Journalismus Archives — Steffen Voß

Armin Laschet
Armin Laschet (CDU) hat fast immer Recht | Foto: Metropolico.org - CC BY-SA 2.0

Bis zu ei­nem Viertel fal­scher Aussagen bei ein­zel­nen Politikern ha­ben Studierende der Kölner Journalistenschule in ei­ner Analyse von Talkshow-Auftritten ge­fun­den. Sie ha­ben si­ch von sie­ben Politikern bei vier Talkshows 700 do­ku­men­tier­te Aussagen nä­her an­ge­schaut. Beim CDU-Politiker Armin Laschet ha­ben sie nur 6,5 % fal­scher Aussagen fest­stel­len kön­nen – bei AfD-Frontfrau Frauke Petry gan­ze 26,3 %. Das be­stä­tigt die Klischees – ganz so ein­fach ist das aber nicht. mehr…

Der Beeinflussungsapparat
Der Beeinflussungsapparat

Pegida hat die Medienkritik auf die Straße ge­tra­gen. Umso wich­ti­ger ist es, im Blick zu be­hal­ten, was Medien sind und war Journalismus über­haupt leis­ten kann. In ih­rem Comic-Manifest ge­hen die New Yorker Autorin Brooke Gladstone und Zeichner Josh Neufeld der Frage nach, was Zeitungen, Fernsehen, Radio aus­macht und wie das Internet al­les durch­rüt­telt. CORRECTIV hat den New York Times Bestseller ins Deutsche über­setzt. mehr…

Süße Katze
Süße Katze, oder? Lenkt aber ab. / CC-BY

In der Serie „The Newsroom“ gibt es ei­ne Schlüsselszene: Die Redaktion der Nachrichtensendung streicht drei ex­trem wich­ti­ge Nachrichten aus der Sendung, um ei­ne hin­ein­zu­neh­men, die mehr Zuschauer ver­spricht. Und ge­n­au so funk­tio­nie­ren die Algorithmen von Internetservices. Sie zei­gen uns nur das Populäre – nicht das Wichtige. mehr…

Text-Generator von Bruchzeilen
Text-Generator von bruchzeilen.de

„Eine Zeitung ist ei­ne rie­si­ge Routinemaschine,“ meint der Schweizer Journalist Constantin Seibt. „Man könn­te ei­gent­li­ch 20 Journalisten er­schie­ßen in ei­ner Zeitung. Und die Zeitung wür­de si­ch wei­ter­bau­en ir­gend­wie über Wochen hin­weg – oh­ne das es je­mand rich­tig mer­ken wür­den.“ Der Tipp der Kiezjournalistin Isabella David von Hamburg Mittendrin ist des­we­gen auch: „Macht nicht das, was Zeitungen ma­chen.“ mehr…

Megafon: hauptsache laut!
Hauptsache laut! | Foto: tobeys / photocase.com

Die so­ge­nann­te Politik- oder Parteienverdrossenheit soll der Grund sein da­für, dass im­mer we­ni­ger von ih­rem Wahlrecht Gebrauch ge­macht ha­ben. Wer si­ch in den Kommentaren auf den Websites der Tageszeitungen oder zum Beispiel auf den Politikerseiten bei Facebook an­schaut, sieht wel­ches Bild vie­le Menschen von „der Politik“ ha­ben: Alle Politikerinnen und Politiker sei­en un­ter­schieds­los ego­ma­ne Verbrecher, die von bö­sen Lobbys ge­lenkt wer­den und si­ch aus­schließ­li­ch selbst be­rei­cher­ten. mehr…

Jeff Bezos
Jeff Bezos | Bestimmte Rechte vorbehalten von etech

Die Verlagsbranche ist schon lan­ge im Umbruch, doch das Großreinemachen bei der Axel-Springer AG und der Kauf der Washington Post durch den Amazon-Chef Jeff Bezos sind no­ch ein­mal über­deut­li­che Zeichen. Aber was macht ei­gent­li­ch der Chef ei­nes Cloud-Computing-Unternehmens, das ne­ben­her no­ch al­les ver­kauft, was le­gal han­del­bar ist, mit ei­ner Zeitung? mehr…

Foto: Some rights reserved by antigone78
Foto: Some rights reserved by antigone78

Während Facebook in­zwi­schen fast Standard in der Internetnutzung ge­wor­den ist, führt das Bloggen no­ch im­mer fast das glei­che Nischendasein, wie vor ei­ni­gen Jahren. Natürlich gibt es in­zwi­schen „Corporate Blogs“ und Musikerinnen, Journalisten und Politikerinnen blog­gen aber oft sind das Blogs mit ei­nem be­stimm­ten Zweck. Dabei ist Bloggen ein tol­les Hobby. Man kann beim Bloggen ler­nen und je­der ist Experte für ir­gend et­was – Wissen, das ge­teilt wer­den will.  mehr…

Am 17. – 18. Mai 2012 fin­det in Bad Malente das er­s­te BarCamp Bürgerjournalismus statt. Eingeladen sind Alle, die sind pri­vat oder be­ruf­li­ch in ih­rem Blog mit kom­mu­na­ler oder re­gio­na­ler Politik, Wirtschaft oder Kultur be­schäf­ti­ge und si­ch ger­ne mit Anderen aus die­sem Bereich aus­tau­schen woll­ten. Was kön­nen Profis und Laien von­ein­an­der ler­nen? mehr…

Wie im echten Leben: Von Bildern und Lügen in Zeiten des Krieges
Wie im echten Leben: Von Bildern und Lügen in Zeiten des Krieges

Joris Luyendijk war fünf Jahre lang Nahost-Korrespondent für ver­schie­de­ne hol­län­di­sche Medien. Fünf Jahre lang hat er mit Steinewerfern und Terroristen, mit Taxifahrern und Professoren, mit Opfern, Tätern und de­ren Familien ge­spro­chen. Er hat Diktatur, Terror und Krieg aus nächs­ter Nähe be­ob­ach­tet und das Dilemma des po­li­ti­schen Auslandsjournalismus er­lebt. Fünf Jahre lang hat er ver­sucht den Regeln des Journalismus ge­recht zu wer­den und trotz­dem et­was Echtes über die Menschen im Nahen Osten zu be­rich­ten. In „Wie im ech­ten Leben“ fasst er sei­ne Erfahrungen zu­sam­men.
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