Gesellschaft Archives — Steffen Voß

Streit
Mr. Nico / photocase.de

Volksentscheide lö­sen gar nichts. Das Referendum zum Brexit hin­ter­lässt das Land tief ge­spal­ten: Gespalten in EU-Befürworter und EU-Gegner, in jung und alt, in Land und Stadt, ge­bil­det und un­ge­bil­det, England und Schottland. Die Parteien sind so zer­ris­sen, wie zum Teil die Familien. Und wer weiß – viel­leicht war so­gar die Englische Fußballmannschaft zu ge­spal­ten, um Island zu be­sie­gen. mehr…

Kübra Gümüşay
Kübra Gümüşay | Foto: re:publica - CC BY 2.0

Sichtlich be­wegt steht die jun­ge Frau auf der Bühne der re:publica und hält in­ne. Gerade hat sie er­klärt, dass sie kei­ne Lust mehr hat, im­mer stark sein zu müs­sen. Wenn Sie ins Internet geht, schlägt ihr per­sön­li­ch der Hass ent­ge­gen. Die jun­ge Frau ist die Journalistin Kübra Gümüşay. Sie schreibt un­ter an­de­rem über Feminismus und sie ist mit ih­rem Kopftuch als Muslimin er­kenn­bar. Für ei­ni­ge Menschen scheint das zu rei­chen, ihr nicht ein­fach nur in­halt­li­ch zu wi­der­spre­chen, son­dern sie zu be­schimp­fen. mehr…

Ilija Trojanow - Der Überflüssige Mensch
Ilja Trojanow - Der Überflüssige Mensch

„Das Boot ist voll“, heißt es, wenn mal wie­der mehr Flüchtlinge in Deutschland an­kom­men. Von „Überbevölkerung“ wird ge­spro­chen, wenn wir den ge­sam­ten Planeten be­trach­ten. Was ist mit den Menschen, die dann zu viel sind – mit den Überflüssigen? Mit de­nen be­schäf­tigt si­ch Ilija Trojanow in sei­nem wü­ten­den Essay „Der Überflüssige Mensch„. mehr…

Foto: Steffen Voß - CC BY 2.0
Foto: Steffen Voß - CC BY 2.0

„Hass ist ge­sell­schafts­fä­hig ge­wor­den“, sag­te der Soziologe Heinz Bude ges­tern dem Deutschlandfunk. Es ge­be mitt­ler­wei­le ein Milieu von Menschen, de­nen es ob­jek­tiv so­gar recht gut gin­ge, die si­ch aber trotz­dem über­gan­gen fühl­ten. Deren Neid ver­wan­de­le si­ch in Hass auf Schwächere. mehr…

By: george erws - CC BY-SA 2.0
By: george erws - CC BY-SA 2.0

Wir wer­den wie­der in ein Mittelalter ver­fal­len? Die Welt wird be­stimmt sein von Nationalismus, Populismus, Fremdenfeindlichkeit und Unwissenschaftlichkeit, wenn wir es nicht schaf­fen, die Globalisierung so zu ge­stal­ten, dass un­ter­schied­li­che Wertesysteme ne­ben­ein­an­der exis­tie­ren. Das ist das Fazit ei­ner geo­po­li­ti­schen Analyse des dä­ni­schen Ex-Diplomaten Joergen Oerstroem Moeller.
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Katze. Symbolbild für das Internet
Irgendwas mit Katzen. Symbolbild für Internet | Foto: Gano10 / photocase.de

Die SPD macht ei­nen gro­ßen Beteiligungsprozess zum Thema #di­gi­tal­LE­BEN. Dort gibt es auch die Kategorie „100 Köpfe 10 Fragen“, mit der ein ers­ter Input ein­ge­sam­melt wird. Der Arbeitskreis Digitale Gesellschaft der SPD Schleswig-Holstein macht dar­aus ei­ne Blogparade und zapft da­mit „die Weisheit der Massen“ an. Hier sind mei­ne 10 Antworten. mehr…

Streitende Hunde
Während der eine seine Meinung sagt, soll der andere die Schnauze halten / CC BY-NC-ND 2.0

Fremde Meinungen fin­de ich in der Regel er­fri­schend. Ich ge­be mir Mühe, sie je­des mal als ei­nen Test für mei­ne ei­ge­ne Weltanschauung zu be­trach­ten. Und nor­ma­ler­wei­se ha­be ich viel Verständnis auch für Leute, die Meinungen ver­tre­ten, die nicht mei­ne sind. Wer je­doch laut­hals Kontroverses in den Wald hin­ein ruft, muss da­mit rech­nen, dass es eben­so zu­rück schallt – Meinungsfreiheit gilt uni­ver­sell und nicht nur für den­je­ni­gen, der das Fass als ers­tes auf­macht. Das nennt man Pluralismus.
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Thilo Spahl und Jacob Bilabel auf dem BarCamp Fortschritt | Foto: Steffen Voß
Thilo Spahl und Jacob Bilabel auf dem BarCamp Fortschritt | Foto: Steffen Voß

Am 13. April 2013 fand im Betahaus, Hamburg das „BarCamp Fortschritt = / ≠ Wachstum“  statt. Eingeladen hat­te die ZEIT-Stiftung mit ih­rer Initiative „.ver­netzt#“. Die hat si­ch auf die Fahnen ge­schrie­ben „mit ei­nem in­ter­ak­ti­ven Labor/Konzept von Veranstaltungen, Workshops, ei­ner Online-Plattform und ei­nem „beta-Club“ die ak­tu­el­len Phänomene und Entwicklungen der Netzwerkgesellschaft zu er­grün­den und Perspektiven zu ent­wi­ckeln„. Ein sehr brei­tes Themenspektrum, das ein bun­tes Publikum an­ge­zo­gen hat. Ein paar un­fer­ti­ge Gedanken da­zu. mehr…

Some rights reserved by vvvracer
Some rights reserved by vvvracer

„Nur 12-15 Minuten läuft ei­ne durch­schnitt­li­che Bohrmaschine wäh­rend ih­rer ge­sam­ten Lebensdauer“, er­klärt Rachel Botsman beim TEDxSydney und stellt die be­rech­tig­te Fragen, war­um man ei­ne ei­ge­ne Bohrmaschine braucht, wenn man ei­gent­li­ch nur Löcher will. Ihre Lösung nennt sie „Collaborative Consumption“ – Zu Deutsch in et­wa „ge­mein­schaft­li­che Nutzung“. Mit die­sem Thema hat­te si­ch auch Christof Ortmann beim WebMontag im Juni aus­ein­an­der ge­setzt und das Thema zur Diskussion ge­stellt. mehr…