Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

Gesellschaft : Zu schnell oder zu langsam?

Foto: Figlhaus Wien Akademie für Dialog und Evangelisation - CC BY-SA 2.0

Den Einen geht immer alles viel zu langsam. Den Anderen geht immer alles viel zu schnell. Die Krise des Systems rührt daher, dass beide Seiten das tatsächliche Tempo für ein Versagen der demokratischen Politik halten.

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Lesetipp : Elisabeth Wehling – Politisches Framing

Elisabeth Wehling - Politisches Framing
Foto des Buches "Politisches Framing" von Elisabeth Wehling

Sprache beeinflusst das Denken. Wenn wir bestimmte Begriffe benutzen, wecken wir entsprechende Assoziationen. Wie das funktioniert, das erklärt die Sprach- und Kognitionswissenschaftlerin Elisabeth Wehling in ihrem Buch „Politisches Framing – Wie eine Nation sich ihr Denken einredet – und daraus Politik macht“.

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eEstonia : Dem Staat die Digitalisierung anvertrauen?

Estonia
Digitale Woche Kiel 2017

„Wenn wir dem Staat nicht trauen – wem sollen wir dann trauen,“ fragte Kristiina Omri beim WebMontag Spezial zur Digitalen Woche Kiel. Wir hatten die Wirtschafts- und Handelsdiplomatin an der Estnischen Botschaft in Berlin eingeladen, um mit ihr darüber zu diskutieren, wie Estland es geschafft hat, zum europäischen Vorzeigeland für Digitalisierung zu werden. Für mich steckte darin der interessanteste Gedanke des Abends.

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Idee : Die „Republik Europa“ als Computer-Spiel

Manhattan in klein
Foto: Roger Schultz - CC BY 2.0

Die Lektüre von Ulrike Guérot „Warum Europa eine Republik werden muss“ hat mich auf die Idee gebracht: Aus dem Szenario könnte man ein tolles Computerspiel machen! Tycoon-, City-Building- und Survival-Spiele sind beliebte Spiele-Genres und statt eines fernen Planeten oder eine tropischen Dikatur könnte man die Republik Europa aufbauen.

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Lesetipp : Ulrike Guérot – Warum Europa eine Republik werden muss

Ulrike Guérot - Warum Europa eine Republik werden muss - Eine politische Utopie
Ulrike Guérot - Warum Europa eine Republik werden muss - Eine politische Utopie

„Die Vereinigten Staaten von Europa waren gestern – die Europäische Republik das ist morgen,“ sagte die Politikwissenschaftlerin und Publizistin Ulrike Guérot auf der re:publica15. In Ihrem Buch „Warum Europa eine Republik werden muss“ hat sie diesen fundamentalen Umbau der europäischen Idee umfangreich skizziert.

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BarCamps Kiel 2015 : „Es gibt nur Teilnehmer – keine Zuschauer“

Foto: Steffen Voß - CC BY 2.0

„Du sollst über das Barcamp reden“, lautet die erste Regel des BarCamps Kiel. Die zweite auch. Das tu ich hiermit. Eine weitere Regel lautet: „Es gibt nur Teilnehmer – keine Zuschauer.“ Deswegen möchte ich auch in diesem Jahr etwas beitragen. Nur was?

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Konrad Lischka : Wie überlebt das freie Internet?

Seifenblasen
Wie haltbar sind Blasen? | Foto: Rob - CC BY-SA 2.0

„13 Thesen über das offene Internet, seine Gegner und uns,“ lautet der Titel der Kurzfassung von Konrad Lischkas Büchlein „Das Netz verschwindet„. Auf 28 Seiten fasst der Journalist und Referent für Digitale Gesellschaft in der Staatskanzlei von Nordrhein-Westfalen zusammen, warum das Internet immer kommerzieller wird und was wir dagegen tun können – wenn wir es wollen.

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VW-Skandal : EFF stößt die Tür einen Spalt weit auf

Foto: James Diggans - CC BY 2.0

Die Software von Autos zu analysieren und zu verändern ist in den USA legal. Das hat die Urheberrechtsbehörde der USA auf Anfrage der Electronic Frontier Foundation (EFF) bestätigt. „Der Zugriffsschutz soll nur unberechtigte Kopien verhindern – Es soll den Herstellern nicht helfen, Fehlverhalten zu verbergen“, erklärt Kit Walsh von der EFF. In der Europäischen Union wird zurzeit um eine ähnliche Regelung gerungen.

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Netzpolitik : Netzneutralität ist dann jetzt auch weg

Foto: Kristina Alexanderson - CC BY 2.0

„Vor 5 Jahren bei #Zensursula, #VDS, #JMStV dachte ich, Spitzenpolitiker würden in 5 Jahren das Internet verstehen. … Keine Veränderung“, schrieb Henning Tillmann vorhin auf Twitter. Und so etwas Ähnliches hatte ich auch gedacht. „Drei Schritte voran und zwei wieder zurück“, würde ich sagen, wenn ich mich daran erinnern würde, welche drei Schritte wir voran gemacht haben.

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Jennifer Granick : Der Internet-Traum stirbt

By: MeTaMiND EvoLuTioN MeTaVoLuTioN - CC BY-SA 2.0

Manchmal fallen die Teilchen im Leben zusammen, wie in einem Puzzle: Am Sonntag ärgere ich mich über die halbgare Diskussion im Presseclub, am Montag lese ich die Rede der US-amerikanischen Anwältin Jennifer Granick auf der Black Hat 2015. Sie bringt auf den Punkt, was mir in meinem Blogpost nicht so ganz gelungen ist: In 20 Jahren könnte das Internet vom Medium der Befreiung zum Medium der Unterdrückung geworden sein. Und das Problem ist nicht allein Google.

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