Buch Archives — Steffen Voß

Joarett Kobek - I Hate the Internet
I Hate the Internet

„Jeder Verleger der Welt soll­te si­ch ein­mal am Tag hin­set­zen, um zu be­ten und Steve Jobs da­für zu dan­ken, dass er die Verlagsbranche ret­tet“, sag­te Spinger-Chef Mathias Döpfner in ei­nem Interview mit dem US-Fernsehen im Jahr 2010. „The iPad – it chan­ged ever­y­thing“, heißt es im­mer wie­der in Jarett Kobeks Roman „I Hate the Internet“. Wenn Mathias Döpfner in den USA ir­gend­wie re­le­vant wä­re, wür­de er dar­in si­cher vor­kom­men. mehr…

We Love Code! Das kleine 101 des Programmierens
We Love Code! Das kleine 101 des Programmierens

Noch ei­ne Einführung ins Programmieren? Auch wenn der Titel da­na­ch klingt – „We Love Code!“ ent­hält kaum Code. Es ist viel­mehr ein Reiseführer für das Neuland: Eine Rundumschlag und ein Überblick über Geschichte, Kultur und Köpfe der Informatik. mehr…

Marc Beise - Wir brauchen die Flüchtlinge
Marc Beise - Wir brauchen die Flüchtlinge

„Wir brau­chen die Flüchtlinge“ nennt si­ch Marc Beises Büchlein – Im Untertitel: „Streitschrift“. Anders geht das bei die­sem Thema wohl zur­zeit nicht. Dabei ist das, was Marc Beise da schil­dert kei­ne Utopie. Es sind ei­ni­ge sinn­vol­le Schritte, die da­zu füh­ren könn­ten, dass wir die Flüchtlinge ver­nünf­tig in­te­grie­ren.
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Seifenblasen
Wie haltbar sind Blasen? | Foto: Rob - CC BY-SA 2.0

„13 Thesen über das of­fe­ne Internet, sei­ne Gegner und uns,“ lau­tet der Titel der Kurzfassung von Konrad Lischkas Büchlein „Das Netz ver­schwin­det„. Auf 28 Seiten fasst der Journalist und Referent für Digitale Gesellschaft in der Staatskanzlei von Nordrhein-Westfalen zu­sam­men, war­um das Internet im­mer kom­mer­zi­el­ler wird und was wir da­ge­gen tun kön­nen – wenn wir es wol­len.
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Ilija Trojanow - Der Überflüssige Mensch
Ilja Trojanow - Der Überflüssige Mensch

„Das Boot ist voll“, heißt es, wenn mal wie­der mehr Flüchtlinge in Deutschland an­kom­men. Von „Überbevölkerung“ wird ge­spro­chen, wenn wir den ge­sam­ten Planeten be­trach­ten. Was ist mit den Menschen, die dann zu viel sind – mit den Überflüssigen? Mit de­nen be­schäf­tigt si­ch Ilija Trojanow in sei­nem wü­ten­den Essay „Der Überflüssige Mensch„. mehr…

Weisse Wölfe von David Schraven + Jan Feindt
"Weisse Wölfe" von David Schraven + Jan Feindt

Mit dem Tod von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt und der Verhaftung von Beate Zschäpe ist die Geschichte des rech­ten Terrors in Deutschland nicht zu Ende. Der Nationalsozialistische Untergrund be­stand nicht nur aus die­sen drei Personen. „Weisse Wölfe“ – Die „gra­fi­sche Reportage“ von David Schraven und Jan Feindt zeigt, wie weit ver­zweigt das eu­ro­päi­sche Nazinetzwerk ist. mehr…

Anonym
Anonym | Eigene Illustration

Bereits auf der re:publica14 hat die ös­ter­rei­chi­sche Journalistin Ingrid Brodnig ih­re Gedanken zum Umgang mit Anonymität im Internet zur Diskussion ge­stellt. Ich fand das da­mals sehr in­ter­es­sant und ich ha­be mi­ch ge­freut, als Ingrid Brodnigs Buch „Der un­sicht­ba­re Mensch“ kürz­li­ch er­schien. Auch dar­in geht sie der Frage nach, „wie die Anonymität im Internet un­se­re Gesellschaft ver­än­dert.“ mehr…

Michael Haller - Brauchen wir Zeitungen?
Michael Haller - Brauchen wir Zeitungen?

„Jammern ist der Gruß der Kaufleute.“ Dieser Satz könn­te auch für die Zeitungsbranche gel­ten, wenn man Michael Haller glaubt. Der eme­ri­tier­te Journalismusprofessor hat si­ch in „Brauchen wir Zeitungen?“ der gän­gi­gen These „Das Internet nimmt uns die Leser weg.“ an­ge­nom­men und prä­sen­tiert „Zehn Gründe, war­um die Zeitungen un­ter­ge­hen. Und zehn Vorschläge, wie dies ver­hin­dert wer­den kann.“ mehr…

A Guys Guide to Feminism
A Guys Guide to Feminism | Eigenes Foto

Michael Kimmel und Michael Kaufman sind Feministen. Und sie ha­ben ein Buch über Feminismus ge­schrie­ben, das vor al­lem Männer an­spre­chen soll, de­nen Feminismus bis­her ein Buch mit 7 Siegeln war: Es ist far­ben­froh auf­ge­macht, mit vie­len Bildern, ver­schie­de­nen Textformaten, die oft wit­zig und von A wie Autonomy bis Z wie Zero sor­tiert sind: Kein Theorieschinken, son­dern ein un­ter­halt­sa­mer, in­ter­es­san­ter Überblick über Geschichte und Ziele der Bewegung. mehr…

Mixtapes
Mixtapes | Bestimmte Rechte vorbehalten von newrambler

Musik und ei­ne ver­lo­re­ne Liebe. Zu die­sem Themenbereich gibt es si­cher­li­ch zu ge­nü­ge Bücher. Die meis­ten sind lar­mo­yant – nur we­ni­ge wirk­li­ch gut. Und so war ich auch bei Rob Sheffields „Love is a Mix-Tape“ skep­ti­sch. Jedoch er­fährt man be­reits am Ende des ers­ten Kapitels, dass in die­sem Fall die Frau, Renée, ge­stor­ben ist. „Ende gut al­les gut“, wird es al­so nicht ge­ben. Und dann ist die Geschichte auch no­ch au­to­bio­gra­fi­sch. mehr…