Twitter Archives — Steffen Voß

verpixeltes Bild
Verpixeltes Bild

Eine Frau, um­stellt von drei fran­zö­si­schen Polizisten wird ge­zwun­gen, ih­ren Burkini aus­zu­zie­hen. Jemand fo­to­gra­fiert die Szenerie und stellt sie ins Internet. „Seht her, wel­ch ab­sur­de Blüten Bekleidungsvorschriften trei­ben,“ heißt es in mei­ner Filterblase. Dort lau­fen die Fotos ge­ra­de hoch und run­ter. Ich den­ke: Ob si­ch die Dame wohl über ih­ren Twitter-Ruhm freut? mehr…

Schatten an der Höhlenwand
Schatten an der Höhlenwand | Foto: michel moreau - CC BY 2.0

Snapchat, WhatsApp, Facebook Messenger lie­gen im Trend – Ich selbst mer­ke, dass ich mi­ch viel lie­ber in klei­nen, ge­schlos­se­nen Gruppen auf Threema aus­tau­sche als of­fen auf Facebook oder Twitter. Der Grund ist gar nicht mehr der Schutz der Privatsphäre, son­dern viel­mehr: Ich hab kei­ne Ahnung, ob ich da über­haupt no­ch mit Menschen oder nur no­ch mit Bots dis­ku­tie­re. mehr…

By: MeTaMiND EvoLuTioN MeTaVoLuTioN - CC BY-SA 2.0
By: MeTaMiND EvoLuTioN MeTaVoLuTioN - CC BY-SA 2.0

Manchmal fal­len die Teilchen im Leben zu­sam­men, wie in ei­nem Puzzle: Am Sonntag är­ge­re ich mi­ch über die halb­ga­re Diskussion im Presseclub, am Montag le­se ich die Rede der US-amerikanischen Anwältin Jennifer Granick auf der Black Hat 2015. Sie bringt auf den Punkt, was mir in mei­nem Blogpost nicht so ganz ge­lun­gen ist: In 20 Jahren könn­te das Internet vom Medium der Befreiung zum Medium der Unterdrückung ge­wor­den sein. Und das Problem ist nicht al­lein Google. mehr…

Süße Katze
Süße Katze, oder? Lenkt aber ab. / CC-BY

In der Serie „The Newsroom“ gibt es ei­ne Schlüsselszene: Die Redaktion der Nachrichtensendung streicht drei ex­trem wich­ti­ge Nachrichten aus der Sendung, um ei­ne hin­ein­zu­neh­men, die mehr Zuschauer ver­spricht. Und ge­n­au so funk­tio­nie­ren die Algorithmen von Internetservices. Sie zei­gen uns nur das Populäre – nicht das Wichtige. mehr…

Wasserhahn
Wasserhahn | Bestimmte Rechte vorbehalten von TF28 ❘ tfaltings.de

In sei­nem Blog fragt Dennis Erdmann „Wer liest no­ch RSS-Feeds?„. RSS ist ja im­mer wie­der ein Thema – vor 2 Jahren, als der RSS-Button aus dem Firefox ent­fernt wur­de.  Oder vor Kurzem, als Google das Ende sei­nes Google Readers an­kün­dig­te. Und ich bin mitt­ler­wei­le der Ansicht, dass RSS gleich­zei­tig unter- und über­schätzt wird. mehr…

Google Calendar
Google Calendar

Nach dem Google Reader schal­tet Google jetzt auch die of­fe­ne Schnittstelle zu sei­nem Calendar ab und killt da­mit ei­ne wei­te­re of­fe­nen Spezifikation. Über die CalDav-API konn­ten bis­her ex­ter­ne Programme auf die Daten im Google Calendar zu­grei­fen. Google macht nach und nach die Türen zum frei­en Internet zu und sperrt sei­ne Nutzer im ei­ge­nen Ökosystem ein. mehr…

VisibleTweets.com
VisibleTweets.com

Ich bin Twitterwall-Skeptiker. Das ist so, seit auf dem PolitCamp 2009 die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ei­ner Diskussionsrunde stän­dig mit ver­dreh­ten Köpfen auf die Leinwand hin­ter si­ch starr­ten, um zu er­fah­ren, wor­über das Publikum ge­ra­de lach­te. Richtig ein­ge­setzt, kann ei­ne Twitterwall aber tat­säch­li­ch et­was brin­gen. mehr…

Dollars
Dollars | Foto: Bestimmte Rechte vorbehalten von 401(K) 2013

Die Wellen schla­gen hoch bei Amazon. Nach ei­ner Reportage der ARD über die Arbeitsbedingungen bei dem Versandservice, be­schwe­ren si­ch Kunden vor al­lem über die Facebook-Seite von Amazon. Es gibt aber auch Stimmen, die das al­les für schein­hei­lig hal­ten. Die Verhältnisse bei Amazon sei­en nur Ergebnis der un­kri­ti­schen Konsumhaltung der Kundschaft und im Übrigen sei es in China viel schlim­mer. Das ist na­tür­li­ch Quatsch. mehr…

Was schreibst Du da?
Was schreibst Du da? | No known copyright restrictions

Sascha Lobo woll­te das Jahr 2012 zum Jahr der Blogs ma­chen. Johnny Haeusler möch­te es in die­sem Jahr no­ch ein­mal ver­su­chen. Ihnen liegt am Herzen, dass das Internet nicht zu ei­ner Hand voll ge­schlos­se­ner Plattformen wird und die Menschen nur no­ch mit ih­ren oh­ne­hin schon vor­han­de­nen Freunden auf Facebook dis­ku­tie­ren. Das Internet bie­tet doch ge­ra­de die span­nen­de Möglichkeit, si­ch auf ei­ne klei­ne Kiste zu stel­len und der Welt zu sa­gen, was man für rich­tig hält. Und es bie­tet die Möglichkeit, dass es Menschen le­sen, die ih­rer­seits et­was da­von ha­ben und ei­nen Input ge­ben kön­nen. Als Fan des frei­en Internets und des di­gi­ta­le Do-It-Yourselfs fra­ge ich mi­ch na­tür­li­ch, wie si­ch die Idee von Blogs mit der Kraft so­zia­ler Netzwerke ver­bin­den las­sen. mehr…