kaffeeringe.de

Medien + Demokratie: Das Werk der Politik und der Beitrag der Medien

Megafon: hauptsache laut!
Hauptsache laut! | Foto: tobeys / photocase.com

Die sogenannte Politik- oder Parteienverdrossenheit soll der Grund sein dafür, dass immer weniger von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben. Wer sich in den Kommentaren auf den Websites der Tageszeitungen oder zum Beispiel auf den Politikerseiten bei Facebook anschaut, sieht welches Bild viele Menschen von „der Politik“ haben: Alle Politikerinnen und Politiker seien unterschiedslos egomane Verbrecher, die von bösen Lobbys gelenkt werden und sich ausschließlich selbst bereicherten.

Nun habe ich hauptsächlich Erfahrungen mit einer Partei und da habe ich einen ganz anderen Eindruck. Die Leute sind genauso schlau oder dumm, egoman oder schüchtern, ehrlich oder nicht, wie die Menschen ohne Parteibuch, die ich kenne. Und meine eher stichprobenhaften Bekanntschaften aus anderen Parteien, deuten auf eine ähnliche Verteilung dort hin. Alle versuchen irgendwie „gute Politik“ zu machen. Was sie dann im einzelnen vertreten, kann man für falsch halten – aber genau dafür gibt es die verschiedenen Parteien.

„Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien“, hat der Soziologe Niklas Luhmann einmal geschrieben. Was mich an der Berichterstattung stört, ist dass viele Medien in einer Art und Weise berichten, die die meisten Menschen nicht verstehen. Und das liegt an der Sprache: Sobald es zum Beispiel eine politische Frage gibt, bei der sich nicht sofort alle einig sind, herrscht „Zoff in der Koalition“ oder „Streit in Partei XY“. Für die meisten Menschen heute, klingt das, als ob diese Leute in der Politik nicht normal miteinander reden können. Politiker „ätzen“ und jede inhaltliche Auseinandersetzung wird als persönlicher Streit auf unterstem Niveau dargestellt. Das ist natürlich einfacher – auch einfach er zu verstehen – als die inhaltlichen Fragen, um die es ging. Dabei ist das Pluralismus und politische Willensbildung.

Dazu kommt, dass Parteien – ja das gesamte politische System – vollkommen monolithisch wahrgenommen wird. Viele Menschen haben einfach überhaupt keine Ahnung von unserem politischen System, und da muss ich mich bis vor einigen Jahren explizit mit einschließen. „Partei XY“ ist dann irgendwie überall das Gleiche: Egal, ob Ortsverband, Landtagsfraktion, Bundesvorstand oder Partei-Querulant. Und im Gegensatz zu Unternehmen, die die meisten Menschen als Mitarbeiter oder Kunden kennen, senden Parteien ständig uneindeutige und oft widersprüchliche Signale aus. Das wirkt dann wie Chaos und wird nicht als Pluralismus und Wettbewerb der Ideen oder meinetwegen als Machtkampf wahrgenommen. Trotzdem setzen die meisten Medien diese Vorkenntnisse voraus.

Medien verwechseln Häme mit kritischem Journalismus

In den letzten Tagen ärgere ich mich ständig vor allem über Berichterstattung, die immer wieder die gängigen Vorurteile über Politik wiederholt – selbst wenn es nur die Einleitung zu einem ganz anderen Thema wäre. Was soll zum Beispiel dieser Quatsch mit „es gibt keine Unterschiede mehr zwischen den Parteien“? Natürlich gibt es in freiheitlich-demokratischen Parteien auch Überschneidungen. Im Wahl-o-Maten kann man das schön sehen. Radikal andere Weltbilder werden nun einmal nur von radikalen Parteien vertreten – aber auch die stehen zur Wahl: rechts, links, öko, bayerisch… Such Dir etwas aus. 38 Parteien stehen zur Wahl. Und deren Mitglieder und Anhänger jeweils haben ganz sicher nicht den Eindruck, dass sie sich nicht von den anderen Parteien unterscheiden würden. Der schweizer Journalist Casper Selg sagte neulich im Deutschlandradio Kultur: „Ich meine, die Berichterstattung hierzulande legt die Latte zu hoch. Die Politik kann da meist nur unten durch. Und das ist im Effekt schädlich. Es wird da auch immer wieder mal Häme verwechselt mit kritischem Journalismus. Die Politikverdrossenheit, von der viele reden, könnte auch eine Berichterstattungsverdrossenheit sein.“

Ich verlange nicht, dass Medien weniger kritisch sein sollen. Und ich will damit auch nicht sagen, dass die Medien das einzige Problem sind und in der Politik gar nichts falsch liefe und so manche Pressemitteilung enthält selbst bereits diese sprachlichen Superlative. Wenn ich aber von den Medien spreche, denke ich, dass sie mehr und immer wieder Grundlagen erklären müssen (das Internet bietet da Möglichkeiten) und dass sie die Sprache an die aktuellen Sprachgewohnheiten anpassen müssen. Sender wie ProSieben und RTL strengen sich zur Zeit extrem an, ihre Zuschauer zur Wahl zu motivieren. Derweil bekommen bei den den öffentlich-rechtlichen Sender auffällig oft Leute eine Plattform, die so reich und privilegiert sind, dass für sie eine Wahl tatsächlich kaum einen Unterschied macht.

Wenn Medien davon leben, über Politik zu berichten, haben sie ein Problem, wenn sich die Menschen von der Politik abwenden. Da sollten Medien und Politik gemeinsam dran arbeiten. Es würde sich für alle lohnen!

Pingbacks

  1. Ergebnisse der Woche ab dem 2013-09-06 | Iron Blogger Kiel

Kommentare

Nils Courvoisier

Schöner Beitrag, dan­ke!

Mir fehlt ein we­nig der Vergleich zur Vergangenheit, be­vor die pri­va­ten Fernsehsender ih­ren Start hat­ten. Damals war es so, dass we­ni­ge Sender um Interviews mit Spitzenpolitikern buhl­ten. Heute sind zu vie­le Kamerateams un­ter­wegs, um al­le zum Zug zu kom­men (wir ha­ben es ja sel­ber man­ches Mal er­lebt), da wer­den dann eben oft Leute aus der 2. Reihe in­ter­viewt, die nicht auf ein ge­mein­sa­mes Außenbild ein­ge­schwo­ren wur­den und so ent­steht au­ßen der Eindruck, dass in­tern viel mehr Streit herr­sche als frü­her (als die­se Meinungen eben nicht ein­ge­fan­gen wur­den).
Zudem kann man si­ch heu­te sehr viel bes­ser jeg­li­che Aussagen bei Youtube und in den Mediatheken noch­mals an­schau­en, so wer­den mög­li­cher­wei­se klei­ne, un­wich­ti­ge Aussagen auf­ge­bauscht. Auch die­se Form der Medien spielt m. E. ei­ne gro­ße Rolle in der Veränderung des­sen, was wir über Politik wahr­neh­men. Kurzum: Heute gibt es an­de­re Filter der Politiknews als da­mals und wir ha­ben un­se­re Wahrnehmung nicht an die­se Veränderung der me­dia­len Filterung an­ge­passt. Denke ich zu­min­dest… 😉

Steffen

Danke! „Früher“ hab ich raus­ge­las­sen, weil ich das nicht so ge­n­au weiß. Und die­se me­dia­len Effekte woll­te ich no­ch ein­mal ex­tra be­leuch­ten. Deswegen ha­be ich mi­ch auf den Stil kon­zen­triert.

Thilo P

Man kann al­les na­tür­li­ch aus un­ter­schied­li­chen Blickwinkeln be­trach­ten. Ich be­vor­zu­ge dar­auf zu ach­ten, wel­che Politik ge­macht wird und we­ni­ger, was in Parteiprogrammen steht oder wie ge­re­det wird. Das ei­ne hat mit dem an­de­ren näm­li­ch fast rein gar nichts zu tun. Aber ge­n­au da set­zen ja die Wahlomaten an, die uns ein­zu­re­den ver­su­chen, dass Parteien wie de­ren Parteiprogramme sind. Mir wird dann z.B. die MLPD emp­foh­len, ob­wohl ich mi­ch ideo­lo­gi­sch da­mit in keins­ter Weise an­freun­den kann. Da kann ja was nicht stim­men.

Wichtiger als Parteien ist das per­sön­li­che Engagement von Menschen in al­len Lebensbereichen. Also so un­ge­fähr 5-6 mal wich­ti­ger. Aber man re­det uns auch ein, dass Politik pri­mär be­deu­tet zur Wahl zu ge­hen und das wir Parteien und Politiker*innen un­ser Vertrauen schen­ken bzw. un­se­re Stimme lei­hen sol­len. Aber mal ganz per­sön­li­ch mei­ne Sichtweise: Es gibt kei­ne Partei, der ich mein Vertrauen schen­ken mag, die es ver­dient hät­te. Eine Partei zu wäh­len be­deu­tet ja dann auch, vol­le Mitverntwortung zu tra­gen für das, was die­se Partei tut. Die ein­zi­ge mög­li­che Motivation für mi­ch, zur Wahl zu ge­hen, wä­re so et­was wie die NPD zu ver­hin­dern. Eben das Prinzip „ge­rings­tes Übel“. Und ich fin­de es ist ein Armutszeugnis für Politik, wenn brei­te Teile der Bevölkerung die gän­gi­gen Parteien ab­leh­nen. Und was die Ähnlichkeit der Parteien an­geht so se­he ich das auch sehr stark. Es gibt ei­nen ge­wis­sen Stallgeruch in je­der Partei – aber die Unterschiede sind doch sehr, sehr mar­gi­nal. Wir er­le­ben ei­ne gro­ße Show und letzt­li­ch kommt po­li­ti­sch doch das Gleiche raus, egal was man wählt. Und das ist m.E. be­dingt durch das po­li­ti­sche System. Denn je­de Partei muss Mehrheiten or­ga­ni­sie­ren. Radikal an­de­re Konzepte ha­ben da­bei kei­ne Chance. Dazu kommt der Einfluß der Wirtschaft und Interessensverbände. Wer glaubt bei der Mehrheit der ei­nen oder an­de­ren Partei wür­de es in Deutschland ei­ne an­de­re Politik ge­ben ist m.E. eher naiv. Das müss­te mir mal je­mand ge­n­au er­läu­tern, wo ei­ne Partei mal wirk­li­ch ein neu­es Kapitel auf­schla­gen möch­te und wo es si­ch loh­nen soll­te zur Wahl zu ge­hen und bei ihr das Kreuz zu ma­chen. Mich über­zeu­gen die Ankündigungen und Konzepte bis­her al­le­samt nicht. Ganz ab­ge­se­hen da­von, ob wir glau­ben dür­fen, was ver­spro­chen wird.

Meike Quentin

Genauso be­rech­tigt wie der (gu­te) Hinweis auf ein dif­fe­ren­zier­tes Parteienangebot ist der Hinweis auf das dif­fe­ren­zier­te Medienangebot. In kei­nem an­de­ren Land der Welt gibt es ein grö­ße­res und viel­fäl­ti­ge­res Medienangebot als hier­zu­lan­de. Es wird aus­führ­li­ch er­klärt, ein­ge­ord­net, be­leuch­tet, zu­ge­spitzt, per­so­na­li­siert; es wird ge­schrie­ben, ge­spro­chen, kom­men­tiert, be­bil­dert. Für al­le Zielgruppen und Anspruchsfall-Höhen. Manches macht we­ni­ger Mühe (Rundfunk, Boulevard), man­ches mehr (Wochenzeitungen, Magazine, Onlinetexte). Persönlich emp­feh­le ich zum Beispiel die Nachrichtensendung LOGO auf Kika (täg­li­ch 19.50 Uhr); das ist Bildungsfernsehen at its be­st (ern­st ge­meint). – Jenseits des­sen stim­me ich voll zu, dass die po­li­ti­sche Kommunikation in­halt­li­ch, me­tho­di­sch und per­so­nell re­form­be­dürf­tig ist – bei­der­seits (Politik und Medien). Wenn Parteimitglieder bei­spiels­wei­se auf FB in je­dem Post aufs Neue höchst­selbst den po­li­ti­schen „Gegner“ all­zu ab­schät­zig und un­dif­fe­ren­ziert kom­men­tie­ren, dann zeigt das eben auch, wel­che Kultur dort vor­herrscht (näm­li­ch nicht an der Sache ent­lang, son­dern am po­li­ti­schen Lager). Da sind die Medien gar nicht in­vol­viert. Das prä­gen (üb­ri­gens auch in Kiel bei der SPD) die Genossen selbst.

Steffen Voß

Das, @Meike, ist eher schwie­rig. Ich weiß na­tür­li­ch nicht, auf wel­che kon­rek­ten Fälle Du Dich be­ziehst, aber wenn ein­fa­che Mitglieder ir­gend­was auf Facebook kom­men­tie­ren, dann wird das zum Einen nie steu­er­bar durch Kommunikationsprofis sein und zum Anderen wür­de das auch nie­mand wol­len. Das fällt mei­ner Meinung nach un­ter Meinungsfreiheit – Wobei ich eben­falls ein Fan von Höflichkeit und Differenzierung bin. Aus ei­ner Partei aber, die den Mitgliedern vor­schreibt, wie sie si­ch zu äu­ßern ha­ben, wür­de ich so­fort aus­tre­ten. Auf der an­de­ren Seite soll­te man auch nicht je­de Äußerung ih­rer Mitglieder gleich als re­prä­sen­ta­tiv für die Organisation hal­ten. Dazu kommt, dass je­der mal ei­nen schlech­ten Tag hat… 😉

Dazu auch: http://netzwertig.com/2013/04/17/kritik-richtig-dosieren-warum-wir-eine-neue-diskussionskultur-brauchen/

Ulrich Bähr

Ich stim­me nicht über­ein. Du be­klagst, dass die Parteien als mo­no­li­thi­sch wahr­ge­nom­men wer­den, sprichst aber durch­ge­hend von „den Medien“. Da kann ich auch nur sa­gen: su­ch dir was aus. Es gibt her­vor­ra­gen­de po­li­ti­sche Berichterstattung, die nicht per­so­na­li­siert und sehr dis­kur­siv ist. Nicht im­mer, nicht über­all, aber es gibt viel.
Allerdings na­tür­li­ch eher in den na­tio­na­len Medien als in den re­gio­na­len. Lokale po­li­ti­sche Berichterstattung ab­seits der Metropolen ist mau, wohl war. 

@ Thilo: Die Deutschen hat­ten in der Vergangenheit ei­nen ge­wis­sen Hang zum Entwickeln und Ausprobieren ra­di­kal an­de­rer po­li­ti­scher Konzepte. Deswegen sind wir da­mit heu­te vor­sich­tig…

Meike Quentin

Steffen, es geht mir bei der FB-Anmerkung dar­um, dass es nicht die zu­spit­zen­den Medien sind, die die po­li­ti­sche Kommunikation ver­un­sach­li­chen. Sondern „die Menschen“ selbst; al­len vor­an Parteimitglieder, die ei­nen gro­ßen Teil ih­rer Identitätsstiftung an der Ablehnung des „an­de­ren“ Lagers fest­ma­chen. Ich nen­ne hier ge­wiss kei­ne Namen – aber es gibt so­gar Ministeriensprecher (> Kommunikationsprofis?), die im­mer wie­der da­mit auf­fal­len 😉

Nils Courvoisier

@Ulrich: Ich be­zweif­le, dass Steffen si­ch mit sei­nem Blogbeitrag dar­auf be­zog, dass er sel­ber Schwierigkeiten ha­be, gu­te Medien zu fin­den. Thema ist viel­mehr, dass vie­le gar nicht da­na­ch su­chen und ge­n­au so se­he ich es in um mi­ch her­um. Und bei de­nen wir­ken Parteien oft mo­no­li­thi­sch.

@Thilo: Es mag sein, dass die Unterschiede man­cher Parteien für uns bei­de im Leben kei­nen Unterschied er­ge­ben, wenn man es auf kur­ze Frist sieht. Ob Mindestlohn oder Lohnuntergrenze in Branchen: Persönlich be­trof­fen bin ich nicht, al­so ist da kein Unterschied, es ist ei­ne Marginalität, rein ra­tio­nal.
Aber eben nicht für en­ga­gier­te Menschen, ich füh­le mi­ch nicht wohl da­bei, von je­man­dem be­dient zu wer­den, der 5,05 € im Vollzeitjob ver­dient oder 4,50 €. Und da wird es kei­ne CDU-Lohnuntergrenzen ge­ben und für mi­ch (emo­tio­nal) und für die­se ar­bei­ten­den Menschen sind das gro­ße Unterschiede. Das scheint aber in den Medien nicht wirk­li­ch gut trans­por­tiert zu wer­den, wenn Sie es als Marginalitäten ab­tun (um nur ei­nes von vie­len Beispielen zu nen­nen).

@Meike: FB-Posts von Parteimitgliedern zei­gen wohl kaum, wel­che Kultur in ei­ner Partei vor­herrscht. Ich se­he ein, dass da manch­mal ziem­li­ch blö­de Kommentare sind, aber wenn man ein­mal durch­zählt, wie­vie­le si­ch dort äu­ßern und dann ver­gleicht, wie­vie­le in ei­ner Partei halb­wegs ak­tiv sind und wie vie­le tat­säch­li­ch Parteimitglied sind: FB-Posts wer­den von ei­ner ver­schwin­dend klei­nen Minderheit ge­schrie­ben und no­ch klei­ner ist die Minderheit der­je­ni­gen von de­nen ne­ga­ti­ve Posts kom­men – sie tun es nur ver­hält­nis­mä­ßig oft. Ein ty­pi­sches Forenproblem…

Thilo P

@Ulrich: Also das mit der Radikalität se­he ich so: Das Dritte Reich war der Sieg der Reaktion über die Linke. Die DDR war Staatskapitalismus mit sehr ähn­li­chen Eigenschaften zum Dritten Reich. Und in Westdeutschland wur­de es zu­neh­mend mark­t­ra­di­ka­ler. Ich wün­sche mir ra­di­kal mehr Menschlichkeit.

@Nils: Und wel­che Partei ist jetzt für Lohnuntergrenzen. Definitiv nicht die SPD, denn die hat das gan­ze ja ganz be­wusst so ge­steu­ert. Das was wir er­le­ben sind kei­ne Auswüchse ei­ner Deregulierung, son­dern die ge­wünsch­ten Ergebnisse. Hartz IV oh­ne pre­kä­re Jobs wä­re gar nix ge­we­sen, eben­so die Repression ge­gen Bezieher von Transferleistungen. Genau so sind die Hungernden in Griechenland nicht ein­fach nur Kollateralschäden der Marktwirtschaft, son­dern es wird im­mer be­tont das sei nö­tig. Es gibt in Deutschland kei­ne Partei, die da glaub­wür­dig für Menschlichkeit ein­tritt. Es wird zu viel nur zu­ge­schaut und mit den Schultern ge­zuckt. Und ich er­war­te auch kei­ne Lösungen von Politik, weil die si­ch pri­mär nur mit dem ei­ge­nen Machterhalt be­schäf­tigt. D.h. nicht, dass es kei­ne Ausnahmen gibt en­ga­gier­ter Politiker*innen, aber am Gesamtsystem än­dert das nichts. Das ist mehr Feigenblatt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Möchtest Du benachrichtigt werden, wenn Dir hier jemand antwortet?