Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

Twitter : Ich hab 1000 Accounts entfolgt

Mann schaut auf einen Waldsee
Foto: Oleksandr Pidvalnyi/Pexels

Ich fand Twitter stark, weil man dort den direkten Draht zu vielen anderweitig unerreichbaren Menschen haben kann. Selbst wenn die deutsche Twitterblase tatsächlich hauptsächlich aus Politikern, Journalisten und Psychopathen, wie es Dorothee Bär mal formuliert hat. In letzter Zeit ist mir aber genau das auf den Senkel gegangen.

Von Steffen Voß / / Kein Kommentar

Journalismus : Der Amoklauf von Winnenden hat mein Medienverhalten verändert

Rauschender alter Fernseher
Foto: WeekendPlayer / CC-BY-SA

Als heute vor 10 Jahren eine offensichtlich ahnungslose RTL-​Reporterin vor der Schule in Winnenden stand und berichtete, dass man noch nichts wisse, habe ich den Fernseher abgeschaltet und nie wieder eingeschaltet.

Von Steffen Voß / / Kein Kommentar

Breitscheidplatz : Ein Menetekel für die mediale Zukunft

Foto: Michael Mayer - CC BY 2.0

9 Tote auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin. Ein LKW ist über den Gehweg gefahren. Die Polizei weiß noch nicht, was los ist. Man kann sich aber gerade anschauen, wie eine mediale Massenpanik erzeugt wird.

Von Steffen Voß / / 1 Kommentar

Social Media : Abstand halten

verpixeltes Bild
Verpixeltes Bild

Eine Frau, umstellt von drei französischen Polizisten wird gezwungen, ihren Burkini auszuziehen. Jemand fotografiert die Szenerie und stellt sie ins Internet. „Seht her, welch absurde Blüten Bekleidungsvorschriften treiben,” heißt es in meiner Filterblase. Dort laufen die Fotos gerade hoch und runter. Ich denke: Ob sich die Dame wohl über ihren Twitter-​Ruhm freut?

Von Steffen Voß / / 4 Kommentare

Amadeu Antonio Stiftung : Wie umgehen mit Verschwörungs-​Theoretikern?

Foto: Piratenmensch - CC BY-SA 2.0

Verschwörungstheorien haben Hochkonjunktur. Vor ein paar Jahren habe ich zumindest noch nichts von „BRD GmbH” oder „Chemtrails” gehört. Menschen, die sich auf dieses Level der Wahrnehmung herab begeben haben, sind schwer nur noch für vernünftige politische Fragen zu erreichen. Wie man mit dem Phänomen umgehen kann, hat die Amadeu Antonio Stiftung in einer neuen Broschüre zusammengetragen.

Von Steffen Voß / / 1 Kommentar

re:publica15 Rückschau I : Trust No One

By: Jonas Bengtsson - CC BY 2.0

„Das Internet ist ein Medium der Aufklärung” – Das war jedenfalls in der Frühzeit der digitalen Revolution der Konsens. Seit einigen Jahren sehen wir, wie das Netz auch für Propaganda, Halbwissen, Fehl- und Desinformation genutzt wird. Was daraus folgen könnte, war eine der Fragen, mit denen ich zur re:publica gefahren bin.

Von Steffen Voß / / 4 Kommentare

Medien + Demokratie : Das Werk der Politik und der Beitrag der Medien

Megafon: hauptsache laut!
Hauptsache laut! | Foto: tobeys / photocase.com

Die sogenannte Politik- oder Parteienverdrossenheit soll der Grund sein dafür, dass immer weniger von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben. Wer sich in den Kommentaren auf den Websites der Tageszeitungen oder zum Beispiel auf den Politikerseiten bei Facebook anschaut, sieht welches Bild viele Menschen von „der Politik” haben: Alle Politikerinnen und Politiker seien unterschiedslos egomane Verbrecher, die von bösen Lobbys gelenkt werden und sich ausschließlich selbst bereicherten.

Von Steffen Voß / / 10 Kommentare

Mediatage Nord 2007 : Thementag „Digitale Welten”

Foto: Arne List - CC BY-SA 2.0

Die Mediatage Nord bezeichnen sich selbst als „bedeutendsten Treffpunkt der Mediabranche in Schleswig-​Holstein” und mir würde auch kein anderes Event einfallen, dass den Mediatagen diese Beschreibung streitig machen könnte. (Es sei denn, es gibt da noch etwas, zu dem ich aber nicht eingeladen werde.) In diesem Jahr gab es den Thementag „Digitale Welten” der WTSH, der einige interessante Vorträge auf dem Plan hatte.

Von Steffen Voß / / Kein Kommentar

Statt Radio : Was ist PodCast?

TheAngryTeddy / Pixabay

PodCast ist unter anderem einer der erstaunlichsten Hypes seit bestehen des Internets: Während sich Blogs nur langsam und relativ leise verbreiten, kann man bei PodCast schon fast von einer Lawine sprechen. Ende 2004 hatte noch kaum jemand überhaupt etwas davon gehört, im August 2005 wird das Wort ins „Oxford Dictionary of English” aufgenommen und Ende 2005 zum deutschen Wort des Jahres – auf Grund der „phänomenalen Ausbreitung” des Wortes, welches es „von relativer Unbekanntheit zu einem der heißesten Medientrends schaffte.”

Von Steffen Voß / / 3 Kommentare