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Paid-Content: Flattr will das Bezahlen im Internet neu erfinden

Foto: photocase.com | kallejipp
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Flattr kom­bi­niert die Ideen der Kulturflaterate und des Micropayment in ei­nem neu­en Dienst. Es soll da­mit mög­li­ch sein, oh­ne Transaktionskosten und Aufwand auch klein­s­te Beträge den Anbieter von Inhalten zu­kom­men zu las­sen. Könnte die­ses System hel­fen, die Paid-Content Frage zu lö­sen?

Wie funktioniert Flattr?

  1. Du legst Dir zu­nächst ein Konto bei Flattr an und legst ei­ne Summe fest, die man be­reit ist, mo­nat­li­ch für Inhalte zu be­zah­len. Dieser Betrag – neh­men wir ein­mal 50,- Euro an – wird re­gel­mä­ßig ein­ge­zo­gen.
  2. Die Anbieter von Inhalten re­gis­trie­ren si­ch als Anbieter und bau­en in ih­re Seiten den Flattr-Button ein, so wie sie jetzt Twitter, Facebook oder ähn­li­che in­te­grie­ren.
  3. Wenn Dir der et­was ge­fällt, klick­st Du den Flattr Button. In Deinem Flattr-Konto wird das ver­merkt.
  4. Am Ende des Monats wird ge­guckt, wie oft Du sol­che Buttons ge­klickt hast – sa­gen wir 30x. Dann wer­den Deine 50,- Euro in 30 Teile zer­legt und je­weils de­nen über­wie­sen, de­ren Inhalte Dir ge­fal­len ha­ben.

Du legst al­so fest, wie groß der Kuchen ist, und un­ter wel­chen Leuten er auf­ge­teilt wer­den soll. Die Anbieter be­kom­men dann von vie­len ver­schie­de­nen Leuten Kuchenstücken in ver­schie­de­nen Größen.

Das System hat zwei gro­ße Vorteile: Wenn man si­ch ein­mal dar­auf ein­ge­las­sen hat, weiß man, wie viel man im Monat da­für aus­gibt und mit ei­nem Klick kann man be­zah­len. Es gibt kei­ne stän­di­gen Logins, man muss si­ch nicht über­all neu an­mel­den und Abos ab­schlie­ßen. Bezahlen ist so ein­fach wie der „Gefällt mir“-Link in Facebook – welt­weit.

Wenn Flattr dann nicht no­ch bis in al­le Ewigkeiten spei­chert, wann man wo was be­zahlt hat, wä­re das ein zu­sätz­li­ches Argument. Ansonsten ist das System ein­fach, fle­xi­bel und uni­ver­sell ein­setz­bar – was kann man mehr von ei­nem Bezahlsystem ver­lan­gen?

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