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Crowdfunding: So können Kinder coden lernen

Calliope Mini
Calliope Mini | Foto: Calliope Projekt

Kinder sollten damit aufwachsen und wissen, wie die Technologie funktioniert, die sie umgibt. Mit dem teuren Smartphone oder dem Tablet lässt sich das leider nicht lernen – nur konsumieren. Der wunderbare Maxim hat sich deshalb etwas ausgedacht, mit dem schon Grundschüler experimentieren können: Der Calliope ist ein sternförmiger Minicomputer und nur so groß wie eine Spielkarte.

Der kleine Platinenrechner ist aber nicht nur eine weitere Konkurrenz für den Raspberry Pi oder den Arduino. Er ist viel einfacher in der Technologie, hat schon Mikrofon, Lautsprecher, ein LED-Display und verschiedene Schalter und Taster integriert. Zusammen mit einer einfachen Programmiersprache und einem didaktischen Konzept, ist das eine tolle Sache.

Jetzt braucht der wunderbare Maxim Geld, damit der Zauberstern auch gebaut wird und in die Schulen kommt. Dazu hat er eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Wer also will, dass die Digitalisierung endlich auch in der Schule ankommt, kann hier seinen Beitrag leisten: https://www.startnext.com/calliope

Kommentare

Alexander Kallenbach

Hallo,

vie­len Dank für den Hinweis. Auf je­den Fall ein in­ter­es­san­tes Projekt!

MfG

Alexander

noisefloor

Sieht dem BBC Micro:Bit sehr ähn­li­ch. Womit si­ch die Frage stellt: war­um nicht den Micro:Bit mit sei­nem (recht rei­chen) Ökosystem ad­ap­tie­ren bzw. auf Deutsch / Deutschland an­pas­sen?

Maxim Loick

Moin liebe*r noi­se­floor,

tat­säch­li­ch ist der MicroBit un­ser Vorbild ge­we­sen und wir sind weit­ge­hend kom­pa­ti­bel da­mit (al­le MicroBit Programme lau­fen auch auf der Calliope, aber lei­der nicht im­mer um­ge­kehrt, weil wir ein paar Bauteile mehr an Bord ha­ben). Weil wir aber in die Grundschule wol­len, vor al­lem um dem Gendergap zu­vor­zu­kom­men (die Aufteilung Informatik = Jungsfach er­folgt i.d.R. er­st auf der wei­ter­füh­ren­den Schule), ha­ben uns Grundschulpädagog*innen ge­sagt, dass das Design des MicroBit da­für un­ge­eig­net ist, weil die Pins zu dicht bei ein­an­der lie­gen und Kinderhände mit Kupferklebeband hier nur Kurzschlüsse hin­be­kom­men wür­den. Daher ha­ben wir ei­nen Kinderbuchdesigner ge­fragt, wie wir dem ent­ge­gen­wir­ken kön­nen. Wenn man nun Pins so weit wie mög­li­ch aus­ein­an­der le­gen möch­te, er­gibt si­ch die Sternform bei­na­he von ganz al­lein.

Ausserdem woll­ten wir ein Board, das oh­ne den Zukauf von viel Zubehör gleich im Unterricht ein­satz­bar sein soll­te. Daher ha­ben wir ein paar mehr Bauteile auf dem Board als der MicroBit, zum Beispiel den Lagesensor, den Bosch uns in gro­ßer Zahl ge­schenkt hat. 

Tatsächlich war es ja so, dass wir uns den MicroBit sehr ge­n­au an­ge­se­hen ha­ben und mit den Macher*innen von Anfang an in en­gem Kontakt ste­hen – und dass wir sehr von den Erfahrungen des MicroBit Teams pro­fi­tiert ha­ben.

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