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Online-Spiel: Politwettbüro bietet staatsmännische Wetten

politwettbuero.de
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Steffen Voß

Nun siegt mal schön!” wün­scht Den­nis Morhardt, Ini­tia­tor des Online-Spiels “Politwet­tbüro”, seinen ersten Mit­spiel­ern in Anlehnung an ein Zitat des ersten Bun­de­spräsi­den­ten Heuss. Zur Zeit läuft der Dienst noch als Private-Beta und man kann nur per Invite einen Account anle­gen. Doch schon jetzt gibt es eine Reihe Wet­ten und die Early-Adopter sind schon fleißig dabei. Ich habe mein Startkap­i­tal auch schon platziert und warte nun, ob Wolf­gang Thierse heute noch zurück­tritt oder nicht.

Das Ganze funk­tion­iert so: Jedes neue Mit­glied bekommt 200 “Polit”. Damit kann man auf Wet­ten set­zen. Wet­ten kann eben­falls jedes Mit­glied ein­richten. Man stellt eine Frage und setzt ein End­da­tum: “Die für den 27. Okto­ber 2013 geplante Eröff­nung des neuen Berliner Flughafens BER wird ver­schoben” — die Wette läuft bis 1. April 2013. Bis dahin kann man “Ja” oder “Nein” wet­ten. Je mehr Leute auf eine Option wet­ten, desto schlechter wird die Quote — desto weniger “Polit” kann man gewin­nen. Oder umgekehrt: Wenn man gegen den Trend wet­tet, kann man mehr gewinnen.

Man kann sich die Wet­ten nach ver­schiede­nen Aspek­ten sortieren lassen und bei bald ablaufenden Wet­ten noch ein­mal schnell ein paar “Polit” ver­di­enen, oder schauen, welche Wet­ten alle bis zur Bun­destagswahl laufen. Ver­mut­lich wer­den die Wet­ten nach dem öffentlichen Start noch weiter sortier­bar wer­den, denn schon jetzt ist die Liste recht lang.

Natür­lich kann man sich auch im Politwet­tbüro miteinan­der befre­un­den — dann bekommt man mit, was die Fre­undin­nen und Fre­unde ger­ade wet­ten. Ohne “social” geht es halt nicht mehr. Aber tat­säch­lich ist es ganz witzig, zu sehen, was die Anderen so machen, wenn man sich erst ein­mal mit ein paar Leuten ange­fre­un­det hat.

Dazu gibt es noch “Badges” zu gewin­nen: Eines habe ich schon erhal­ten für die Anmel­dung während der Private-Beta. Eines habe ich für die erste geset­zte und gewonnene Wette erhal­ten. Ich bin ges­pannt darauf, welche Achieve­ments sich Den­nis noch ausdenkt.

Hier und da ist die Farbe noch nicht ganz trocken, Grafikele­mente lap­pen in einan­der, die ander­swo noch fehlen. Ins­ge­samt macht das Politwet­tbüro aber einen sehr guten Ein­druck. Es ist extrem ein­fach zu bedi­enen und macht so ohne Lernkurve direkt Spaß. Ich erin­nere mich da mit Schrecken an die soge­nan­nte “Wahlbörse”, die die Kieler Nachrichten hier immer wieder zu Wahlen starten. Die habe ich bis heute nicht verstanden.

Ich bin ges­pannt, ob ich in den näch­sten Tagen ein paar Polit gewin­nen kann. Wolf­gang Thierse ist jeden­falls noch immer nich zurück­ge­treten. Ich hoffe, dass das auch so bleibt.

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Kommentare

  1. Jan:

    Hallo Stef­fen,
    Hast du noch Ein­ladun­gen offen oder sind schon alle weg?
    MfG,
    Jan

  2. Steffen Voß:

    Im Moment habe ich keine mehr. Ich meld mich aber, wenn ich wieder welche bekom­men sollte und die E-Mail-Adresse stimmt, die Du angegeben hast.

  3. Jan:

    Ja, das wäre super :-)

  4. Links anne Ruhr (09.01.2013) » Pottblog:

    […] Online-Spiel: Politwet­tbüro bietet staatsmän­nis­che Wet­ten (kaffeeringe.de) – […]

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