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Wordpress: Tägliche Linksammlungen veröffentlichen

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Gesammelte Lesezeichen | Foto: Pfarrei St. Bonifatius Berlin - CC BY 2.0

Ein be­lieb­tes Format in Blogs sind die täg­li­chen Linksammlungen. Beim Landesblog zum Beispiel ha­ben wir die Nordlinks. All das, was den Blogbetreibern den Tag über in die Quere ge­kom­men ist, wird abends kom­men­tiert ins Blog ge­stellt. Komplett ma­nu­ell ist das ei­ne ner­vi­ge Tätigkeit. Es geht aber auch ein­fa­cher.

Nach dem Linux-Motto: „Für je­de Aufgabe ein Tool“ tei­len wir die Aufgaben beim Landesblog in das Sammeln und das Veröffentlichen auf:

  1. Wir sam­meln die Links tags­über per Delicious. Der Social Bookmark Dienst bie­tet al­les, was man da­für be­nö­tigt: Ein Bookmarklet oder ein Plugin für den Browser oder Apps für das Smartphone. Was wir bei Delicious als Überschrift und Beschreibung spei­chert, lan­det hin­ter­her so im Blog. Alle Beiträge müs­sen ein ge­mein­sa­mes Schlagwort ha­ben – son­st klappt es nicht mit dem Schritt 2. Ein wei­te­rer Vorteil an die­ser Lösung ist, dass al­le Redaktions-Mitglieder mit­sam­meln kön­nen und wenn man will, kann man die Links di­rekt beim Sammeln schon twit­tern las­sen oder bei Facebook pos­ten.
  2. Zum Veröffentlichen ist na­tür­li­ch WordPress gut ge­eig­net. Dafür gibt es das Plugin „Delicious Curator„. Dem gibt man den Namen des Delicious-Accounts an, das Schlagwort, das über­nom­men wer­den soll und die ma­xi­ma­le Anzahl Links. Dazu kann man ein­stel­len, in wel­cher Form die Links über­nom­men wer­den soll. Wir ha­ben dort ei­ne ein­fa­che num­me­rier­te Liste vor­ge­se­hen.
    Wenn wir nun abends den Link-Artikel schrei­ben wol­len, ge­hen wir in die Administration des Plugins, wäh­len den Autor aus und kli­cken auf „Run Now“. Es legt dann ei­nen Entwurf für ei­nen neu­en Artikel an, der die Liste der Links ent­hält. Der be­kommt dann no­ch den Standard-Text hin­ten dran ko­piert und ei­ne in­di­vi­du­el­le Einleitung und dann wird der ver­öf­fent­licht.

Mit die­ser Lösung ar­bei­ten wir jetzt seit ei­nem hal­ben Jahr und es klappt ganz gut. Ein klei­nes Problem ist, dass die Benutzer Adminrechte ha­ben müs­sen, um in die Verwaltung des Plugins zu kom­men – es kann al­so nicht je­der pos­ten.

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