Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

re:publica 19 : „Make Big‐​Tech better? Make it smaller!”

Cory Doctorow auf der re:publica 19 | Foto: Jan Michalko/re:publica / CC-BY-SA

Es ist das doppelte Paradoxon von Regulierung: 1. Diejenigen, die man mit den neuen Regeln an die Leine legen will, sind die einzigen, die sie umsetzen können. 2. Das macht sie dann noch überlegener. Cory Doctorow hat deswegen auf der re:publica einen Ansatz vorgeschlagen, der das Problem bei der Wurzel packt.

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re:publica 2019 : Technologie kann so viel Gutes tun

TL;DR - Das Motto der re:publica 2019
TL;DR - Das Motto der re:publica 2019

Überwachung, Plattform‐​Kapitalismus, Walled Gardens, Verhaltensbeeinflussung – bei all der Kritik an den Fehlentwickungen des Internets vergess ich manchmal, was man mit Technologie für tolle Sachen machen kann. Jon Schull hat mich auf der re:publica 2019 daran erinnert.

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re:publica : Individualismus als Falle

Sascha Lobo auf der re:publica 2019
Sascha Lobo auf der re:publica 2019

Über 15 Jahre wurde uns eingeredet, dass Umweltverschmutzung ein Ergebnis indivuellem Fehlverhaltens ist, beschwert sich Sascha Lobo in seiner Rede auf der re:publica in diesem Jahr. Er weißt da auf einen wichtigen Punkt hin und der geht über die Frage des Umweltschutzes hinaus.

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Lesetipp : Ulrike Guérot – Warum Europa eine Republik werden muss

Ulrike Guérot - Warum Europa eine Republik werden muss - Eine politische Utopie
Ulrike Guérot - Warum Europa eine Republik werden muss - Eine politische Utopie

„Die Vereinigten Staaten von Europa waren gestern – die Europäische Republik das ist morgen,” sagte die Politikwissenschaftlerin und Publizistin Ulrike Guérot auf der re:publica15. In Ihrem Buch „Warum Europa eine Republik werden muss” hat sie diesen fundamentalen Umbau der europäischen Idee umfangreich skizziert.

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Lesetipp : Carolin Emcke – Gegen den Hass

Carolin Emcke - Gegen den Hass

Rassismus, Fanatismus, Demokratiefeindlichkeit. Was geht in Menschen vor die hassen – wie machen sie Menschen zu Objekten des Hasses gemacht? Diesen Frage ist die Journalistin Carolin Emcke schon in ihrem Vortrag auf der re:publica im letzten Jahr nachgegangen. Jetzt hat Sie ein Buch darüber geschrieben und darüber, was wie zu verlieren haben, wenn wir dem Hass nachgeben.

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Markus Beckedahl : „Vernetzt Euch!”

Markus Beckedahl
Markus Beckedahl | Foto: re:publica - CC BY 2.0

„Was denn, bitte, ist wirklich neu oder originell in der Politik? Die große politische Leistung liegt zumeist nicht im Produzieren neuer Ideen, sondern in der beharrlichen Verfolgung und Durchsetzung dessen, was schon lange als vernünftig und notwendig, aber leider als nicht oder kaum durchsetzbar galt“, hat der Kieler Journalist Karl Rickers einmal gesagt. So ist es keine Überraschung, dass Markus Beckedahl auf dem diesjährigen „Klassentreffen des Internets“, auf der re:publica in Berlin einiges an „Täglich grüßt das Murmeltier“ erinnert: Alte Diskussionen um Vorratsdatenspeicherung, Netzneutralität und sogar Netzsperren leben immer wieder auf.

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Kübra Gümüşay : Organisiert Liebe!

Kübra Gümüşay
Kübra Gümüşay | Foto: re:publica - CC BY 2.0

Sichtlich bewegt steht die junge Frau auf der Bühne der re:publica und hält inne. Gerade hat sie erklärt, dass sie keine Lust mehr hat, immer stark sein zu müssen. Wenn Sie ins Internet geht, schlägt ihr persönlich der Hass entgegen. Die junge Frau ist die Journalistin Kübra Gümüşay. Sie schreibt unter anderem über Feminismus und sie ist mit ihrem Kopftuch als Muslimin erkennbar. Für einige Menschen scheint das zu reichen, ihr nicht einfach nur inhaltlich zu widersprechen, sondern sie zu beschimpfen.

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Community : shz.de fordert Klarnamen bei Kommentaren

Anonymer Schwarm | Foto: Martin Fisch - CC BY-SA 2.0

Kommentarspalten sind ein schwieriges Ding: Unter buntesten Pseudonymen toben sich dort Leute aus, deren Meinungen hoffentlich in der Regel nicht mehrheitsfähig und deren Ausdrucksweise nicht gesellschaftsfähig sind. Mildere Geister machen dadurch einen Bogen um diese Form der Leserbeteiligung. shz.de möchte das ändern und hat Anfang des Monats ein neues Kommentarsystem eingeführt, um eine „faire, höfliche Diskussion” zu ermöglichen. Strittigster Punkt dürfte die Klarnamenspflicht sein.

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re:publica15 Rückschau II : Die Totale Transparenz

By: Steven Pisano - CC BY 2.0

Sensoren und Vernetzung überall – Ist eine Smarte Welt eine Überwachungsdystopie? Neben dem einen Schwerpunkt „Vertrauen” für mich auf der re:publica in diesem Jahr der Schwerpunkt „Transparenz” heraus geschält. Und es scheinen zwei Seiten der gleichen Medaille zu sein.

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re:publica15 Rückschau I : Trust No One

By: Jonas Bengtsson - CC BY 2.0

„Das Internet ist ein Medium der Aufklärung” – Das war jedenfalls in der Frühzeit der digitalen Revolution der Konsens. Seit einigen Jahren sehen wir, wie das Netz auch für Propaganda, Halbwissen, Fehl‐ und Desinformation genutzt wird. Was daraus folgen könnte, war eine der Fragen, mit denen ich zur re:publica gefahren bin.

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