re:publica Archives — Steffen Voß

Markus Beckedahl
Markus Beckedahl | Foto: re:publica - CC BY 2.0

„Was denn, bit­te, ist wirk­li­ch neu oder ori­gi­nell in der Politik? Die gro­ße po­li­ti­sche Leistung liegt zu­meist nicht im Produzieren neu­er Ideen, son­dern in der be­harr­li­chen Verfolgung und Durchsetzung des­sen, was schon lan­ge als ver­nünf­tig und not­wen­dig, aber lei­der als nicht oder kaum durch­setz­bar galt“, hat der Kieler Journalist Karl Rickers ein­mal ge­sagt. So ist es kei­ne Überraschung, dass Markus Beckedahl auf dem dies­jäh­ri­gen „Klassentreffen des Internets“, auf der re:publica in Berlin ei­ni­ges an „Täglich grüßt das Murmeltier“ er­in­nert: Alte Diskussionen um Vorratsdatenspeicherung, Netzneutralität und so­gar Netzsperren le­ben im­mer wie­der auf. mehr…

Kübra Gümüşay
Kübra Gümüşay | Foto: re:publica - CC BY 2.0

Sichtlich be­wegt steht die jun­ge Frau auf der Bühne der re:publica und hält in­ne. Gerade hat sie er­klärt, dass sie kei­ne Lust mehr hat, im­mer stark sein zu müs­sen. Wenn Sie ins Internet geht, schlägt ihr per­sön­li­ch der Hass ent­ge­gen. Die jun­ge Frau ist die Journalistin Kübra Gümüşay. Sie schreibt un­ter an­de­rem über Feminismus und sie ist mit ih­rem Kopftuch als Muslimin er­kenn­bar. Für ei­ni­ge Menschen scheint das zu rei­chen, ihr nicht ein­fach nur in­halt­li­ch zu wi­der­spre­chen, son­dern sie zu be­schimp­fen. mehr…

By: Jonas Bengtsson - CC BY 2.0
By: Jonas Bengtsson - CC BY 2.0

„Das Internet ist ein Medium der Aufklärung“ – Das war je­den­falls in der Frühzeit der di­gi­ta­len Revolution der Konsens. Seit ei­ni­gen Jahren se­hen wir, wie das Netz auch für Propaganda, Halbwissen, Fehl- und Desinformation ge­nutzt wird. Was dar­aus fol­gen könn­te, war ei­ne der Fragen, mit de­nen ich zur re:publica ge­fah­ren bin. mehr…

Anonym
Anonym | Eigene Illustration

Bereits auf der re:publica14 hat die ös­ter­rei­chi­sche Journalistin Ingrid Brodnig ih­re Gedanken zum Umgang mit Anonymität im Internet zur Diskussion ge­stellt. Ich fand das da­mals sehr in­ter­es­sant und ich ha­be mi­ch ge­freut, als Ingrid Brodnigs Buch „Der un­sicht­ba­re Mensch“ kürz­li­ch er­schien. Auch dar­in geht sie der Frage nach, „wie die Anonymität im Internet un­se­re Gesellschaft ver­än­dert.“ mehr…

Club Mate Flasche auf Betonboden
Club Mate auf Betonboden

Es ist ja schon et­was her, aber ich ha­be mi­ch im Studium mit Sprachwissenschaft be­fasst und ich fand das im­mer in­ter­es­sant. Und wenn ich mir die Diskussionen um po­li­ti­sch kor­rek­te Sprache an­schaue oder mir das Gejammer von Sprachverfall an­hö­re, dann den­ke ich an die Seminare da­mals zu­rück und wünsch­te, je­der hät­te ein ge­wis­ses lin­gu­is­ti­sches Basiswissen. Auch auf der re:publica war Sprache in meh­re­ren Vorträgen ein Thema. Die ha­be ich Dir mal zu­sam­men­ge­stellt. mehr…

Text-Generator von Bruchzeilen
Text-Generator von bruchzeilen.de

„Eine Zeitung ist ei­ne rie­si­ge Routinemaschine,“ meint der Schweizer Journalist Constantin Seibt. „Man könn­te ei­gent­li­ch 20 Journalisten er­schie­ßen in ei­ner Zeitung. Und die Zeitung wür­de si­ch wei­ter­bau­en ir­gend­wie über Wochen hin­weg – oh­ne das es je­mand rich­tig mer­ken wür­den.“ Der Tipp der Kiezjournalistin Isabella David von Hamburg Mittendrin ist des­we­gen auch: „Macht nicht das, was Zeitungen ma­chen.“ mehr…

Beleuchtungselemant auf der re:publica 14
Nicht-Außeriridisch: Beleuchtungselemant auf der re:publica 14

Bereits 2011 hat Sascha Lobo auf der re:publica über Shitstorms ge­spro­chen. Ich glau­be, da ha­be ich die­sen Ausdruck das er­s­te Mal ge­hört ha­be. Bei ihm klang das so halb-lustig. Er hat­te si­ch ei­nen Umgang da­mit zu­recht ge­legt. Dass die­se Trolls dann aber so­gar bei ihm vor der Tür stan­den, fand ich nicht mehr so lus­tig. Heute ge­hö­ren die Empörungswellen zum Leben im Netz – lei­der. Muss das so sein? mehr…

Kunst auf der re:publica14
Nicht Meckern. Besser Machen | Kunst auf der re:publica14

Letzte Woche fand wie­der das „Wacken der Netzgemeinde“ statt: 6000 Menschen aus Deutschland und al­ler Herren Länder ver­sam­mel­ten si­ch im ehe­ma­li­gen Postbahnhof am Berliner Gleisdreieck, um si­ch über das Internet und sei­ne Folgen zu un­ter­hal­ten. Im Jahr 1 nach den Enthüllungen von Edward Snowden war die re:publica po­li­ti­scher denn je zu­vor. mehr…

re:publica 2013
re:publica 2013

Anfang Mai steht wie­der das Frühjahrstreffen der deut­schen „Netzgemeinde“ auf dem Plan: Mehr als 5.000 Gäste er­war­ten die Veranstalter der re:publica in die­sem Jahr. Ihnen wer­den 250 Stunden Programm mit den wich­tigs­ten Vor-, Mit- und Querdenkerinnen und Denkern des Netzes aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft ge­bo­ten. Bei dem brei­ten Angebot lohnt es si­ch, be­reits vor der Anreise ei­nen Blick ins Programm zu wer­fen. Ich hab das mal für Dich ge­macht. mehr…