Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

Tipp : Von der Foto-Kamera auf das Smartphone

Adapter am Tablet
Adapter am Tablet | Foto: Steffen Voß

Steffen Voß

Wer mit einer „richtigen“ Kamera fotografiert und die Fotos schnell, mobil bearbeiten und zum Beispiel social-medial verwerten will, kann natürlich mit dem Apps der Anbieter arbeiten. Von Nikon, Canon, Olympus usw. gibt es jeweils Apps, die unterschiedlich praktisch sind und per Bluetooth oder WLAN die Bilder von der Kamera ziehen. Ich finde, es gibt bessere Lösungen.

Ganz ehrlich: Die App von Nikon versteh ich nicht. Die ist irgendwie immer per Bluetooth mit der Kamera verbunden und zieht dann Vorschauversionen der Fotos auf das Handy. Man kann aber auch umschalten auf WLAN und dann kann man sich die Fotos richtig ziehen. Ständig wird da übertragen, was nicht übertragen werden soll und die Bedienung ist unpraktisch. Bei der Olympus-App muss man dagegen immer auf WLAN wechseln und irgendwie dauert das alles ewig. Gerade wenn ich auf Veranstaltungen laufend Fotos mach und die online stell, muss das irgendwie schneller gehen.

Um verschiedene Möglichkeiten zu testen, habe ich mir zwei Adapter gekauft:

Beide Lösungen funktionieren grundsätzlich gleich: Nachdem ich den Adapter an das Tablet anschließe, meldet Android einen neuen Massenspeicher am USB-Anschluss. Den kann ich öffnen und auf alle Dateien zugreifen. Android zeigt mir Thumbnails aller Bilder. Ich kann die von hier aus direkt an Apps weiterleiten, um die Bilder zu bearbeiten. Das geht ziemlich flott. Erst das Speichern der bearbeiteten Bilder dauert etwas – aber immerhin geht es hier um die Bilder in der vollen Größe, wie sie aus der Kamera kommen.

Praktisch an dem Card-Reader ist, dass die Kamera nicht die ganze Zeit eingeschaltet sein muss. Während ich die Bilder bearbeite, verbraucht die Kamera dann keinen Strom. Der Vorteil des Kabel-Adapters ist, dass ich die SD-Karte nicht aus der Kamera friemeln muss und ich sie auch nicht aus versehen im Adapter am Tablet vergess, wenn mal schnell los muss, um das nächste Foto zu machen.

Was besser ist, habe ich noch nicht entschieden. Beide Lösungen sind aber so klein, dass die locker beide in die Fototasche passen.

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