Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

TinyPNG : Das beste WordPress Plugin für komprimierte Bilder

Compress JPEG & PNG images Von TinyPNG
Compress JPEG & PNG images Von TinyPNG

Steffen Voß

Bilder im PNG- und JPG-Format sind komprimiert – oft jedoch nicht so stark, wie es möglich wäre. Für schnelle Internetseite kann das aber ein entscheidender Faktor sein. Das Plugin „Compress JPEG & PNG images“ von TinyPNG hilft dabei.Mit meinem letzten Theme hatte ich es schon einmal geschafft: 100 Punkte beim Google Pagespeed Test. Allerdings war das damals schon nicht so ganz leicht und mir ist es noch schwerer gefallen, das zu reproduzieren. Vor allem das verdammte „Above the Fold“-Problem raubt mir den letzten Nerv. Auf dem Desktop häng ich jetzt bei 97 Punkten und bei Mobile bei 85 Punkten…

EWWW Image Optimizer genügt nicht

Geärgert hat mich aber auch, dass angeblich meine Bilder nicht genügend komprimiert seien. Lange Zeit war ich mit dem „EWWW Image Optimizer“ gut gefahren. Aber irgendwie zeigte mir der Google Test ständig an, dass die Bilder noch kleiner sein könnten. Ich habe dann verschiedene Plugins durchprobiert und festgestellt, dass man bei denen immer auch eine Bezahlkomponente hat. Eine bestimmte Anzahl Bilder sind kostenlos – alles darüber hinaus kostet Geld. Na gut – dann sind aber meine Ansprüche auch andere!

TinyPNG kannte ich schon als Dienst, über den man auch Bilder für Facebook unkompliziert optimiert komprimieren lassen kann. Die bieten ein eigenes WordPress-Plugin an und das funktioniert erst einmal ganz unkompliziert: Installieren und dann einmal die Mediathek durch-komprimieren. Bis 500 Bilder ist das kostenlos – danach kostet das Geld (Kreditkarte!). Allerdings waren das für mein Blog nur rund 5 €. Das ist es mir Wert, denn ab da meckerte Google nicht mehr. Ab jetzt habe ich 500 Bilder pro Monat frei. Das werde ich sehr wahrscheinlich in nächster Zeit nicht überschreiten.

Geschwindigkeit könnte besser sein

Allerdings dauert es jetzt wesentlich länger, wenn ich ein neues Bild hochlade. Das Bild wird nun einmal zunächst in meine Mediathek geladen, dann per API an TinyPNG geschickt, komprimiert und per API wieder zurück geschickt. Da könnte ich mir noch einen besseren Ablauf vorstellen, der das mehr im Hintergrund passieren lässt, denn in der Zwischenzeit kann ich bei dem Bild keine Meta-Daten eintragen und ich kann auch nicht am Artikel weiterarbeiten. Zumindest könnte man darauf hingewiesen werden, was gerade passiert. Ich selbst weiß das ja – aber wenn ich andere Leute mit dem Plugin arbeiten lassen würde, müsste ich denen das erst erklären.

Das Ergebnis aber kann sich sehen lassen: Meine Mediathek ist um 27% geschrumpft, der Google Speedtest meckert nicht mehr. Ich bin zufrieden.

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Kommentare

Anon
Anon:

Vor allem das verdammte „Above the Fold“-Problem raubt mir den letzten Nerv. Auf dem Desktop häng ich jetzt bei 97 Punkten und bei Mobile bei 85 Punkten…

Nicht jeder Vorschlag von Google ist auch wirklich sinnvoll. Above-the-Fold-Optimierungen sind schlecht für die Gesamtladezeit, Caching und Codepflege.

10.9.2017 um 01:15

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