Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

Bullshit-Web : Pi‐​hole filtert den Scheiß aus dem Netz

Pihole Statistik für einen Tag: 26% der Zugriffe wurden gesperrt.
Pihole Statistik für einen Tag: 26% der Zugriffe wurden gesperrt.

Mit Pi‐​hole kann man das heimische Netzwerk von Trackern und Reklame befreien. Wer noch einen Raspberry Pi herumliegen hat, sollte den dafür reaktivieren. Es lohnt sich.

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Datenschutz : Tracking‐​Wahnsinn bei Spiegel‐​Online

Couleur / Pixabay

„Wir behandeln Ihre Daten vertraulich und geben sie nicht weiter,” schreibt SPIEGEL ONLINE in seiner Datenschutz‐​Erklärung, „außer an eng gebundene Dienstleister, die in unserem Auftrag zum Beispiel Abonnements, Zahlungsdienstleistungen, Services, Videoauslieferung oder Anzeigengeschäfte abwickeln.” Und das sind ganz schön viele Dienstleister. Netz‐​Aktivist und D64‐​Vorstand Henning Tillmann hat sich das mal angeschaut.

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Lesetipp : Jan Kalbitzer – Digitale Paranoia – Online bleiben, ohne den Verstand zu verlieren

Jan Kalbitzer - Digitale Paranoia
Jan Kalbitzer - Digitale Paranoia - Online bleiben, ohne den Verstand zu verlieren.

Das Internet macht ungefähr genauso faul, depressiv und dumm wie andere Medien – nur reden wir bisher nicht so darüber. Das Internet wird für alle möglichen negativen Phänomene verantwortlich gemacht. Der Psychiater Jan Kalbitzer rät zur Gelassenheit und zu einem bewussten Umgang mit dem Internet.

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33C3 : Was man aus Meta‐​Daten lesen kann

David Kriesel auf dem 33C3
David Kriesel auf dem 33C3

Wer, wann mit wem? Seit Mitte 2014 hat David Kriesel fast 100.000 Artikel von Spiegel‐​Online systematisch gespeichert. Anhand dieser Daten gibt er nicht nur einen Einblick in die Strukturen von Spiegel Online – er nutzt sie auch als Beispiel dafür, was alles anhand von an sich unverfänglichen Daten über uns zu erfahren ist. Stichwort: Vorratsdatenspeicherung.

Von Steffen Voß / / Kein Kommentar

OpenStreetView : Freie Konkurrenz für Google Street View

Foto: Bob Dass - CC BY 2.0

Google Street View bekommt einen Open‐​Source Konkurrenten: OpenStreetView basiert auf den freie Geodaten von OpenStreetMap und vor allem sollen die Nutzer‐​Tools neuen Freiwilligen beim Kartieren helfen.

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Ebola-Epidemie : Waffenlieferungen nach Liberia!

Ebola Virus
Ebola Virus | Foto: NIAID - CC BY 2.0

Neulich waren noch alle für Waffenlieferungen in den Nord‐​Irak. Da sterben Menschen. Und man kann sich das im Internet angucken! Und weil man ahnt, dass das Problem militärisch nicht zu lösen wäre, will man auch die Bundeswehr nicht hinschicken. Das sollen die mal schön unter sich ausmachen. Wir schicken die Waffen nur dafür.

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Spionage : Ich brauch jetzt mal ne Zeichnung

BND Gebäude in Berlin
Zum Tag der Offenen Tür muss ich da mal hin. BND-Gebäude in Berlin | Foto: SPKrautkrämer, CC BY-SA 3.0

SPIEGEL ONLINE berichtet gerade, dass der Verfassungsschutz den NSA‐​Spion beim BND schon entdeckt hatte. Ich bin ein wenig verwirrt und ich glaub, ich muss mir das mal ganz in Ruhe aufschreiben, was da gerade Stand der Dinge ist.

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Schlechte Nachricht : Deine Filterblase neigt zum Optimismus

Süße Katze
Süße Katze, oder? Lenkt aber ab. / CC-BY

In der Serie „The Newsroom” gibt es eine Schlüsselszene: Die Redaktion der Nachrichtensendung streicht drei extrem wichtige Nachrichten aus der Sendung, um eine hineinzunehmen, die mehr Zuschauer verspricht. Und genau so funktionieren die Algorithmen von Internetservices. Sie zeigen uns nur das Populäre – nicht das Wichtige.

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Twitter : Eine Zeitung! Ein Telefon! Nein, es ist Social‐​Media!

Twit­ter­seite zum SPD Bundesparteitag
Twit­ter­seite zum SPD Bundesparteitag

Twitter hat jetzt eigene Twitterwalls – sogenannte Eventpages. Die erscheinen, wenn man das entsprechende Tag auf twitter.com anklickt. Die normale Hashtag‐​Seite kommt erst nach einem weiteren Klick. Um diese allzugut integrierten Twitterwalls gibt es seit den Bundesparteitagen von CDU und SPD nun Diskussionen. Ich habe das gestern an anderer Stelle schon kommentiert. Jens Best hat nun auch dazu gebloggt und ich kann die Kritik verstehen und teile sie in einigen Aspekten auch. Der Kern des Problems liegt darin, dass wir aus der Prä‐​Internetwelt den Unterschied zwischen Publikationsmedien und Kommunikationsinfrastruktur kennen. Diesen Unterschied gibt es nicht mehr immer.

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Netzneutralität : Wie soll das Internet sein und wer sorgt dafür, dass es so wird?

Eine bunte Party | Bestimmte Rechte vorbehalten von Arun Basil Lal
Eine bunte Party | Bestimmte Rechte vorbehalten von Arun Basil Lal

Das Internet als wunderbarer, freier und bunter Ort: Gleicher Zugang aller Bürgerinnen und Bürger zu Informationen und Services aus aller Welt und als Chance für Unternehmen, mit innovativen Konzepten ein weltweites Publikum erreichen zu können. All das habe ich zumindest in der ominösen Netzgemeinde für eine Art Minimalkonsens gehalten. Beim WebMontag habe ich mal wieder festgestellt, dass es unterschiedliche Konzepte von Freiheit gibt, denn zumindest in der Gruppe gab es auch eine starke Fraktion, die vor allem die Freiheit der Unternehmen schätzte und auf Vertragsfreiheit und die Kontrolle durch die Konsumenten setzte. Eine spannende Diskussion.

Von Steffen Voß / / 6 Kommentare