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Raspberry Pi: Laser-graviertes Holzgehäuse

Raspi-Case
Steffen Voß

Auf Dauer ist es ein wenig nervig, die nackte Pla­tine des Rasp­berry Pi immer mit spitzen Fin­gern zu behan­deln wie ein rohes Ei. Und da nicht nur mir das so geht, hat sich direkt nach Erscheinen des Mini­com­put­ers eine rege Szene von Case-Designern entwick­elt. Da gibt es 3D–gedruckte GehäuseLaser-geschnittene, durch­sichtige, Cases aus Lego und Cases zum Aus­drucken aus Papier. Ich habe mich für ein Gehäuse aus Holz entschieden.

Auch diese Mod­ell aus Holz wurde mit einem Laser geschnit­ten, so dass die Teile angenehm nach Ofen riechen, wenn man sie aus dem kleinen Pol­sterum­schlag zieht. Die 6 Seiten sind so akku­rat geschnit­ten, dass sie schon fest hal­ten, wenn man sie nur zusam­men­steckt — Da ist kein Leim nötig. Um das Gehäuse wieder zu öff­nen musste ich ein Taschen­messer benutzen und den Deckel vor­sichtig auf hebeln. Zusät­zlich wird das gesamte Gehäuse dann noch ein­mal von 2 Holzrah­men zusam­men gehal­ten. Hat man das Gehäuse kom­plett zusam­mengesteckt, ist es äußerst robust.

Lei­der haben die Macher des Rasp­berry Pi sich offen­bar wenig Gedanken über Cases gemacht: Während einige Anschlüsse auf dem Board über­ste­hen und durch die Wände des Gehäuses reichen, liegen SD-Card-Einschub und Strom­buchse im inneren des Gehäuses. Das macht das Wech­seln der SD-Karte unnötig dif­fizil und den den Strom­stecker bekommt man rel­a­tiv schwierig fest eingesteckt. Darauf sollte das Rasp­berry Pi Team achten, wenn das Board über­ar­beitet wird.

Holz isoliert natür­lich mehr als andere Mate­ri­alien und das Gehäuse wird auch leicht warm. Ich habe aber nicht den Ein­druck, dass sich im Dauer­be­trieb Tem­per­atur­prob­leme entste­hen. Im Liefer­um­gang des Gehäuses ist sonst auch noch eine Ver­sion des Deck­els enthal­ten, bei dem das Logo aus­ge­lasert ist. So kann man ein wenig mehr Luft zirkulieren lassen.

Ins­ge­samt bin ich sehr zufrieden mit dem neuen Zuhause meines Rasp­berry Pi und ich bin erstaunt, wie genau man Holz ver­ar­beiten kann. Zusät­zlich war der Kon­takt mit dem Verkäufer sehr nett.

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Kommentare

  1. Raspberry Pi: Mini-Computer für Einsteiger und Bastler » neuerdings.com:

    […] Zeit habe ich meinen eige­nen Rasp­berry Pi in einem niedlichen, kleinen Holzge­häuse im Wohnz­im­mer an der Stereoan­lage. Angeschlossen ist eine […]

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