ZEIT Archives — Steffen Voß

Bunte Wachsmaler als Symbol für eine bunte Gesellschaft
Die Welt ist bunt - die Sprache auch | Foto: Saaleha Bamjee - CC BY-SA 2.0

Was war die Welt doch ein­fach und über­sicht­li­ch, als der he­te­ro­se­xu­el­le, wei­ße Christen-Mann no­ch der ge­sell­schaft­li­che Gold-Standard war und die­ser Mann si­ch die Welt in sei­ne Schubladen ein­tei­len konn­te! Heute be­an­spru­chen auch an­de­re Menschen ih­ren Teil der Welt. Das spie­gelt si­ch auch in un­se­rer Sprache wi­der. mehr…

Marc Beise - Wir brauchen die Flüchtlinge
Marc Beise - Wir brauchen die Flüchtlinge

„Wir brau­chen die Flüchtlinge“ nennt si­ch Marc Beises Büchlein – Im Untertitel: „Streitschrift“. Anders geht das bei die­sem Thema wohl zur­zeit nicht. Dabei ist das, was Marc Beise da schil­dert kei­ne Utopie. Es sind ei­ni­ge sinn­vol­le Schritte, die da­zu füh­ren könn­ten, dass wir die Flüchtlinge ver­nünf­tig in­te­grie­ren.
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Die Antipolitischen
Die Antipolitischen

„Jugendliche in­ter­es­sie­ren si­ch wie­der mehr für Politik“, ti­telt die ZEIT zur Shell Jugend-Studie 2015. Mehr Jugendliche als in den letz­ten 15 Jahren ga­ben an, si­ch für Politik zu in­ter­es­sie­ren. Die Parteien pro­fi­tie­ren na­tür­li­ch nicht da­von – de­nen ver­trau­ten die Jugendlichen nicht – ge­nauso wie gro­ßen Unternehmen, Kirchen und Banken. Politik pas­siert aber nun ein­mal auch in Parteien. Der fran­zö­si­sche Professor für Rechtsgeschichte und Politik Jacques de Saint Victor stellt in sei­nem Essay „Die Antipolitischen“ fest, dass in den letz­ten Jahren Gruppen er­folg­reich sind, die si­ch „an­ti­po­li­ti­sch“ ge­ben. Direkte Demokratie steht hoch im Kurs. mehr…

Playmobil-Polizist mit Waffe
"Guten Tag! Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte!" | Foto: olgar2000 - CC BY 2.0

„Was beim Friseur der Kamm ist, ist bei uns die Waffe,“ er­klärt ein Polizeiausbilder der ZEIT. Das Agieren mit ge­zo­ge­ner Waffe soll dem Artikel zu­fol­ge bei der deut­sche Polizei in Zukunft häu­fi­ger wer­den. Da kann man nur hof­fen, dass kein Polizist je­mals Kamm und Pistole ver­wech­selt. Egal wie her­um: Das könn­te un­an­ge­nehm wer­den. mehr…

Süße Katze
Süße Katze, oder? Lenkt aber ab. / CC-BY

In der Serie „The Newsroom“ gibt es ei­ne Schlüsselszene: Die Redaktion der Nachrichtensendung streicht drei ex­trem wich­ti­ge Nachrichten aus der Sendung, um ei­ne hin­ein­zu­neh­men, die mehr Zuschauer ver­spricht. Und ge­n­au so funk­tio­nie­ren die Algorithmen von Internetservices. Sie zei­gen uns nur das Populäre – nicht das Wichtige. mehr…

immer in der Nähe
immer in der Nähe | Bestimmte Rechte vorbehalten von Eva Freude

Es ist das Jahr 1882. In ei­nem Gartenhaus in Bad Cannstatt ar­bei­ten die zwei Ingenieure Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach Tag und Nacht an ih­rem Viertaktmotor Doch ih­re Heimlichtuerei und das ge­schäf­ti­ge Werkeln er­weckt das Misstrauen des Gärtners. Für ihn kann das Alles nur Eines be­deu­ten: Im Gartenhaus wird ei­ne Falschmünzerei be­trie­ben. Er ruft die Polizei. Und die stellt die Werkstatt auf den Kopf – ei­ne Falschmünzerei fin­det sie nicht. Ein Jahr spä­ter aber stel­len Daimler und Maybach ih­ren Viertaktmotor vor – sie sind die Steve Wozniak und Steve Jobs ih­rer Zeit. mehr…

Foto: Some rights reserved by Philippe AMIOT
Foto: Some rights reserved by Philippe AMIOT

„Was die Hersteller von Filtersoftware ma­chen, ist nichts an­de­res als das, was IBM wäh­rend des Holocaust ge­macht hat,“ fass­te ei­ner der Redner von „How Governments Have Tried to Block Tor“ sei­ne Erfahrungen zu­sam­men. Westliche IT-Firmen ver­die­nen ihr Geld mit Überwachungs- und Zensurtechnik, wäh­rend Programmierer eh­ren­amt­li­ch den wag­hal­si­gen Job über­neh­men, da­ge­gen zu hal­ten. mehr…

Über 30 Interessenten mit ver­schie­dens­ten Hintergründen ha­ben si­ch mitt­ler­wei­le im Wiki des Kieler Webmontags ein­ge­tra­gen. Die meis­ten da­von sind in den letz­ten 2 Monaten da­zu­ge­kom­men. Tatsächlich an­we­send wa­ren dies­mal 12 Teilnehmer. Darunter ei­ni­ge neue Gesichter. mehr…

Foto: .marqs | photocase.com
Foto: .marqs | photocase.com

Schon von Anbeginn war der Mensch ge­zwun­gen mit Anderen zu­sam­men für die Versorgung mit den ver­schie­de­nen Lebensmitteln zu ko­ope­rie­ren – zu wirt­schaf­ten. Was der Eine nicht hat­te, konn­te im Tausch ge­gen ein an­de­res knap­pes Gut er­wor­ben wer­den. Sinn und Zweck die­ses Vorgehens war da­bei nie das Tauschen an si­ch, son­dern die mög­lichst sinn­vol­le Verteilung knap­per Ressourcen in selbst­or­ga­ni­sie­ren­der Art und Weise. Kein zen­tra­les Planungsorgan mus­s­te Be­stände und Bedarf prü­fen und Käufer und Verkäufer zu­sam­men brin­gen – Das Produkt fand von al­lein zum Markt.­ mehr…