Internet Archives — Steffen Voß

Seifenblasen
Wie haltbar sind Blasen? | Foto: Rob - CC BY-SA 2.0

„13 Thesen über das of­fe­ne Internet, sei­ne Gegner und uns,“ lau­tet der Titel der Kurzfassung von Konrad Lischkas Büchlein „Das Netz ver­schwin­det„. Auf 28 Seiten fasst der Journalist und Referent für Digitale Gesellschaft in der Staatskanzlei von Nordrhein-Westfalen zu­sam­men, war­um das Internet im­mer kom­mer­zi­el­ler wird und was wir da­ge­gen tun kön­nen – wenn wir es wol­len.
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By: MeTaMiND EvoLuTioN MeTaVoLuTioN - CC BY-SA 2.0

Manchmal fal­len die Teilchen im Leben zu­sam­men, wie in ei­nem Puzzle: Am Sonntag är­ge­re ich mi­ch über die halb­ga­re Diskussion im Presseclub, am Montag le­se ich die Rede der US-amerikanischen Anwältin Jennifer Granick auf der Black Hat 2015. Sie bringt auf den Punkt, was mir in mei­nem Blogpost nicht so ganz ge­lun­gen ist: In 20 Jahren könn­te das Internet vom Medium der Befreiung zum Medium der Unterdrückung ge­wor­den sein. Und das Problem ist nicht al­lein Google. mehr…

tubes
"The internet is not a big truck. It's a series of tubes." - Senator Ted Stevens | Foto: Horia Varlan - CC BY 2.0

Das Internet war ein­mal ei­ne tol­le Idee: Bis zur Erfindung des Internets konn­te man nur in­ner­halb lo­ka­ler Netze kom­mu­ni­zie­ren. Die hat man dann mit­ein­an­der ver­bun­den und man konn­te plötz­li­ch welt­weit kom­mu­ni­zie­ren. Das geht in­zwi­schen nicht mehr. mehr…

Päckchen / CC-BY

Neulich wur­de ich Zeuge ei­nes Internet-Betrugs. Als ich nach Hause kam, hing im Treppenhaus wie so oft ei­ne Paketbenachrichtigung. Bei uns be­stel­len vie­le Hausbewohner im Internet und sind sel­ten zu Hause. Diesmal stand der Name ei­ner Dame auf der Karte, die nicht bei uns wohnt. An der Haustür kleb­te aber ihr Name an ei­ner Klingel und ein Zettel hing da­ne­ben: „Hallo, ich zie­he hier ein. Bitte neh­men Sie schon ein­mal Post für mi­ch an.“ mehr…

Eine bunte Party | Bestimmte Rechte vorbehalten von Arun Basil Lal
Eine bunte Party | Bestimmte Rechte vorbehalten von Arun Basil Lal

Das Internet als wun­der­ba­rer, frei­er und bun­ter Ort: Gleicher Zugang al­ler Bürgerinnen und Bürger zu Informationen und Services aus al­ler Welt und als Chance für Unternehmen, mit in­no­va­ti­ven Konzepten ein welt­wei­tes Publikum er­rei­chen zu kön­nen. All das ha­be ich zu­min­dest in der omi­nö­sen Netzgemeinde für ei­ne Art Minimalkonsens ge­hal­ten. Beim WebMontag ha­be ich mal wie­der fest­ge­stellt, dass es un­ter­schied­li­che Konzepte von Freiheit gibt, denn zu­min­dest in der Gruppe gab es auch ei­ne star­ke Fraktion, die vor al­lem die Freiheit der Unternehmen schätz­te und auf Vertragsfreiheit und die Kontrolle durch die Konsumenten setz­te. Eine span­nen­de Diskussion. mehr…

PodCast ist un­ter an­de­rem ei­ner der er­staun­lichs­ten Hypes seit be­stehen des Internets: Während si­ch Blogs nur lang­sam und re­la­tiv lei­se ver­brei­ten, kann man bei PodCast schon fast von ei­ner Lawine spre­chen. Ende 2004 hat­te no­ch kaum je­mand über­haupt et­was da­von ge­hört, im August 2005 wird das Wort ins „Oxford Dictionary of English“ auf­ge­nom­men und Ende 2005 zum deut­schen Wort des Jahres – auf Grund der „phä­no­me­na­len Ausbreitung“ des Wortes, wel­ches es „von re­la­ti­ver Unbekanntheit zu ei­nem der hei­ßes­ten Medientrends schaff­te.“ mehr…