Rezension Archives — Steffen Voß

Carolin Emcke - Gegen den Hass

Rassismus, Fanatismus, Demokratiefeindlichkeit. Was geht in Menschen vor die has­sen – wie ma­chen sie Menschen zu Objekten des Hasses ge­macht? Diesen Frage ist die Journalistin Carolin Emcke schon in ih­rem Vortrag auf der re:publica im letz­ten Jahr nach­ge­gan­gen. Jetzt hat Sie ein Buch dar­über ge­schrie­ben und dar­über, was wie zu ver­lie­ren ha­ben, wenn wir dem Hass nach­ge­ben. mehr…

By: Glen Scarborough - CC BY-SA 2.0

Auch in die­sem Jahr war der Kino­st­amm­tisch wie­der ein­mal im Monat im Kino. Wie­der durf­te reih­um ei­ner ei­nen Film aus­su­chen, den die Ande­ren dann oh­ne Wider­spruch mit­sehen muss­ten. Da der Tag im­mer fest­steht und die Aus­wahl be­schränkt ist, kom­men da­bei manch­mal recht eigen­wil­lige Filme her­aus. mehr…

Postdemokratie

Schon vor­her hat­te ich von „Postdemokratie“ ge­hört. Es gin­ge da­bei um die Theorie ei­nes Briten, dass die Institutionen un­se­rer Demokratie mitt­ler­wei­le lee­re Hüllen sei­en und dass es im Prinzip egal wä­re, wen man wählt – her­aus kä­me im­mer das Gleiche. „Politikverdrossener Quatsch,“ dach­te ich. Auf den Tipp ei­nes Bekannten hin, las ich es den­no­ch. Und ei­gent­li­ch ist es das Gegenteil von po­li­tik­ver­dros­sen. mehr…

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In sei­nem Buch „Der Hass auf den Westen: Wie si­ch die ar­men Völker ge­gen den wirt­schaft­li­chen Weltkrieg weh­ren“ geht Jean Ziegler der Frage nach, wie si­ch die Jahrhunderte Kolonisalismus auf das kol­lek­ti­ve Gedächtnis der un­ter­joch­ten Völker aus­ge­wirkt hat. Jean Ziegler ist UN-Sonderbotschafter für das Welternährungsprogramm und er schöpft für sei­ne Argumentation aus ei­nem reich­hal­ti­gen Erfahrungsschatz. mehr…

Wie im echten Leben: Von Bildern und Lügen in Zeiten des Krieges

Joris Luyendijk war fünf Jahre lang Nahost-Korrespondent für ver­schie­de­ne hol­län­di­sche Medien. Fünf Jahre lang hat er mit Steinewerfern und Terroristen, mit Taxifahrern und Professoren, mit Opfern, Tätern und de­ren Familien ge­spro­chen. Er hat Diktatur, Terror und Krieg aus nächs­ter Nähe be­ob­ach­tet und das Dilemma des po­li­ti­schen Auslandsjournalismus er­lebt. Fünf Jahre lang hat er ver­sucht den Regeln des Journalismus ge­recht zu wer­den und trotz­dem et­was Echtes über die Menschen im Nahen Osten zu be­rich­ten. In „Wie im ech­ten Leben“ fasst er sei­ne Erfahrungen zu­sam­men.
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Wer kennt nicht die Horrorgeschichten von Diplom-, Magister- und Examensarbeiten? Tagelang schon spran­gen die Fußnoten von Seite zu Seite und Bilder ver­rutsch­ten, bis ei­nen Tag vor Abgabe ei­ne fort­schrei­tend ver­zwei­feln­de Gruppe von gu­ten Freunden zu­sam­men mit dem Autor ver­su­chen 80 Seiten Text samt Abbildungen, mit kor­rek­ter Seitennummerierung und den Bildern an der rich­ti­gen Stelle ir­gend­wie aus Word her­aus­zu­be­kom­men und zum Binden zu brin­gen. Jeder er­fah­re­ne Word-Veteran wird be­stä­ti­gen kön­nen, dass lan­ge Texte in Word im­mer ir­gend­wie Ärger ma­chen. Doch meist ist der Streß schon vor dem ers­ten ge­schrie­be­nen Wort vor­pro­gram­miert und muss nicht sein.

Das Buch „Wissenschaftliche Arbeiten mit OpenOffice.org 2.0“ ver­spricht „Die per­fek­te Seminararbeit und Dissertation“ und ver­spricht da­mit nicht zu viel.
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