Recht Archives — Steffen Voß

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Blog | Bestimmte Rechte vorbehalten von karola riegler photography

„Was be­fürch­ten Blogger?“ frag­te mi­ch die Mitarbeiterin des Offenen Kanals Kiel neu­li­ch in ei­nem Interview zum Leistungsschutzrecht. Gar nicht so leicht, für die Blogosphäre zu spre­chen und ich ha­be mir da ziem­li­ch ei­nen ab­ge­bro­chen. Ich den­ke, Bloggerinnen und Blogger be­fürch­ten zur Zeit al­les mög­li­che. Das meis­te ist eher dif­fus, man­ches un­be­grün­det, aber ins­ge­samt ist es die Angst um das Internet, wie wir es kann­ten. mehr…

Kindle, noch mit Inhalt | Bestimmte Rechte vorbehalten von sarowen
Kindle, noch mit Inhalt | Bestimmte Rechte vorbehalten von sarowen

Ich trau die­sen Endgeräten nicht, auf die Hersteller mit ei­ner re­strik­ti­ven Nutzungspolitik je­der­zeit auch in­halt­li­ch zu­grei­fen kön­nen. In ei­nem ak­tu­el­len Fall hat Amazon oh­ne ge­naue­re Angabe von Gründen den Account ei­ner Kundin ge­löscht und ihr da­mit den Zugang zu ih­rer die di­gi­ta­le Bibliothek ge­sperrt. Auch wenn Amazon auf Grund ei­ner Welle der Empörung den Account wie­der frei­ge­schal­tet hat, für Amazon gilt in den Nutzungsbedingungen: „Ihre di­gi­ta­len Inhalte wer­den durch den Anbieter von Inhalten li­zen­ziert, nicht aber ver­kauft.“ Wie si­ch das mit ei­ne EuGH-Urteil aus dem Sommer ver­trägt, scheint ent­we­der no­ch nicht klar zu sein, oder Amazon fühlt si­ch nicht da­von be­trof­fen. mehr…

Symbolbild: Lupe
Symbolbild: Lupe | Foto: Bestimmte Rechte vorbehalten von andercismo

Vor ei­ni­gen Tagen wur­de be­kannt, dass si­ch Facebook ein System aus­ge­dacht hat, mit dem man die Anbahnung se­xu­el­len Mißbrauchs auf­de­cken will. Schon län­ger ist be­kannt, dass si­ch Facebook in­ten­siv um die Inhalte sei­ner Nutzer küm­mert und Facebook ist nicht der ein­zi­ge Anbieter. Microsoft durch­sucht zum Beispiel die Inhalte der vir­tu­el­len Festplatten sei­ner Kunden nach Anstößigem. Aus ei­ner Mischung aus amerikanisch-puritanischen Nutzungsbedingungen, recht­li­cher Unsicherheit und wer­be­wirk­sa­mer Symbolaktionen wird ei­ne schlei­chen­de Privatisierung der Strafverfolgung. mehr…

almogon / photocase.com

Letzte Woche wur­de das il­le­ga­le Filmportal kino.to dicht­ge­macht und bun­des­weit Verdächtige fest­ge­nom­men, die das Portal be­trie­ben ha­ben sol­len. Die Reaktionen dar­auf wa­ren zum Teil recht merk­wür­dig. Die Piraten ha­ben si­ch so­gar of­fi­zi­ell mit den Betreibern so­li­da­ri­siert. Ich fin­de, es gibt ei­nen Unterschied zwi­schen dem Gelegenheits-Downloader und Leuten, die mit frem­der Leute Arbeit viel Geld ma­chen.

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