Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

Unternehmensethik : Anspruch und Wirklichkeit bei Youtube

Regenbogen-Farben
Foto: Steve Johnson/Pexels

Einerseits will YouTube ein Unternehmen sein, das gesellschaftliche Vielfalt lebt und fördert. Andererseits will YouTube seine Video-​Plattform für jegliche Inhalte offen und neutral betreiben. Marginalisierte Gruppen kommen dabei leicht unter die Räder.

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Community : shz.de fordert Klarnamen bei Kommentaren

Anonymer Schwarm | Foto: Martin Fisch - CC BY-SA 2.0

Kommentarspalten sind ein schwieriges Ding: Unter buntesten Pseudonymen toben sich dort Leute aus, deren Meinungen hoffentlich in der Regel nicht mehrheitsfähig und deren Ausdrucksweise nicht gesellschaftsfähig sind. Mildere Geister machen dadurch einen Bogen um diese Form der Leserbeteiligung. shz.de möchte das ändern und hat Anfang des Monats ein neues Kommentarsystem eingeführt, um eine „faire, höfliche Diskussion” zu ermöglichen. Strittigster Punkt dürfte die Klarnamenspflicht sein.

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Nachhaltigkeit : Smartphones aus Pappe oder Keramik

Amerikanische Müllhalde
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2007, 2008, 2009, 2010, 2011 – jedes Jahr gibt es ein neues iPhone. Und jeder, der etwas auf sich hält, muss die neueste Version des Telefons haben. Wer noch eines dieser runden Modelle aus der Anfangszeit hat, wird belächelt. Dabei war der Lebenszyklus eines Telefons vorher – gebunden an den Sponsoring-​Zyklus der Mobilfunkanbieter noch zwei Jahre. Das ist natürlich kein Apple-​Phänomen. Aber bei Apple fällt es mehr auf, weil Apple mehr Show drum macht und die iPhones immer schon künstlich etwas schlechter waren als der aktuelle Standard: Das iPhone 1 konnte nicht einmal UMTS und die Kamera mit mickerigen 2 Megapixeln war softwareseitig nicht in der Lage zu filmen. „Stop shipping hardware products that are only ‚beautifully designed,’ ” fordert Designer Wells Riley mit Blick auf die mangelnde Nachhaltigkeit dieser Produkte.

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Netzsperren : England will Pornografie sperren

Tim Schlotfeldt schreibt in seinem Blog über Moral und Netzneutralität im Zusammenhang mit den Plänen, die in Großbritannien bekannt wurden: Schon seit geraumer Zeit diskutierte die konservative Regierung, die Provider dazu zu zwingen, pornografische Inhalte zu sperren und nur auf Antrag der Kunden weiterzuleiten. Die vier größten Provider der Insel lassen sich nun wohl auf diese Pläne ein, wie der Guardian berichtet.

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