Edward Snowden Archives — Steffen Voß

Foto: Tony Webster - CC BY 2.0
Foto: Tony Webster - CC BY 2.0

Die Enthüllungen von Edward Snowden lie­gen schon 3 Jahre zu­rück. Die meis­ten Menschen schei­nen si­ch dar­an ge­wöhnt zu ha­ben, dass die Regierungen al­les und die Bürgerinnen und Bürger nichts wis­sen. Geheimdienste füh­ren ein Eigenleben. Oliver Stone er­in­nert mit sei­nem ak­tu­el­len Film „Snowden“ an das, was uns ei­gent­li­ch viel mehr auf­re­gen soll­te. mehr…

By: Frédéric BISSON - CC BY 2.0
By: Frédéric BISSON - CC BY 2.0

Edward Snowden hat sein ge­sam­tes Leben, sei­ne Familie und Freunde zu­rück­ge­las­sen, um zu ver­öf­fent­li­chen, in wel­chem Umfang die Überwachung in­zwi­schen an­ge­nom­men hat. Er ist ei­ner der meist­ge­such­ten Menschen auf der Welt und lebt jetzt auf un­si­che­rer Basis in Moskau. Ein ho­her Preis für die Wahrheit. Was je­der von uns in sei­nem Leben ge­än­dert hat, fragt Rouven Kasten in sei­ner Blogparade. mehr…

By: sebaso - CC BY-SA 2.0
By: sebaso - CC BY-SA 2.0

Ein Verschwörungstheoretiker wür­de sa­gen, dass das die Strategie ist: Der Zirkus um die Überwachung in Deutschland wird im­mer bun­ter. Man muss si­ch nur ein­mal vor Augen füh­ren, dass das Ermittlungsverfahren we­gen Landesverrats ge­gen die Redakteure von netzpolitik.org auf die Enthüllungen von Edward Snowden zu­rück­ge­hen. mehr…

Julian Assange
Julian Assange / https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de

Vor ein paar Tagen ist ein Film über Aaron Swartz er­schie­nen. In die­sem Jahr wä­re der ame­ri­ka­ni­sche Aktivist und Hacker 28 Jahre alt ge­wor­den – hät­te er si­ch nicht vor drei Jahren das Leben ge­nom­men. Swartz war ei­ne Art di­gi­ta­les Wunderkind. Programmieren war für ihn Magie – Nur we­ni­ge Menschen sind in der Lage Computer tun zu las­sen, was sie woll­ten. Diese Kraft woll­te er für Gutes nut­zen und kämpf­te da­für, dass das Wissen der Welt frei zu­gäng­li­ch sei. Gemeinfreie Gerichtsurteile oder al­te Wissenschaftsmagazine, de­ren Urheberrechtsschutz längst ab­ge­lau­fen war, „be­frei­te“ er aus Bezahldatenbanken – zum gro­ßen Teil le­gal. mehr…

Kunst auf der re:publica14
Nicht Meckern. Besser Machen | Kunst auf der re:publica14

Letzte Woche fand wie­der das „Wacken der Netzgemeinde“ statt: 6000 Menschen aus Deutschland und al­ler Herren Länder ver­sam­mel­ten si­ch im ehe­ma­li­gen Postbahnhof am Berliner Gleisdreieck, um si­ch über das Internet und sei­ne Folgen zu un­ter­hal­ten. Im Jahr 1 nach den Enthüllungen von Edward Snowden war die re:publica po­li­ti­scher denn je zu­vor. mehr…

Reclaim Privacy
Reclaim Privacy | Bestimmte Rechte vorbehalten von Schockwellenreiter

Nachdem der ame­ri­ka­ni­sche Whistleblower Edward Snowden öf­fent­li­ch ge­macht hat, was die US-Regierung in Kooperation mit be­freun­de­ten Geheimdiensten al­les treibt, um mög­lichst al­le Menschen in al­ler Welt zu über­wa­chen, wird im­mer wie­der dar­auf hin­ge­wie­sen, wie man si­ch im Internet ver­ste­cken könn­te – ger­ne kommt auch der Hinweis dar­auf, dass vie­le Bürger zu viel von si­ch im Internet preis gä­ben. Anonymität und Medienkompetenz mö­gen zwar für Vieles gut sein, sie sind aber kein Ersatz für funk­tio­nie­ren­de Rechtsstaaten und frei­heit­li­che Gesellschaften – zu de­nen auch im­mer Datenschutz ge­hört. mehr…