Pegida Archives — Steffen Voß

Der Beeinflussungsapparat
Der Beeinflussungsapparat

Pegida hat die Medienkritik auf die Straße ge­tra­gen. Umso wich­ti­ger ist es, im Blick zu be­hal­ten, was Medien sind und war Journalismus über­haupt leis­ten kann. In ih­rem Comic-Manifest ge­hen die New Yorker Autorin Brooke Gladstone und Zeichner Josh Neufeld der Frage nach, was Zeitungen, Fernsehen, Radio aus­macht und wie das Internet al­les durch­rüt­telt. CORRECTIV hat den New York Times Bestseller ins Deutsche über­setzt. mehr…

Foto: Piratenmensch - CC BY-SA 2.0
Foto: Piratenmensch - CC BY-SA 2.0

Verschwörungstheorien ha­ben Hochkonjunktur. Vor ein paar Jahren ha­be ich zu­min­dest no­ch nichts von „BRD GmbH“ oder „Chemtrails“ ge­hört. Menschen, die si­ch auf die­ses Level der Wahrnehmung her­ab be­ge­ben ha­ben, sind schwer nur no­ch für ver­nünf­ti­ge po­li­ti­sche Fragen zu er­rei­chen. Wie man mit dem Phänomen um­ge­hen kann, hat die Amadeu Antonio Stiftung in ei­ner neu­en Broschüre zu­sam­men­ge­tra­gen. mehr…

So sehen sie aus: DÜGIDA
So sehen sie aus: DÜGIDA | Foto: Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen - CC BY-SA 2.0

Sie be­zeich­nen si­ch selbst als „be­sorg­te Bürger“ und „pa­trio­ti­sche Europäer“, sie scheu­en si­ch aber nicht, or­ga­ni­siert von be­kann­ten Neonazis mit Galgen für de­mo­kra­ti­sche Politiker zu mar­schie­ren. Der Autor Michael Bittner hat si­ch die Bewegung ein­mal vor­ge­nom­men und stellt ei­nen le­sens­wer­ten Vergleich zwi­schen PEGIDA und der NSDAP an. mehr…

Galata Brücke
Dresden oder Istanbul? | Foto: G.OZCAN - CC BY-SA 2.0

Jede Woche de­mons­trie­ren mehr Menschen in Dresden – als „Patriotische Europäer ge­gen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA). Dabei spre­chen die Fakten ei­gent­li­ch da­ge­gen, dass Sachsen von ei­nem ra­di­ka­len Islamismus un­ter­wan­dert wird. Nur 0,4% der Sachsen sind über­haupt Moslem. Ca. 100 sol­len Salafisten – al­so ra­di­ka­le Moslems sein. Aber es geht nicht um Fakten. Fremdenhass re­sul­tiert aus Fremdenangst. Und Fremdenangst kann man nur vor Menschen ha­ben, mit de­nen man we­nig zu tun hat. mehr…