Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

Jugendschutz : Aus Internet wird Kindernet

Kätzchen auf einem Laptop
Zu jung fürs Internet | Foto: dougwoods - CC BY 2.0

„Welches Problem soll eigentlich ein neuer Staatsvertrag über den Jugendschutz im Internet lösen”, habe ich mich gefragt. Thomas Losse-​Müller, Chef der Kieler Staatskanzlei, war beim BarCamp in Kiel und stellte sich der Diskussion.

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Medienkompetenz : Alu-​Käppchen und der böse Staat

Medien unter die Lupe nehmen
Medien unter die Lupe nehmen | Bestimmte Rechte vorbehalten von cobalt123

„Das Fernsehen macht die Klugen klüger und die Dummen dümmer.”  hat Marcel Reich-​Ranicki einmal gesagt. Das Gleiche gilt für das Internet. Eigentlich wäre das Internet das ideale Medium: Man hat jederzeit Zugriff auf alle Informationen. Leider hat man auch Zugriff auf schlechte Informationen. Und offenbar können damit viele Menschen nicht umgehen. Mir sind jedenfalls in letzter Zeit vermehrt Link-​Empfehlungen untergekommen, die keinem Qualitätsanspruch entsprechen. Es wäre ja nicht so schlimm – das Internet ist ja auch ein großartiges Meinungsmedium – wenn die Empfehlenden nicht immer Meinung und Fakten verwechseln würden und die Internet-​gestützte Empörung nicht selbst zur Nachricht würde.

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#opblitzkrieg : Medienkompetenz, Leute!

Foto: Some rights reserved by irrezolut

Seit ein paar Tagen macht Anonymous mit der „Operation Blitzkrieg” von sich reden, die sich gegen Rechtsextreme im Internet wendet. Dabei wurden verschiedene Datenbanken mit Kunden einschlägiger Versandgeschäfte veröffentlicht. Auf einem eigens eingerichteten Portal für Nazi-​Leaks kann man alle Daten samt älterer Leaks von NPD-​Spendern und interner NPD-​E-​Mails nachlesen. Dort befindet sich auch vollkommen unkommentiert eine Liste, die mit „Junge Freiheit” verschlagwortet wurde. Und schon schießen die Spekulationen ins Kraut.

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Knigge2.0 : Medienkompetenz ist Sozialkompetenz

Adolph Freiherr Knigge
Adolph Freiherr Knigge | Lizenz: Public Domain

Ei­n großer Tele­­kom­­munika­­tions­­an­bieter hat sich kürzlich überlegt, dass er ein neues Image braucht und deswegen eine Kampagne gestartet, in der er sich mit verschiedenen Namen au­s der „Blogosphäre” schmückt. Doch leider reagierten diejenigen, die nicht auf der Liste standen nicht so, wie sich das große Tele­­kom­­munika­­tions­­unter­nehmen das vorgestellt hat. Das große Mobbing setzte ein und führte inzwischen dazu, dass eine der Blogger­­innen sich jetzt ein neues Hobby sucht

Von Steffen Voß / / Kein Kommentar