Ingrid Brodnig Archives — Steffen Voß

Gargouille
Foto: daniel.stark - CC BY 2.0

Abseits der per­sön­li­chen Freundschaftsblase weht ein rau­er Wind – Das durf­te ge­ra­de Til Schweiger er­fah­ren. Der be­lieb­te Schauspieler (Lindenstraße, Manta Manta) hat­te es ge­wagt bei Facebook da­zu auf­zu­ru­fen, für ein Flüchtlingsprojekt zu spen­den. Neben 23.000 Likes hat er da­für ei­ne Menge Kritik ge­ern­tet, die größ­ten­teils of­fen ras­sis­ti­sch war. Johnny Haeusler zeig­te si­ch in sei­ner Wired-Kolumne dar­auf­hin rat­los ob die­ses Hasses. Ich ha­be zum Anlass ge­nom­men, das Thema auf dem WebMontag zu dis­ku­tie­ren. mehr…

By: Jonas Bengtsson - CC BY 2.0

„Das Internet ist ein Medium der Aufklärung“ – Das war je­den­falls in der Frühzeit der di­gi­ta­len Revolution der Konsens. Seit ei­ni­gen Jahren se­hen wir, wie das Netz auch für Propaganda, Halbwissen, Fehl- und Desinformation ge­nutzt wird. Was dar­aus fol­gen könn­te, war ei­ne der Fragen, mit de­nen ich zur re:publica ge­fah­ren bin. mehr…

Anonym
Anonym | Eigene Illustration

Bereits auf der re:publica14 hat die ös­ter­rei­chi­sche Journalistin Ingrid Brodnig ih­re Gedanken zum Umgang mit Anonymität im Internet zur Diskussion ge­stellt. Ich fand das da­mals sehr in­ter­es­sant und ich ha­be mi­ch ge­freut, als Ingrid Brodnigs Buch „Der un­sicht­ba­re Mensch“ kürz­li­ch er­schien. Auch dar­in geht sie der Frage nach, „wie die Anonymität im Internet un­se­re Gesellschaft ver­än­dert.“ mehr…

Beleuchtungselemant auf der re:publica 14
Nicht-Außeriridisch: Beleuchtungselemant auf der re:publica 14

Bereits 2011 hat Sascha Lobo auf der re:publica über Shitstorms ge­spro­chen. Ich glau­be, da ha­be ich die­sen Ausdruck das er­s­te Mal ge­hört ha­be. Bei ihm klang das so halb-lustig. Er hat­te si­ch ei­nen Umgang da­mit zu­recht ge­legt. Dass die­se Trolls dann aber so­gar bei ihm vor der Tür stan­den, fand ich nicht mehr so lus­tig. Heute ge­hö­ren die Empörungswellen zum Leben im Netz – lei­der. Muss das so sein? mehr…