Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

Debatte : Wie überlebt das freie Internet?

Seifenblasen
Wie haltbar sind Blasen? | Foto: Rob - CC BY-SA 2.0

„13 Thesen über das offene Internet, seine Gegner und uns,“ lautet der Titel der Kurzfassung von Konrad Lischkas Büchlein „Das Netz verschwindet„. Auf 28 Seiten fasst der Journalist und Referent für Digitale Gesellschaft in der Staatskanzlei von Nordrhein-Westfalen zusammen, warum das Internet immer kommerzieller wird und was wir dagegen tun können – wenn wir es wollen.

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Anmerkungen : Zum Presseclub der Digitalen Revolutionäre

By: Tony Hisgett - CC BY 2.0

Am Wochenende hat der „Presseclub“ über Google diskutiert: „Wie gefährlich ist Googles Weg zur Weltmacht?“ (Download als MP3) Für einen derart kritischen Titel war die Runde extrem unkritisch. Leider hat sie es auch am Ende nicht mehr hinbekommen, die diskussionswürdigen Fragen vernünftig zu sortieren.

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Amazon Kindle : eBooks kann man nicht kaufen, die werden nur verliehen

Kindle, noch mit Inhalt | Bestimmte Rechte vorbehalten von sarowen
Kindle, noch mit Inhalt | Bestimmte Rechte vorbehalten von sarowen

Ich trau diesen Endgeräten nicht, auf die Hersteller mit einer restriktiven Nutzungspolitik jederzeit auch inhaltlich zugreifen können. In einem aktuellen Fall hat Amazon ohne genauere Angabe von Gründen den Account einer Kundin gelöscht und ihr damit den Zugang zu ihrer die digitale Bibliothek gesperrt. Auch wenn Amazon auf Grund einer Welle der Empörung den Account wieder freigeschaltet hat, für Amazon gilt in den Nutzungsbedingungen: „Ihre digitalen Inhalte werden durch den Anbieter von Inhalten lizenziert, nicht aber verkauft.“ Wie sich das mit eine EuGH-Urteil aus dem Sommer verträgt, scheint entweder noch nicht klar zu sein, oder Amazon fühlt sich nicht davon betroffen.

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Netzneutralität : Wie soll das Internet sein und wer sorgt dafür, dass es so wird?

Eine bunte Party | Bestimmte Rechte vorbehalten von Arun Basil Lal
Eine bunte Party | Bestimmte Rechte vorbehalten von Arun Basil Lal

Das Internet als wunderbarer, freier und bunter Ort: Gleicher Zugang aller Bürgerinnen und Bürger zu Informationen und Services aus aller Welt und als Chance für Unternehmen, mit innovativen Konzepten ein weltweites Publikum erreichen zu können. All das habe ich zumindest in der ominösen Netzgemeinde für eine Art Minimalkonsens gehalten. Beim WebMontag habe ich mal wieder festgestellt, dass es unterschiedliche Konzepte von Freiheit gibt, denn zumindest in der Gruppe gab es auch eine starke Fraktion, die vor allem die Freiheit der Unternehmen schätzte und auf Vertragsfreiheit und die Kontrolle durch die Konsumenten setzte. Eine spannende Diskussion.

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Beschwerde : Das Internet wie wir es kannten

Justitia
Justitia | Bestimmte Rechte vorbehalten von John Linwood

Was für ein Tag: Erst stiftet die schwarz/gelbe Regierung weitere Rechtsunsicherheit mit ihrem sogenannten Leistungsschutzrecht für Presseverleger, und dann verkauft die Telekom Verstöße gegen die Netzneutralität unter dem Siegel „Service“: Das Angebot des Musik-Streaming-Anbieters Spotify wird anderen Diensten gegenüber bevorzugt. Die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung versucht das als „Guten Tag für die Freiheit“ umzuinterpretieren. Das Gegenteil ist der Fall: Die AOLisierung des Internets schreitet fort.

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