Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

Bundestagswahl : Warum Politik demokratische Optionen nicht kategorisch ausschließen darf

Sascha Lobo auf der re:publica 2014 | Foto: Markus Henkel - CC BY-SA 2.0

Sascha Lobo hat heute einen Brief entworfen, in dem Martin Schulz (SPD) eine Große Koalition nach der Bundestagswahl mit einer eidesstattlichen Erklärung ausschließt. Ich glaube, das Letzte was wir brauchen, ist eine Politik, die sich selbst blockiert.

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Netzkultur : Wohin mit dem Hass?

Gargouille
Foto: daniel.stark - CC BY 2.0

Abseits der persönlichen Freundschaftsblase weht ein rauer Wind – Das durfte gerade Til Schweiger erfahren. Der beliebte Schauspieler (Lindenstraße, Manta Manta) hatte es gewagt bei Facebook dazu aufzurufen, für ein Flüchtlingsprojekt zu spenden. Neben 23.000 Likes hat er dafür eine Menge Kritik geerntet, die größtenteils offen rassistisch war. Johnny Haeusler zeigte sich in seiner Wired-Kolumne daraufhin ratlos ob dieses Hasses. Ich habe zum Anlass genommen, das Thema auf dem WebMontag zu diskutieren.

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Aufstieg und Niedergang : Mit dem Internet ist die Piratenpartei kaputt gegangen

Christopher Lauer
Christopher Lauer. Sascha Lobo kennt man ja vom Sehen | Foto: Heinrich-Böll-Stiftung - CC BY-SA 2.0

Sascha Lobo und Christoph Lauer haben ein Buch über das Ende der Piratenpartei geschrieben: Aufstieg und Niedergang der Piratenpartei. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sprechen sie über das Projekt und ihre Thesen.

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re:publica14 Rückblick IV : Sprache verändert sich

Club Mate Flasche auf Betonboden
Club Mate auf Betonboden

Es ist ja schon etwas her, aber ich habe mich im Studium mit Sprachwissenschaft befasst und ich fand das immer interessant. Und wenn ich mir die Diskussionen um politisch korrekte Sprache anschaue oder mir das Gejammer von Sprachverfall anhöre, dann denke ich an die Seminare damals zurück und wünschte, jeder hätte ein gewisses linguistisches Basiswissen. Auch auf der re:publica war Sprache in mehreren Vorträgen ein Thema. Die habe ich Dir mal zusammengestellt.

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re:publica14 Rückblick Teil I : Der Snowden Report

Kunst auf der re:publica14
Nicht Meckern. Besser Machen | Kunst auf der re:publica14

Letzte Woche fand wieder das „Wacken der Netzgemeinde“ statt: 6000 Menschen aus Deutschland und aller Herren Länder versammelten sich im ehemaligen Postbahnhof am Berliner Gleisdreieck, um sich über das Internet und seine Folgen zu unterhalten. Im Jahr 1 nach den Enthüllungen von Edward Snowden war die re:publica politischer denn je zuvor.

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Vorschau : Meine Tipps für die re:publica14

re:publica 2013

Anfang Mai steht wieder das Frühjahrstreffen der deutschen „Netzgemeinde“ auf dem Plan: Mehr als 5.000 Gäste erwarten die Veranstalter der re:publica in diesem Jahr. Ihnen werden 250 Stunden Programm mit den wichtigsten Vor-, Mit- und Querdenkerinnen und Denkern des Netzes aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft geboten. Bei dem breiten Angebot lohnt es sich, bereits vor der Anreise einen Blick ins Programm zu werfen. Ich hab das mal für Dich gemacht.

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Gesellschaft : Wo sind all die Intellektuellen hin?

Eugen Ruge
Eugen Ruge | Bestimmte Rechte vorbehalten von Das blaue Sofa

„Selbst die Stasi wusste weniger über mich als die NSA.“ Früher gab es mal „Intellektuelle“ – Künstlerinnen und Künstler verschiedenster Profession oder Leute aus der Wissenschaft, die sich in gesellschaftliche Diskussionen eingemischt haben. Heute scheint so ein bekennend unpolitischer Vogel wie Eugen Ruge der einzige zu sein, der etwas zur Kritik an der Universalüberwachung durch die USA beizutragen hat.

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