Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

Debatte : Wie überlebt das freie Internet?

Seifenblasen
Wie haltbar sind Blasen? | Foto: Rob - CC BY-SA 2.0

„13 Thesen über das offene Internet, seine Gegner und uns,“ lautet der Titel der Kurzfassung von Konrad Lischkas Büchlein „Das Netz verschwindet„. Auf 28 Seiten fasst der Journalist und Referent für Digitale Gesellschaft in der Staatskanzlei von Nordrhein-Westfalen zusammen, warum das Internet immer kommerzieller wird und was wir dagegen tun können – wenn wir es wollen.

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Web-Standards : RSS frisst kein Brot und es trocknet nicht aus

Wasserhahn
Wasserhahn | Bestimmte Rechte vorbehalten von TF28 ❘ tfaltings.de

In seinem Blog fragt Dennis Erdmann „Wer liest noch RSS-Feeds?„. RSS ist ja immer wieder ein Thema – vor 2 Jahren, als der RSS-Button aus dem Firefox entfernt wurde.  Oder vor Kurzem, als Google das Ende seines Google Readers ankündigte. Und ich bin mittlerweile der Ansicht, dass RSS gleichzeitig unter- und überschätzt wird.

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Freies Internet : Google macht die Türen zu

Google Calendar
Google Calendar

Nach dem Google Reader schaltet Google jetzt auch die offene Schnittstelle zu seinem Calendar ab und killt damit eine weitere offenen Spezifikation. Über die CalDav-API konnten bisher externe Programme auf die Daten im Google Calendar zugreifen. Google macht nach und nach die Türen zum freien Internet zu und sperrt seine Nutzer im eigenen Ökosystem ein.

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Frühjahrsputz : Google entsorgt den Google Reader

Ab in den Müll!
Ab in den Müll! | Bestimmte Rechte vorbehalten von curank

Bis zum 1. Juli haben die Benutzer von Google Reader Zeit, sich eine Alternative für den Feed-Reader zu suchen. Der Dienst wurde Opfer des Frühjahrsputzes bei Google. Immer wieder stellt der der Konzern einige seiner viele Dienste ein, wenn sie nur von relativ wenigen Menschen genutzt werden oder keinen ausreichenden Beitrag zum Gesamtangebot leisten. Valide Gründe, die aber im Einzelfall äußerst ärgerlich sein können. Die Einstellung von Google Reader macht auch klar: Auf kostenlose Dienste sollte man sich nicht verlassen.

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Debatte : Renaissance des Bloggens statt Facebook und Google+

Was schreibst Du da?
Was schreibst Du da? | No known copyright restrictions

Sascha Lobo wollte das Jahr 2012 zum Jahr der Blogs machen. Johnny Haeusler möchte es in diesem Jahr noch einmal versuchen. Ihnen liegt am Herzen, dass das Internet nicht zu einer Hand voll geschlossener Plattformen wird und die Menschen nur noch mit ihren ohnehin schon vorhandenen Freunden auf Facebook diskutieren. Das Internet bietet doch gerade die spannende Möglichkeit, sich auf eine kleine Kiste zu stellen und der Welt zu sagen, was man für richtig hält. Und es bietet die Möglichkeit, dass es Menschen lesen, die ihrerseits etwas davon haben und einen Input geben können. Als Fan des freien Internets und des digitale Do-It-Yourselfs frage ich mich natürlich, wie sich die Idee von Blogs mit der Kraft sozialer Netzwerke verbinden lassen.

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Tiny Tiny RSS : Jetzt auch noch der eigene Online-RSS-Reader

Foto: hoellisch / photocase.com

Irgendwie macht es mir gerade wieder richtig Spaß einen Cloud-Dienst nach dem Anderen durch eigene Lösungen zu ersetzen. Durch einen Tipp von Rowi bin ich auf Tiny Tiny RSS gestoßen. Ich hatte mich gerade mit dem Google Reader als Ersatz für das Firefox-Plugin Brief beschäftigt und gar nicht daran gedacht, dass es einen gleichwertigen, freien RSS-Reader geben könnte.

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Social Bookmarking : Delicious mit Scuttle nachbauen

Foto: Steffen Voß

Vor einiger Zeit schon hatte ich mich mit dem Umzug von Delicious beschäftigt. Damals hatte Yahoo angekündigt, Delicious abzustoßen. Ich bin dann bei Diigo gelandet. Aber irgendwie ist das nur der halbe Schritt gewesen: Jetzt bin ich unabhängig mit meinem eigenen Bookmark-Verzeichnis.

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