Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

Eine politische Utopie : Ulrike Guérot – Warum Europa eine Republik werden muss

Ulrike Guérot - Warum Europa eine Republik werden muss - Eine politische Utopie
Ulrike Guérot - Warum Europa eine Republik werden muss - Eine politische Utopie

„Die Vereinigten Staaten von Europa waren gestern – die Europäische Republik das ist morgen,“ sagte die Politikwissenschaftlerin und Publizistin Ulrike Guérot auf der re:publica15. In Ihrem Buch „Warum Europa eine Republik werden muss“ hat sie diesen fundamentalen Umbau der europäischen Idee umfangreich skizziert.

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Lesetipp : Carolin Emcke – Gegen den Hass

Carolin Emcke - Gegen den Hass

Rassismus, Fanatismus, Demokratiefeindlichkeit. Was geht in Menschen vor die hassen – wie machen sie Menschen zu Objekten des Hasses gemacht? Diesen Frage ist die Journalistin Carolin Emcke schon in ihrem Vortrag auf der re:publica im letzten Jahr nachgegangen. Jetzt hat Sie ein Buch darüber geschrieben und darüber, was wie zu verlieren haben, wenn wir dem Hass nachgeben.

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Markus Beckedahl : „Vernetzt Euch!“

Markus Beckedahl
Markus Beckedahl | Foto: re:publica - CC BY 2.0

„Was denn, bitte, ist wirklich neu oder originell in der Politik? Die große politische Leistung liegt zumeist nicht im Produzieren neuer Ideen, sondern in der beharrlichen Verfolgung und Durchsetzung dessen, was schon lange als vernünftig und notwendig, aber leider als nicht oder kaum durchsetzbar galt“, hat der Kieler Journalist Karl Rickers einmal gesagt. So ist es keine Überraschung, dass Markus Beckedahl auf dem diesjährigen „Klassentreffen des Internets“, auf der re:publica in Berlin einiges an „Täglich grüßt das Murmeltier“ erinnert: Alte Diskussionen um Vorratsdatenspeicherung, Netzneutralität und sogar Netzsperren leben immer wieder auf.

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Gegen den Hass : Organisiert Liebe!

Kübra Gümüşay
Kübra Gümüşay | Foto: re:publica - CC BY 2.0

Sichtlich bewegt steht die junge Frau auf der Bühne der re:publica und hält inne. Gerade hat sie erklärt, dass sie keine Lust mehr hat, immer stark sein zu müssen. Wenn Sie ins Internet geht, schlägt ihr persönlich der Hass entgegen. Die junge Frau ist die Journalistin Kübra Gümüşay. Sie schreibt unter anderem über Feminismus und sie ist mit ihrem Kopftuch als Muslimin erkennbar. Für einige Menschen scheint das zu reichen, ihr nicht einfach nur inhaltlich zu widersprechen, sondern sie zu beschimpfen.

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re:publica15 Rückschau II : Die Totale Transparenz

By: Steven Pisano - CC BY 2.0

Sensoren und Vernetzung überall – Ist eine Smarte Welt eine Überwachungsdystopie? Neben dem einen Schwerpunkt „Vertrauen“ für mich auf der re:publica in diesem Jahr der Schwerpunkt „Transparenz“ heraus geschält. Und es scheinen zwei Seiten der gleichen Medaille zu sein.

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re:publica15 Rückschau I : Trust No One

By: Jonas Bengtsson - CC BY 2.0

„Das Internet ist ein Medium der Aufklärung“ – Das war jedenfalls in der Frühzeit der digitalen Revolution der Konsens. Seit einigen Jahren sehen wir, wie das Netz auch für Propaganda, Halbwissen, Fehl- und Desinformation genutzt wird. Was daraus folgen könnte, war eine der Fragen, mit denen ich zur re:publica gefahren bin.

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Lesetipp : Ingrid Brodnig – Der unsichtbare Mensch

Anonym
Anonym | Eigene Illustration

Bereits auf der re:publica14 hat die österreichische Journalistin Ingrid Brodnig ihre Gedanken zum Umgang mit Anonymität im Internet zur Diskussion gestellt. Ich fand das damals sehr interessant und ich habe mich gefreut, als Ingrid Brodnigs Buch „Der unsichtbare Mensch“ kürzlich erschien. Auch darin geht sie der Frage nach, „wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert.“

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