Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

Netzpolitik : Netzneutralität ist dann jetzt auch weg

Foto: Kristina Alexanderson - CC BY 2.0

„Vor 5 Jahren bei #Zensursula, #VDS, #JMStV dachte ich, Spitzenpolitiker würden in 5 Jahren das Internet verstehen. … Keine Veränderung“, schrieb Henning Tillmann vorhin auf Twitter. Und so etwas Ähnliches hatte ich auch gedacht. „Drei Schritte voran und zwei wieder zurück“, würde ich sagen, wenn ich mich daran erinnern würde, welche drei Schritte wir voran gemacht haben.

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Social Networks : Facebook-Alternative Diaspora wächst

Pusteblume
Spread the Word! | Foto: Sylvain Naudin - CC BY-SA 2.0

Auch wenn es still um Diaspora geworden ist, wächst das alternative Social Network, berichtet Constanz Kurz. Die Sprecherin des Chaos Computer Clubs (CCC) bloggt seit Neuestem für netzpolitik.org.

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Woher kommt der Hass? : Leser beschimpfen Netzpolitik.org

Kotze
Kotze | Bestimmte Rechte vorbehalten von revtango

Blanker Hass und Häme schlägt einem entgegen, wenn man sich die Kommentare unter dem aktuellen Spendenaufruf auf netzpoltik.org anschaut. Bereits vor einiger Zeit hatte Betreiber Markus Beckedahl die unterirdische Kommentarkultur thematisiert – doch diese Reaktionen finde ich überraschend.

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Netzneutralität : Wie soll das Internet sein und wer sorgt dafür, dass es so wird?

Eine bunte Party | Bestimmte Rechte vorbehalten von Arun Basil Lal
Eine bunte Party | Bestimmte Rechte vorbehalten von Arun Basil Lal

Das Internet als wunderbarer, freier und bunter Ort: Gleicher Zugang aller Bürgerinnen und Bürger zu Informationen und Services aus aller Welt und als Chance für Unternehmen, mit innovativen Konzepten ein weltweites Publikum erreichen zu können. All das habe ich zumindest in der ominösen Netzgemeinde für eine Art Minimalkonsens gehalten. Beim WebMontag habe ich mal wieder festgestellt, dass es unterschiedliche Konzepte von Freiheit gibt, denn zumindest in der Gruppe gab es auch eine starke Fraktion, die vor allem die Freiheit der Unternehmen schätzte und auf Vertragsfreiheit und die Kontrolle durch die Konsumenten setzte. Eine spannende Diskussion.

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Beschwerde : Das Internet wie wir es kannten

Justitia
Justitia | Bestimmte Rechte vorbehalten von John Linwood

Was für ein Tag: Erst stiftet die schwarz/gelbe Regierung weitere Rechtsunsicherheit mit ihrem sogenannten Leistungsschutzrecht für Presseverleger, und dann verkauft die Telekom Verstöße gegen die Netzneutralität unter dem Siegel „Service“: Das Angebot des Musik-Streaming-Anbieters Spotify wird anderen Diensten gegenüber bevorzugt. Die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung versucht das als „Guten Tag für die Freiheit“ umzuinterpretieren. Das Gegenteil ist der Fall: Die AOLisierung des Internets schreitet fort.

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Nutzungsbedingungen : Die schleichende Privatisierung der Strafverfolgung

Symbolbild: Lupe
Symbolbild: Lupe | Foto: Bestimmte Rechte vorbehalten von andercismo

Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass sich Facebook ein System ausgedacht hat, mit dem man die Anbahnung sexuellen Mißbrauchs aufdecken will. Schon länger ist bekannt, dass sich Facebook intensiv um die Inhalte seiner Nutzer kümmert und Facebook ist nicht der einzige Anbieter. Microsoft durchsucht zum Beispiel die Inhalte der virtuellen Festplatten seiner Kunden nach Anstößigem. Aus einer Mischung aus amerikanisch-puritanischen Nutzungsbedingungen, rechtlicher Unsicherheit und werbewirksamer Symbolaktionen wird eine schleichende Privatisierung der Strafverfolgung.

Von Steffen Voß / / Kein Kommentar