Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

Whistleblower + Freigeister : Bei Querdenkern empfindlich

Julian Assange
Julian Assange / https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de

Vor ein paar Tagen ist ein Film über Aaron Swartz erschienen. In diesem Jahr wäre der amerikanische Aktivist und Hacker 28 Jahre alt geworden – hätte er sich nicht vor drei Jahren das Leben genommen. Swartz war eine Art digitales Wunderkind. Programmieren war für ihn Magie – Nur wenige Menschen sind in der Lage Computer tun zu lassen, was sie wollten. Diese Kraft wollte er für Gutes nutzen und kämpfte dafür, dass das Wissen der Welt frei zugänglich sei. Gemeinfreie Gerichtsurteile oder alte Wissenschaftsmagazine, deren Urheberrechtsschutz längst abgelaufen war, „befreite“ er aus Bezahldatenbanken – zum großen Teil legal.

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Lesetipp : Assange über Googles Vision für unsere Zukunft

Jared Cohen und Eric Schmidt
Jared Cohen und Eric Schmidt | Bestimmte Rechte vorbehalten von New America Foundation

Bücher über die Zukunft haben in der Regel gemeinsam, dass sie eine Version der Zukunft beschreiben, die sich hinterher als ziemlich kurios daneben herausstellen. Bücher über die digitale Zukunft gibt es auch schon eine Menge. Aber wenn Eric Schmidt und Jared Cohen ein Buch über unsere digitale Zukunft schreiben, könnte das etwas Anderes sein. In den New York Times hat ausgerechnet Wikileak-Gründer Julian Assange das Buch rezensiert.

Von Steffen Voß / / Kein Kommentar