Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

Netzkultur : Wohin mit dem Hass?

Gargouille
Foto: daniel.stark - CC BY 2.0

Abseits der persönlichen Freundschaftsblase weht ein rauer Wind – Das durfte gerade Til Schweiger erfahren. Der beliebte Schauspieler (Lindenstraße, Manta Manta) hatte es gewagt bei Facebook dazu aufzurufen, für ein Flüchtlingsprojekt zu spenden. Neben 23.000 Likes hat er dafür eine Menge Kritik geerntet, die größtenteils offen rassistisch war. Johnny Haeusler zeigte sich in seiner Wired-Kolumne daraufhin ratlos ob dieses Hasses. Ich habe zum Anlass genommen, das Thema auf dem WebMontag zu diskutieren.

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Gesellschaft : Wo sind all die Intellektuellen hin?

Eugen Ruge
Eugen Ruge | Bestimmte Rechte vorbehalten von Das blaue Sofa

„Selbst die Stasi wusste weniger über mich als die NSA.“ Früher gab es mal „Intellektuelle“ – Künstlerinnen und Künstler verschiedenster Profession oder Leute aus der Wissenschaft, die sich in gesellschaftliche Diskussionen eingemischt haben. Heute scheint so ein bekennend unpolitischer Vogel wie Eugen Ruge der einzige zu sein, der etwas zur Kritik an der Universalüberwachung durch die USA beizutragen hat.

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Debatte : Renaissance des Bloggens statt Facebook und Google+

Was schreibst Du da?
Was schreibst Du da? | No known copyright restrictions

Sascha Lobo wollte das Jahr 2012 zum Jahr der Blogs machen. Johnny Haeusler möchte es in diesem Jahr noch einmal versuchen. Ihnen liegt am Herzen, dass das Internet nicht zu einer Hand voll geschlossener Plattformen wird und die Menschen nur noch mit ihren ohnehin schon vorhandenen Freunden auf Facebook diskutieren. Das Internet bietet doch gerade die spannende Möglichkeit, sich auf eine kleine Kiste zu stellen und der Welt zu sagen, was man für richtig hält. Und es bietet die Möglichkeit, dass es Menschen lesen, die ihrerseits etwas davon haben und einen Input geben können. Als Fan des freien Internets und des digitale Do-It-Yourselfs frage ich mich natürlich, wie sich die Idee von Blogs mit der Kraft sozialer Netzwerke verbinden lassen.

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Politik : Auch Piraten brauchen Mehrheiten

Bundestag | Foto: jonworth

Das Gesetz zu den Netzsperren hat viele bisher eher unpolitische Menschen aufgeschreckt – ich kann mich da nicht einmal ausschließen: Das Gesetz war das nur letzte in einer Reihe fragwürdiger Überwachungsgesetze und es führte vor Augen, dass sich soetwas nicht von allein verhindert. Für Viele bietet die Piratenpartei die richtige Antwort auf dieses Problem. Ich befürchte, die Gründung einer Partei könnte sogar kontraproduktiv sein.­

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