Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

Debatte : Wie überlebt das freie Internet?

Seifenblasen
Wie haltbar sind Blasen? | Foto: Rob - CC BY-SA 2.0

„13 Thesen über das offene Internet, seine Gegner und uns,“ lautet der Titel der Kurzfassung von Konrad Lischkas Büchlein „Das Netz verschwindet„. Auf 28 Seiten fasst der Journalist und Referent für Digitale Gesellschaft in der Staatskanzlei von Nordrhein-Westfalen zusammen, warum das Internet immer kommerzieller wird und was wir dagegen tun können – wenn wir es wollen.

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Netzpolitik : Netzneutralität ist dann jetzt auch weg

Foto: Kristina Alexanderson - CC BY 2.0

„Vor 5 Jahren bei #Zensursula, #VDS, #JMStV dachte ich, Spitzenpolitiker würden in 5 Jahren das Internet verstehen. … Keine Veränderung“, schrieb Henning Tillmann vorhin auf Twitter. Und so etwas Ähnliches hatte ich auch gedacht. „Drei Schritte voran und zwei wieder zurück“, würde ich sagen, wenn ich mich daran erinnern würde, welche drei Schritte wir voran gemacht haben.

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Jugend oder Medien schützen? : Aus Internet wird Kindernet

Kätzchen auf einem Laptop
Zu jung fürs Internet | Foto: dougwoods - CC BY 2.0

„Welches Problem soll eigentlich ein neuer Staatsvertrag über den Jugendschutz im Internet lösen“, habe ich mich gefragt. Thomas Losse-Müller, Chef der Kieler Staatskanzlei, war beim BarCamp in Kiel und stellte sich der Diskussion.

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Internet : Blogs haben keine Lobby

Blog
Blog | Bestimmte Rechte vorbehalten von karola riegler photography

„Was befürchten Blogger?“ fragte mich die Mitarbeiterin des Offenen Kanals Kiel neulich in einem Interview zum Leistungsschutzrecht. Gar nicht so leicht, für die Blogosphäre zu sprechen und ich habe mir da ziemlich einen abgebrochen. Ich denke, Bloggerinnen und Blogger befürchten zur Zeit alles mögliche. Das meiste ist eher diffus, manches unbegründet, aber insgesamt ist es die Angst um das Internet, wie wir es kannten.

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re:publica11 : Markus Beckedahl und die Digitale Gesellschaft

re:publica 11 | Foto: Steffen Voß
re:publica 11 | Foto: Steffen Voß

Während ich das hier schreibe, sitze ich auf dem Balkon eines Appartments in Weißenhäuser Strand in der Sonne. Tag 2 des „Baltic Soul Weekenders“. Der Übergang war krass vom aufgekratzen Berlin Mitte hierher in die relaxte Ruhe des Soul-Festivals. Doch gerade hier fallen die Unterschiede auf: Keine ordentliche Internetanbindung, keine Apple-Laptops – die wenigsten Leute, die bei den Konzerten fotografieren benutzen dazu iPhones. Hier ist die Gesellschaft – obgleich wohlsituiert und mittleren Alters – alles andere als digital.

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