Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

Social Media Week : Medienkompetenz nach Snowden

Hacker schläft
Alles schläft. Einsam wacht das traute Paar aus GCHQ und NSA | Foto: Thomas Bonte - CC BY 2.0

„Wie gelingt eine datenbewusste Nutzung des Internet?“ war eine der Leitfragen der Podiumsdiskussion, bei der ich heute spontan als Diskutant eingesprungen bin. Eine an sich schon spannende Frage, der die Medienanstalt Hamburg-Schleswig-Holstein (MAHSH) nachgehen wollte, wenn da nicht auch noch der „Elefant im Raum“ gewesen wäre.

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Prism, Guantanamo & Co. : Outsourcing ins rechtliche Schlaraffenland

Inaugurate Justice
Inaugurate Justice | Bestimmte Rechte vorbehalten von Shrieking Tree

Ist es nicht schön: Während die Bevölkerung der meisten Länder äußerst empfindlich dabei ist, wenn sie von ihren Regierungen ausspioniert werden, haben die meisten Menschen nichts dagegen, wenn im Ausland spioniert wird. Man macht dann einfach einen Deal: Wir spionieren Euch aus und ihr spioniert uns aus und am Ende sind wir alle befreundet und tauschen die Erkenntnisse aus. Man outsourct einfach in ein anderes Rechtsgebiet und schon hat alles den Anschein von Legalität.

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Nach #PRISM : Anonymität ist keine Lösung

Reclaim Privacy
Reclaim Privacy | Bestimmte Rechte vorbehalten von Schockwellenreiter

Nachdem der amerikanische Whistleblower Edward Snowden öffentlich gemacht hat, was die US-Regierung in Kooperation mit befreundeten Geheimdiensten alles treibt, um möglichst alle Menschen in aller Welt zu überwachen, wird immer wieder darauf hingewiesen, wie man sich im Internet verstecken könnte – gerne kommt auch der Hinweis darauf, dass viele Bürger zu viel von sich im Internet preis gäben. Anonymität und Medienkompetenz mögen zwar für Vieles gut sein, sie sind aber kein Ersatz für funktionierende Rechtsstaaten und freiheitliche Gesellschaften – zu denen auch immer Datenschutz gehört.

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