Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

e-Estonia : Dem Staat die Digitalisierung anvertrauen?

Estonia
Digitale Woche Kiel 2017

„Wenn wir dem Staat nicht trauen – wem sollen wir dann trauen,“ fragte Kristiina Omri beim WebMontag Spezial zur Digitalen Woche Kiel. Wir hatten die Wirtschafts- und Handelsdiplomatin an der Estnischen Botschaft in Berlin eingeladen, um mit ihr darüber zu diskutieren, wie Estland es geschafft hat, zum europäischen Vorzeigeland für Digitalisierung zu werden. Für mich steckte darin der interessanteste Gedanke des Abends.

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Buchtipp : Marc Beise – Wir brauchen die Flüchtlinge

Marc Beise - Wir brauchen die Flüchtlinge
Marc Beise - Wir brauchen die Flüchtlinge

„Wir brauchen die Flüchtlinge“ nennt sich Marc Beises Büchlein – Im Untertitel: „Streitschrift“. Anders geht das bei diesem Thema wohl zurzeit nicht. Dabei ist das, was Marc Beise da schildert keine Utopie. Es sind einige sinnvolle Schritte, die dazu führen könnten, dass wir die Flüchtlinge vernünftig integrieren.

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Hörtipp : Das Verbitterungs­milieu

Foto: Steffen Voß - CC BY 2.0

„Hass ist gesellschaftsfähig geworden“, sagte der Soziologe Heinz Bude gestern dem Deutschlandfunk. Es gebe mittlerweile ein Milieu von Menschen, denen es objektiv sogar recht gut ginge, die sich aber trotzdem übergangen fühlten. Deren Neid verwandele sich in Hass auf Schwächere.

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Pegida & Co. : Die allgemeine Angst vor Veränderung

Galata Brücke
Dresden oder Istanbul? | Foto: G.OZCAN - CC BY-SA 2.0

Jede Woche demonstrieren mehr Menschen in Dresden – als „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA). Dabei sprechen die Fakten eigentlich dagegen, dass Sachsen von einem radikalen Islamismus unterwandert wird. Nur 0,4% der Sachsen sind überhaupt Moslem. Ca. 100 sollen Salafisten – also radikale Moslems sein. Aber es geht nicht um Fakten. Fremdenhass resultiert aus Fremdenangst. Und Fremdenangst kann man nur vor Menschen haben, mit denen man wenig zu tun hat.

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Krieg und Frieden : Damit etwas passiert…

By: DVIDSHUB - CC BY 2.0

Viel wird zur Zeit über Krieg und Frieden diskutiert und Anlässe gibt es genug. Nicht nur Syrien, die Ukraine, Gaza, oder der Vormarsch des „Islamischen Staats“ (IS) im Irak – auch die Äußerungen von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), Bundespräsident Joachim Gauck oder Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) haben das Thema erneut auf die Agenda gebracht: Welche Verantwortung hat Deutschland? Und welche Schlüsse für das politische Handeln ziehen wir daraus?

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verschlandelt : Malt Euch an, damit ich Euch erkennen kann

Symbolbild: Spießbürgertum
Symbolbild: Spießbürgertum

Eine Menge wird diskutiert über den „Party-Patriotismus“, seit der mit der WM 2006 auftauchte. Die „WM im eigenen Land“ hat zu einem wahren Boom in Schwarz-Rot-Gold geführt. In diesem Jahr habe ich mit diesem Phänomen noch mehr gefremdelt als in der Vergangenheit. Ich kann mit diesem ganzen Schwarz-Rot-Gold nix anfangen und ich war davon zu Anfang ziemlich genervt. Ich habe mich dann aber auf Spurensuche gemacht, Hinweise gesammelt und ich komme zurück mit einer Erkenntnis.

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Fernsehen : Amerikanische Fernsehserien revolutionieren das Erzählen

The Wire | HBO
The Wire | HBO

So langsam erreicht das Phänomen die deutsche Öffentlichkeit: Bei SWR2 Forum wird diskutiert, warum deutsche Krimis so flach sind. Der DRadio Wissen Onlinetalk feiert amerikanische Serien als den „neuen Roman“. Und die SÜDDEUTSCHE stellt am Rande der Verleihung des deutschen Fernsehpreises fest, dass nach deutschen Maßstäben in den USA eigentlich die 44. Staffel „Die Waltons“ laufen müsste. Wie es der Zufall will, habe ich es gerade geschafft, „The Wire“ zu Ende zu gucken – eine Krimiserie „to end all Krimiserien“.

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