Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

EU-Regulierung : Router-Hersteller sperren freie Software aus

Router on Fire
Router on Fire | Foto: Simeon W - CC BY 2.0

Bislang war es gerade auf TP-Link Geräten sehr einfach, eine alternative Firmware zu installieren. Damit ist jetzt Schluss. Eine EU-Richtlinie zwingt die Hersteller von Routern zu diesem Schritt. Als einer der ersten macht TP-Link seine Hardware dicht, wie heise.de berichtet. Nicht nur Freifunk wird es damit zunehmend schwer haben.

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re:publica15 Rückschau II : Die Totale Transparenz

By: Steven Pisano - CC BY 2.0

Sensoren und Vernetzung überall – Ist eine Smarte Welt eine Überwachungsdystopie? Neben dem einen Schwerpunkt „Vertrauen“ für mich auf der re:publica in diesem Jahr der Schwerpunkt „Transparenz“ heraus geschält. Und es scheinen zwei Seiten der gleichen Medaille zu sein.

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Windows 10 : Der Kampf gegen freie Computer geht weiter

Android x86 auf meinen EeePC 1000h
Android x86 auf meinen EeePC 1000h

Computer werden immer mehr zum verschweißten Betrachtungsgerät für kommerzielle Angebote. Bereits 2011 warnte der Internet-Aktivist Cory Doctorow in seinem Vortrag auf dem Chaos Communication Congress vor dem Kampf gegen die freien Computer. Die Situation wird immer bedrohlicher.

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Pecha Kucha und Diskussionsabend : „New Work“ – Neue Arbeitswelten

Co-Working Space in New York
Co-Working Space in New York | Bestimmte Rechte vorbehalten von Inhabitat

Die Regionalgruppe Schleswig-Holstein der Gesellschaft für Informatik lädt am 13. Juni 2013 ins KITZ zum Diskussionsabend rund um das Thema „Neue Arbeitswelten“ ein. Verschiedene Referenten von Co-Working-Organisator bis Freiberufler, von Studierenden bis zu Professorin werden Aspekte der neuen Arbeitswelten im Pecha Kucha-Format (20 Folien á 20 Sekunden) als Impuls für anschließende Diskussionen präsentieren.

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Netzneutralität : Wie soll das Internet sein und wer sorgt dafür, dass es so wird?

Eine bunte Party | Bestimmte Rechte vorbehalten von Arun Basil Lal
Eine bunte Party | Bestimmte Rechte vorbehalten von Arun Basil Lal

Das Internet als wunderbarer, freier und bunter Ort: Gleicher Zugang aller Bürgerinnen und Bürger zu Informationen und Services aus aller Welt und als Chance für Unternehmen, mit innovativen Konzepten ein weltweites Publikum erreichen zu können. All das habe ich zumindest in der ominösen Netzgemeinde für eine Art Minimalkonsens gehalten. Beim WebMontag habe ich mal wieder festgestellt, dass es unterschiedliche Konzepte von Freiheit gibt, denn zumindest in der Gruppe gab es auch eine starke Fraktion, die vor allem die Freiheit der Unternehmen schätzte und auf Vertragsfreiheit und die Kontrolle durch die Konsumenten setzte. Eine spannende Diskussion.

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Musikindustrie : Doofes DRM

Foto: Some rights reserved by Elsie esq.

In seinem aktuellen Blog-Post berichtet Tim von einem Comedian, der eine Aufzeichnung seiner Show frei online gestellt hat, mit der Bitte um freiwillige Zahlungen. Nach 12 Tagen hatte er 1 Million Dollar verdient. Tims Schluss: „DRM braucht niemand.“ Der Schluss stimmt. Die Prämisse nicht. Denn die Tatsache, dass jemand Geld ohne DRM verdient, trifft das Problem von DRM nicht im Kern.

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#28c3 : Wie IBM während des Holocausts

Foto: Some rights reserved by Philippe AMIOT

„Was die Hersteller von Filtersoftware machen, ist nichts anderes als das, was IBM während des Holocaust gemacht hat,“ fasste einer der Redner von „How Governments Have Tried to Block Tor“ seine Erfahrungen zusammen. Westliche IT-Firmen verdienen ihr Geld mit Überwachungs- und Zensurtechnik, während Programmierer ehrenamtlich den waghalsigen Job übernehmen, dagegen zu halten.

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