Steffen Voß - Technologie & Gesellschaft

Digitale Assistenten : Ist gesprochene Sprache gut bedienbar?

Google Home auf einem Schreibtisch. Im Vordergrund: Eine Schreibmappe mit einer Lesebrille darauf
Im Hintergrund: Google Home | Foto: NDB Photos - CC BY-SA 2.0

„Bitte“ und „Danke“ – Das ist noch die alte Schule der Höflichkeit. Eine 86-Jährige Britin im letzten Jahr damit bekannt geworden, dass sie Ihre Google Suchanfragen mit „Please“ und „Thank you“ formuliert. Ein bisschen so kommt mir der Umgang mit digitalen Sprach-Assistenten wie Siri, Alexa oder Google Home vor.

Von Steffen Voß / / 7 Kommentare

Siri, Cortana, Alexa : Die digitale Dienerinnen

Foto: Seattle Municipal Archives - CC BY 2.0

Gestern ist die „Resi App“ gestartet – ein Bot, der Nachrichten personalisiert und auf Nachfrage erklärt: „Deine persönliche News-Assistentin.“ Resi, Siri, Alexa, Cortana, Viv – Sogar mein Bluetooth-Lautsprecher hat die Stimme einer Frau. Warum sind all diese digitalen Assistenten eigentlich standardmäßig weiblich?

Von Steffen Voß / / 1 Kommentar

Netflix & Co. : Video-Streaming ist hauptsächlich Mainstream

Foto: Esther Vargas - CC BY-SA 2.0

Selbst bei den besten Video-On-Demand-Plattformen gibt es nur Einheitsbrei. Serien, Serien, Serien und ganz viel Mainstream-Hollywood – mehr konnte ich bisher nicht finden. Seit ewigen Zeiten war ich Kunde bei Lovefilm und habe DVDs hin- und hergeschickt. Inzwischen habe ich Watchever durchgeguckt, bei Amazon gibt es nicht viel mehr und bei Netflix gibt es mehr – aber auch nur mehr vom Gleichen. 

Von Steffen Voß / / 1 Kommentar

Bezos Christ Superstar : Was macht der Amazon-Chef mit der Washington Post?

Jeff Bezos
Jeff Bezos | Bestimmte Rechte vorbehalten von etech

Die Verlagsbranche ist schon lange im Umbruch, doch das Großreinemachen bei der Axel-Springer AG und der Kauf der Washington Post durch den Amazon-Chef Jeff Bezos sind noch einmal überdeutliche Zeichen. Aber was macht eigentlich der Chef eines Cloud-Computing-Unternehmens, das nebenher noch alles verkauft, was legal handelbar ist, mit einer Zeitung?

Von Steffen Voß / / 3 Kommentare

Empörung über Amazon : Der Wert einer inkonsequenten Haltung

Dollars
Dollars | Foto: Bestimmte Rechte vorbehalten von 401(K) 2013

Die Wellen schlagen hoch bei Amazon. Nach einer Reportage der ARD über die Arbeitsbedingungen bei dem Versandservice, beschweren sich Kunden vor allem über die Facebook-Seite von Amazon. Es gibt aber auch Stimmen, die das alles für scheinheilig halten. Die Verhältnisse bei Amazon seien nur Ergebnis der unkritischen Konsumhaltung der Kundschaft und im Übrigen sei es in China viel schlimmer. Das ist natürlich Quatsch.

Von Steffen Voß / / Kein Kommentar

Twitter : Eine Zeitung! Ein Telefon! Nein, es ist Social-Media!

Twit­ter­seite zum SPD Bundesparteitag
Twit­ter­seite zum SPD Bundesparteitag

Twitter hat jetzt eigene Twitterwalls – sogenannte Eventpages. Die erscheinen, wenn man das entsprechende Tag auf twitter.com anklickt. Die normale Hashtag-Seite kommt erst nach einem weiteren Klick. Um diese allzugut integrierten Twitterwalls gibt es seit den Bundesparteitagen von CDU und SPD nun Diskussionen. Ich habe das gestern an anderer Stelle schon kommentiert. Jens Best hat nun auch dazu gebloggt und ich kann die Kritik verstehen und teile sie in einigen Aspekten auch. Der Kern des Problems liegt darin, dass wir aus der Prä-Internetwelt den Unterschied zwischen Publikationsmedien und Kommunikationsinfrastruktur kennen. Diesen Unterschied gibt es nicht mehr immer.

Von Steffen Voß / / 1 Kommentar

Medienwandel : Journalismus in Zeiten des Internets

Zeitungen
Zeitungen | Bestimmte Rechte vorbehalten von NS Newsflash

Freitag erschien die letzte Ausgabe der Financial Times Deutschland (FTD). Die Frankfurter Rundschau (FR) ist insolvent. Der medienpolitische Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Rasmus Andresen, zeigt sich besorgt: “Wir müssen jetzt handeln, bevor weitere Zeitungen sterben.” Er weist auf das skandinavische Modell hin, nach dem Journalismus über Stiftungen subventioniert wird. Nun sind die FTD und die FR nicht die ersten Zeitungen, die eingestellt werden. Und Stiftungen können niemanden dazu zwingen, Zeitungen zu kaufen.

Von Steffen Voß / / 2 Kommentare