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Datenschutz: Ghostery verhindert Tracking

Foto: Some rights reserved by Brett Jordan

Im Rahmen der Diskussion um Facebook Widgets und den Datenschutz gibt es immer wieder die Argumentation, die Benutzer könnten sich selbst darum kümmern, dass sie nicht von Facebook getrackt werden. Mit Ghostery gibt es ein Addon für den Firefox, das alle bekannten Tracking-Methoden erkennt und blockiert.

Am weitesten verbreitet dürfte dafür das Firefox-Addon NoScript sein. Das aber sperrt alle Arten von Skripten und macht Seiten oft unbenutzbar. Man muss schon ziemlich Nerd sein, um es zu ertragen bei jedem Seitenaufruf erst einmal zu schauen, welche Skripte nötig sind, damit die Seite überhaupt richtig funktioniert.

Ghostery geht einen anderen Weg: In einer zentral gepflegten Bibliothek werden bekannte Trackingmethoden und -Anbieter gespeichert. Stößt man nun beim Surfen auf eine Seite, die solche Cookies, Skripte oder Zählpixel nutzt, wird der Benutzer gefragt, ob das in Zukunft geblockt werden soll. So kann man zum Beispiel Piwik-Tracking zulassen, und Google Analytics blockieren.

Nach ein paar Besuchen auf den Webseiten deutscher Zeitungen und Magazine hat man alle gängige Systeme blockiert und kann dann ein bisschen unbeobachteter durch die Welt surfen.

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