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Diaspora: Social Network für Ubuntu One

Bei Diaspora bin ich gerade auf eine interessante Idee gestoßen: Das freie, dezentrale Netzwerk Diaspora könnte den Canonicals Cloud Service Ubuntu One ergänzen. Beide Seiten würden profitieren, wenn man bei Ubuntu One Dateien mit Freunden teilen kann und alle Ubuntu One Nutzer auf einmal einen Diaspora-Zugang hätten.

Der Erfolg von Google+ lässt sich zu einem Teil darauf zurückführen, dass viele Menschen schon einen Google-Account für Mails, als WebMaster oder für Youtube haben. Die Anmeldung bei Google+ ist dann nur ein weiterer Klick.

Nun kann man Ubuntu nicht mit Google vergleichen. Das Linux hat aber eine relativ große Fanbasis und sicher hat davon fast jeder schon mal ausprobiert, wie Ubuntu One funktioniert und sich dafür einen Account zugelegt. Wenn dieser Account nun gleichzeitig Login für ein Social Network wäre. Und man dann leicht zusammen an Dateien gemeinsam arbeiten kann, wären das ein Anreiz das Netzwerk auch noch für andere Dinge zu nutzen.

Ich könnte mir vorstellen, dass das ganz gut klappen könnte – nicht als Facebook- oder Google+-Killer, sondern als Netzwerk für die Linux-Community.

Foto: Some rights reserved by M.V. Jantzen

Kommentare

haeckle

sehr in­ter­es­san­te und gu­te idee. lei­der kann ich nicht auf den diaspora-link zu­grei­fen oder gibt es da ei­ne mög­lich­keit, wenn ich über ei­nen an­de­ren pod an­ge­mel­det bin?

Steffen

Scheint, als gin­ge das tat­säch­li­ch nur ein­ge­loggt auf dem rich­ti­gen Pod. Sean Tilley schreibt:
„I don’t know how im­plau­si­ble this may be, but it would be re­al­ly cool to see a #dia­spora in­stan­ce on #ubun­tu one’s ser­vice. I know there’s be­en talks about ta­king a so­ci­al net­wor­king as­pect wi­th it, and I think ha­ving one.ubuntu.com be a so­ci­al pro­vi­der would be be­ne­fi­ci­al to bo­th the Ubuntu pro­ject, and Diaspora. 

Plus, being ab­le to ha­ve fri­en­ds on Ubuntu One, and yet be ab­le to be fri­en­ds wi­th ever­yo­ne on the Diaspora pods we all know and love would be a great sort of star­ting point for peop­le that want to get in­to al­ter­na­ti­ve so­ci­al net­wor­king. Kind of li­ke how wordpress.com even­tual­ly led me to WordPress.org.

Also, Canonical would be ab­le to find a few uni­que ways to in­te­gra­te their sharing ser­vices through a so­ci­al plat­form in­te­gra­ti­on, I feel.“

Jan

https://joindiaspora.com/posts/367299

soll­te auch oh­ne Anmeldung und un­ab­hän­gig vom Pod funk­tio­nie­ren …

Niels Karwen

…jo! un­be­dingt un­ter­stüt­zens­wert! …hof­fe drauf, dass das nur halb­wegs durch­schlägt… und wenn über­wie­gend für open-source-freunde, auch ok.. 

aber goo­gle wa­ve lebt ja auch nur no­ch in res­ten, da­bei war das so ei­ne gei­le sa­che… es kann halt im­mer nur ei­nen ge­ben 🙁

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