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Tiny Tiny RSS: Jetzt auch noch der eigene Online-RSS-Reader

Foto: hoellisch / photocase.com

Irgendwie macht es mir gerade wieder richtig Spaß einen Cloud-Dienst nach dem Anderen durch eigene Lösungen zu ersetzen. Durch einen Tipp von Rowi bin ich auf Tiny Tiny RSS gestoßen. Ich hatte mich gerade mit dem Google Reader als Ersatz für das Firefox-Plugin Brief beschäftigt und gar nicht daran gedacht, dass es einen gleichwertigen, freien RSS-Reader geben könnte.

Tiny Tiny RSS ist schnell eingerichtet (Hochladen, Config anpassen, fertig) und bietet dann eine Oberfläche, die dem Google Reader sehr ähnlich ist: Links gibt es die Auswahl zwischen den verschiedenen Feeds und den verschiedenen aggregierten Übersichtsseiten, wenn man die Feeds thematisch sortiert. In der Mitte sieht man dann die einzelnen Posts mit Titel und Inhalt.

Bei Google Reader kann man die Feeds per OPML exportieren – Tiny Tiny RSS importiert sie. Das einzige Feature, das natürlich fehlt, sind die Empfehlungen nach dem Motto: „Wenn Sie sich für diesen Feed interessieren, könnte Sie auch dieser Feed interessieren.“

Dafür lässt sich die eigene Tiny Tiny RSS-Installation im Firefox als RSS-Reader anmelden. Klickt man dann einen RSS-Feed an, bietet Firefox den als Ziel des RSS-Abonnements an.

Schnell hat man so den Reader überladen, aber auch bei Tiny Tiny RSS gelten meine Tipps zur Bändigung der Informationsflut per RSS. Den einen oder anderen Feed hab ich inzwischen wieder rausgeschmissen. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit meinem eigenen Reader.

Links

Foto: hoellisch / photocase.com

Kommentare

Stefan

Interessant, aber war­um si­ch die Mühe mit dem Export der OPML-Dateien ma­chen und nicht gleich – auch mit dem Desktop-Client – auf die Google-Reader Feeds zu­grei­fen, ha­be ich mi­ch ge­fragt und ha­be für Windows den Feed-Demon Lite (http://www.feeddemon.com) oder Plattformunabhängig (Adobe Air App 😉 ) den WebReader (http://getwebreader.com) ge­fun­den. Beide grei­fen di­rekt mit den Google-Anmeldedaten auf die Feeds des GoogleReader zu und kön­nen die­se auch kom­for­ta­bel edi­tie­ren. Vorteil den ich se­he: Eine zen­tra­le Ablage al­ler Feeds im GReader, die ich von über­all er­rei­che. Ein Stand in al­len Clients oh­ne Im- und Export.
Nur mal so als Tipp am Rande.
Hoffentlich wird das hier jetzt nicht mit den gan­zen Links als Spam ab­ge­legt 😉
Gruß,
S.

Jörg

Hm. Lässt si­ch das auch z.B. mit ei­nem Offline-Reader syn­chro­ni­sie­ren?

Steffen

@Stefan: Aber ich woll­te doch ge­ra­de weg von Google 😉

@Jörg: Wozu? Wenn Du nicht ins Netz kommst, kann­st Du vie­le Feeds ja oh­ne­hin nicht le­sen. Ich nutz nur no­ch reader.kaffeeringe.de 😉

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