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flattr.com: Wenn der Gefällt-Mir-Button ka-tsching macht…

flattr.com
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Schon vor ei­ni­ger Zeit hat­te ich über das neue Micropayment-System von flattr.com ge­schrie­ben. Mittlerweile ver­fü­ge ich über ei­nen Account und test­wei­se ha­be ich den flattr-Button in mei­ne Artikel ein­ge­baut. 

Zwar ist flattr no­ch nicht kom­plett öf­fent­li­ch – es hat aber ge­ra­de mal zwei Tage von der Registrierung bis zum Invite ge­dau­ert. Nach der Anmeldung muss man min­des­tens 8,- EUR per PayPal oder Kreditkarte auf das flattr-Konto über­wei­sen. Abzüglich der Gebühren von flattr und PayPal, kom­men dann 7,38 EUR im Konto an.

Nun kann man ent­schei­den, ob pro Monat 2, 5, 10 oder 20 Euro ver­flat­tert wer­den sol­len. Ich hab mi­ch für mei­nen Test für er­st ein­mal 2 EUR ent­schie­den. Ich weiß ja no­ch gar nicht, wer bei flattr teil­nimmt und wen ich da­mit tat­säch­li­ch be­loh­nen kann.

Diese 2,- EUR von mir wer­den nun auf die Leute ver­teilt, die so ei­nen flattr-Button in ih­rer Seite ha­ben und nur dann, wenn ich ihn kli­cke. Je mehr ich kli­cke, desto we­ni­ger wird ein Klick wert. Ich ha­be jetzt zum Beispiel schon acht Buttons ge­klickt – das er­gibt ei­nen Klickwert von 0,22 EUR. Jeder der Acht Buttonbesitzer be­kommt al­so 22 Cent von mir.

Das Like-Prinzip

Im Prinzip funk­tio­niert der flattr-Button al­so wie der „Gefällt-Mir“-Button von Facebook, mit dem Unterschied, dass bei je­dem Klick Geld an die Ersteller der Inhalte fließt.

Ich bin mir si­cher, dass bei mir hier kei­ne Reichtümer zu­sam­men kom­men und ich freue mi­ch schon, wenn mal der Eine oder die Andere über­haupt drauf klickt. Aber ich fin­de es ei­gent­li­ch ei­ne ganz schö­ne Idee, den Leuten, die in­ter­es­san­te Artikel schrei­ben oder Podcasts ma­chen, zu zei­gen, dass mir das ge­fällt. Und wenn ich sie dann auch no­ch un­kom­pli­ziert fi­nan­zi­ell un­ter­stüt­zen kann, ist das no­ch bes­ser.

Ausblick

Johnny Häussler von Spreeblick ver­mu­tet nicht ganz un­be­grün­det:

„Letztendlich wer­den si­ch da­her via flattr wahr­schein­li­ch Blogger ge­gen­sei­tig be­zah­len, was wie­der­um gar nicht schlecht sein muss. Doch für re­le­van­te Umsätze wird flattr ei­ne Masse er­rei­chen müs­sen, die über ein paar hun­dert Blogger hin­aus geht, ein biss­chen rech­nen macht in die­sem Fall er­nüch­tern­den Spaß.“

Ich könn­te mir aber vor­stel­len, dass es Wege ge­ben könn­te, wie man leich­ter an ei­nen Account bei flattr kommt. Ich mei­ne da­mit nicht das Invite-Verfahren. Ich mei­ne, dass es mög­li­ch sein könn­te, dass si­ch flattr zum Beispiel mit je­man­den wie Amazon oder Ebay zu­sam­men tut und dass die­se Accounts, über die oh­ne­hin schon Menschen Geld be­zah­len, an flattr an­ge­bun­den wer­den. Dann wä­re es je­dem, der bei z.B. bei Amazon ein­ge­loggt ist mög­li­ch, flattr-Buttons zu nut­zen.

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Kommentare

Der Brüsseler

Erst ein­mal müs­sen die Blogger ei­ge­ne flattr-Konten ha­ben… zur Zeit (be­ta) sind’s um die 17.000, was kei­ne be­son­ders Masse ist.

Der Brüsseler

Erst ein­mal müs­sen die Blog­ger ei­ge­ne flattr-​Konten ha­ben… zur Zeit (be­ta) sind’s um die 17.000, was kei­ne beson­ders gro­ße oder re­le­van­te Masse ist.

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