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Studie: Karten im Test

By: Nicolas Alejandro - CC BY 2.0
By: Nicolas Alejandro - CC BY 2.0

Seit Google 2005 sei­ne Maps API frei­ge­schal­tet hat, sind in­ter­ak­ti­ve Karten auf Internetseiten – ge­ra­de im Tourismus-Bereich – zu ei­nem Standard ge­wor­den. Aber nur, weil sie ein­fach zu in­te­grie­ren sind, bie­ten Sie nicht au­to­ma­ti­sch ei­nen Mehrwert. Wie die Karten ak­zep­tiert und ge­nutzt wer­den, un­ter­such­ten Usability-Berater von eR­e­sults.

Informationen über Reiseziele zu su­chen, ist die am wei­tes­ten ver­brei­te­te Anwendung für das Internet – 80% der Internetnutzer wol­len schon vor dem Urlaub in Erfahrung brin­gen, was sie vor Ort er­war­tet. Hilfreich sind da­bei Karten – wes­halb vie­le Tourismus-Angebote mitt­ler­wei­le auf in­ter­ak­ti­ve Karte set­zen.

Für die Studie „Akzeptanz & Nutzung in­ter­ak­ti­ver Kartentool auf Reise-/Tourismusportalen­“ be­frag­te eR­e­sults 600 deut­sche Internetnutzer. Die meis­ten Befragten ken­nen Kartenanwendungen im Internet und die Mehrheit (61%) nutzt sie auch – al­ler­dings vor al­lem als Lageplan (80%). Lediglich 28% su­chen di­rekt über die Karte nach Hotels etc. 44% las­sen si­ch aber ger­ne „Points of Interest“ (Restaurant, Sehenswürdigkeiten) in der Umgebung ih­res Ziels an­zei­gen.

Interessant fin­de ich vor al­lem, dass so vie­le Benutzer die Karten nur pas­siv nut­zen und trotz­dem vie­le Funktionen (Routenplaner usw.) für Basisfunktionen hal­ten. Begeisterung lö­sen nur zu­sätz­li­ch ein­ge­blen­de­te Routen für Sightseeing-Touren oder Wanderungen aus. Die Karten wer­den al­so schon recht gut ak­zep­tiert – die GIS-Funktionalitäten, sind aber im­mer no­ch et­was für Spezialisten.

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