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ipredator.se: Eine Alternative zum eigenen OpenVPN-Server

Visingsö, Småland, Sweden
Irgendwo hier in Schweden kommt das VPN dann raus | Foto: Swedish National Heritage Board - Flickr Commons

Wer kei­ne Lust hat, ei­nen ei­ge­nen OpenVPN-Server zu be­trei­ben kann auch zu kom­mer­zi­el­len Angeboten grei­fen. Es gibt da­für un­ter­schied­li­che Anbieter. Einer da­von ist ipredator.se – ein Angebot von „The Pirate Bay“.

ipredator.se bie­tet Zugang so­wohl per PPTP als auch per OpenVPN. PPTP ist in der Regel ein­fa­cher ein­zu­rich­ten. Bei den gän­gi­gen Linux-Distributionen ist das Point-to-Point Tunneling Protocol schon ein­ge­rich­tet. ipredator.se bie­tet die nö­ti­gen Einstellungen zum Download. Auch Android un­ter­stützt PPTP. Allerdings gilt PPTP mitt­ler­wei­le als un­si­cher:

„2012 prä­sen­tier­te Verschlüsselungsexperte Moxie Marlinspike ein Webangebot, das be­lie­bi­ge VPN- und WLAN-Verbindungen in­ner­halb ei­nes Tages kna­cken kön­nen soll. Die Zeitschrift c’t konn­te das Verfahren er­folg­reich an­wen­den und sprach des­halb vom „Todesstoß für PPTP“.“ – Wikipedia

Wer si­ch nur vor neu­gie­ri­gen Gelegenheits-Hackern in Café-WLANs schüt­zen will, kann das nut­zen. Wer mehr will, soll­te si­ch mit OpenVPN be­schäf­ti­gen. Auf dem Android-Gerät ist das ei­ne ein­fa­che App. Unter Linux muss man da­zu lei­der no­ch ein we­nig bas­teln.

Bei ipredator.se kann man auch Kunde wer­den, oh­ne sei­ne Daten preis­zu­ge­ben. Man kann so­gar per Bitcoin be­zah­len. Es wer­den nur Daten zu Debugging-Zwecken ge­spei­chert und die na­tür­li­ch ver­schlüs­selt. Als schwe­di­scher Anbieter un­ter­liegt ipredator.se dem schwe­di­schen Recht. Ein Monat VPN kos­tet 6,- EUR.

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