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Sicher im Netz: OpenVPN auf dem Raspberry Pi

Raspi-Case
Raspi-Case

Wer häu­fi­ger öf­fent­li­che WLANs nutzt, soll­te si­ch dar­über im Klaren sein, dass die Verschlüsselung und das Passwort nur nach Außen ab­schir­men. Innerhalb des WLANs ist der un­ver­schlüs­sel­te Internet-Verkehr für al­le an­de­ren Teilnehmer po­ten­ti­ell mit­les­bar. Wer das nicht will, soll­te sei­ne Verbindung ver­schlüs­seln. Eine Möglichkeit da­zu ist ein ei­ge­nes VPN auf dem hei­mi­schen Raspberry Pi.

Am ein­fachs­ten star­test Du mit ei­nem fri­sch in­stal­lier­ten Raspbian. Du mus­st den dann aber er­st ein­mal auf den ak­tu­el­len Stand brin­gen – bei mir ist die Installation am Ende ge­schei­tert. Also:

1
2
3
su­do apt-get up­date
su­do apt-get up­grade
su­do rpi-update

Mein Raspberry Pi hängt di­rekt per Kabel di­rekt am Router. Dadurch spa­re ich mir die Konfiguration des WLANs und ich schal­te da­mit auch ei­ne po­ten­ti­el­le Fehlerquelle aus.

Bei Jan Karres ha­be ich ei­ne sehr gu­te Anleitung ge­fun­den, mit der OpenVPN auf dem Raspberry Pi ein­fach zu in­stal­lie­ren ist. Die Anleitung ist so ein­fach, dass man den ein­zi­gen Schritt fast über­sieht, bei dem man selbst den­ken muss: Bei Step 12 muss man die ei­ge­ne IP oder die ei­ge­ne DynDNS-URL ein­tra­gen. Ansonsten ist es co­py & pas­te.

In den nächs­ten Tagen schrei­be ich no­ch auf, wie man OpenVPN un­ter den ver­schie­de­nen Betriebssystemen nutzt. Relativ ein­fach ist das un­ter Android – da gibt es ein­fach ei­ne OpenVPN-Client-App. Und so ähn­li­ch geht das auch un­ter Windows. Leider ist es un­ter Ubuntu und Fedora no­ch nicht so ein­fach.

Wenn es mal nicht funktioniert

Wenn Du aus ei­nem öf­fent­li­chen WLAN mal nicht auf Dein VPN zu­grei­fen kann­st, dann kann das dar­an lie­gen, dass der Anbieter die Nutzung des Internets auf Web und E-Mail be­schränkt hat. Bei Fritz-Boxen ist das zum Beispiel ein Häkchen, das ver­mut­li­ch vie­le Leute ma­chen, die ei­nen Gastzugang an­bie­ten.

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Kommentare

Stefamp

Hallo,
un­ter Ubuntu sind es ei­gent­li­ch auch nur ein paar Klicks wenn man die VPN Plugins für den NetworkManager in­stal­liert hat. Zumindest läuft bei mir ein ähn­li­ches Setup oh­ne Probleme.

Steffen Voß

Ja, WENN man das Plugin in­stal­liert hat 😉

Ich fin­de er­staun­li­ch, dass OPVN nicht au­to­ma­ti­sch da­bei ist, wo PPTP doch als un­si­cher gilt.

Gerald

*Ubuntu rich­tet si­ch im Auslieferungszustand vor Allem an Durchschnittsuser. Es ist eh schon ge­nug vor­in­stal­liert :-), aber ein VPN ist de­fi­ni­tiv kein Anwendungsfall für ei­nen Durchschnittsuser.

Genauso gut könn­test du fra­gen, war­um auf Android kei­ne VPN-Clients vor­in­stal­liert sind. Oder auf Windows… 😉

Steffen Voß

Bei Android ist VPN vor­in­stal­liert.

Es ist ei­gent­li­ch er­staun­li­ch, dass VPN kein Standard ist. Warum macht das nicht mein Router? Ich kom­me per QR-Code in ein WLAN. Warum gibt es kei­ne QR-Codes für mein VPN zu Hause? Das ist doch al­les im Prinzip tri­vi­al.

In Zeiten von Massenüberwachung soll­te man al­les ver­schlüs­sel, was man ver­schlüs­seln kann.

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