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Social Networks: Facebook-Alternative Diaspora wächst

Pusteblume
Spread the Word! | Foto: Sylvain Naudin - CC BY-SA 2.0

Auch wenn es still um Diaspora ge­wor­den ist, wächst das al­ter­na­ti­ve Social Network, be­rich­tet Constanz Kurz. Die Sprecherin des Chaos Computer Clubs (CCC) bloggt seit Neuestem für netzpolitik.org.

Mit viel Tamtam ist Diaspora vor ei­ni­gen Jahren ge­star­tet. Selbst Facebook-Gründer Mark Zuckerberg steck­te ein we­nig Geld in das Projekt. Doch seit si­ch das ur­sprüng­li­che Team zer­schla­gen hat, ist es still um Diaspora ge­wor­den.

Neugierig ha­be ich mir da­mals ei­nen Account an­ge­legt und in den ers­ten Tagen auch vie­le Bekannte dort ge­fun­den. Von de­nen sind al­le­rings nur no­ch Tim, Michael und Uli ak­tiv. Stattdessen ha­be ich mir re­la­tiv wahl­los an­de­re Leute ge­sucht, de­nen ich fol­ge.

Nach und nach ha­be ich die Schwachmaten ent­fernt und neue Leute hin­zu­ge­fügt. Inzwischen ha­be ich ein paar sehr net­te Leute ge­fun­den und ein paar gu­te Tags, die es durch­aus in­ter­es­sant ma­chen, den Diaspora-Tab im Browser of­fen zu hal­ten. Und ich muss sa­gen, dass ich dort häu­fi­ger Feedback auf Beiträge be­kom­me als auf Google+. 

Laut der Statistik aus Constanze Kurz‘ Artikel gibt es nur knapp 100.000 ak­ti­ve Diaspora-Nutzer. Das ist wahr­li­ch nicht viel, im Vergleich zu den Konzern-Netzwerken. Es macht aber trotz­dem Spaß. 

Kommentare

Michael

Nach die­sem Beitrag ha­be ich auch mal wie­der bei dia­spora vor­bei­ge­schaut. Dieses Netzwerk reizt mi­ch nicht.
Vielleicht liegt es dar­an, dass ich ei­nen klei­nen Netzwerkoverflow ha­be.
Was bringt es mir in ei­nem Netzwerk zu sein, in­dem kei­ner ist dem ich ger­ne fol­ge?
Diaspora wird wahr­schein­li­ch auch in Zukunft ge­nauso vor si­ch hin­düm­peln wie auch jetzt.
Die Idee hin­ter Diaspora ist toll, aber ich glau­be, dass das Netzwerk al­lein auf­grund der Registrierung schon zu kom­pli­ziert für Otto-normal-User ist.
Ich er­ken­ne zwar ei­nen klei­nen Mehrwert durch den Datenschutz, aber der Grund, wie­so Menschen ein Netzwerk nut­zen ist doch, dass sie si­ch mit vie­len Menschen ver­bin­den wol­len und dies ist bei Diaspora ein­fach nicht ge­ge­ben.

Just my two cents 😉

Steffen Voß

Bei mir ist das so: Ich hät­te ger­ne ein Netzwerk, das so un­ab­hän­gig von Datensammelfirmen ist, wie es bei E-Mail schon ein­mal ge­klappt hat. Deswegen möch­te ich in so ei­nem Netzwerk er­reich­bar sein – ir­gend­wer muss ja mal an­fan­gen.

Und dann ist es so, dass ich auch bei Twitter Leuten fol­ge, die ich nicht ken­ne – weil sie Interessantes zu sa­gen ha­ben. Von de­nen gibt es auch ei­ni­ge bei Diaspora. 

Früher war ich in Foren ak­tiv, in de­nen ich tol­le Gespräche mit viel viel we­ni­ger ak­ti­ven Nutzern hat­te.

Und so ha­be ich ein Tab auf mit Twitter, ei­nes mit Facebook und ei­nes mit Diaspora. Und ich schaue hier und da, was ich Interessantes fin­de.

Dazu kommt, dass man bei Diaspora Tags fol­gen kann, so dass ich in­ter­es­san­te Dinge zu mei­nen Themen le­sen kann. Das geht bei an­de­ren Netzwerken nicht, so­weit ich weiß.

Michael Pohl

„irgend­wer muss ja mal an­fan­gen“ – Das stimmt wohl…
Für mi­ch ist das Nutzen des Netzwerkes aber ein­fach viel zu klein, so­dass ich dort er­st gar nicht ak­tiv wer­den wür­de. Wenn es dort RSS-Feeds zu Tags ge­ben wür­de, wür­de ich die­se viel­leicht no­ch nut­zen.

Ich ver­su­che seit ei­ni­ger Zeit ein­fach mei­ne Quellen zu mi­ni­mie­ren und nur Wichtiges her­aus­zu­fil­tern.

Die gu­te al­te Forenzeit. Da hat­te ich auch „frü­her“ ei­ne ho­he Aktivität. 

Tags sind bei Facebook und Twitter auch nichts Neues mehr…Und bei Google+ gibt es auch ei­ne pas­sen­de Suchfunktion.

Steffen Voß

Ich will jetzt Diaspora nicht ver­kau­fen – ich fin­de da ein­fach vie­le News zu Open Source & Co.

Tags bei Facebook und Google+ ha­ben ein­fach kei­ner­lei prak­ti­schen Wert, weil sie nie­mand be­nutzt. Bei Twitter sind sie auch mehr ein Hilfsmittel, um kür­zer zu Texten.

Bei Diaspora kann ich Tags fol­gen, wie ich Personen fol­ge. Dadurch ist in mei­ner Timeline im­mer et­was los – zwar nicht von Bekannten, aber zu Themen, die mi­ch in­ter­es­sie­ren.

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