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Gusty Gibbon: Ubuntu aktualisiert sich selbst

Aus Feisty Fawn wird Gutsy Gibbon – Seit heu­te gibt es die Version 7.10 der Linux-Distribution „Ubuntu“, die ich seit cir­ka 2 Wochen tes­te. Unter Windows ist ein Versionswechsel nor­ma­ler­wei­se mit ei­ner Neuinstallation ver­bun­den. Aber Linux ist nicht Windows.Das Update läuft na­tür­li­ch per Internet und lässt si­ch mit ei­nem Klick star­ten. Danach läuft ein 700MB gro­ßer Download, der bei mir mit den vol­len 16MBit durch­kam und in ein paar Minuten er­le­digt war.

Danach wur­den die nö­ti­gen Teile des Systems ak­tua­li­siert. Was ge­n­au da pas­siert ist, kann ich nich sa­gen. Das hat aber un­ge­fähr ei­ne Stunde ge­dau­ert. Dabei bin ich nur ein­mal ge­fragt wor­den, ob ich ei­ne Datei er­set­zen will. Das war die Treiber-Blacklist, auf die ich mei­nen WLAN Treiber ge­setzt ha­be, Da ich nicht weiß, was das Update mit der Datei vor­hat­te, ha­be ich der Aktion ein­fach mal zu­ge­stimmt. Immerhin ha­be ich mir ja auf­ge­schrie­ben, was ich da ein­tra­gen muss.

Am Ende woll­te Ubuntu dann ein­mal neu­star­ten. Das wars. Und al­les funk­tio­niert ge­nauso wie vor­her. Naja – bis auf den WLAN Treiber. Da mus­s­te ich den Blacklist-Eintrag no­ch ein­mal ein­fü­gen. Aber seit­her funk­tio­niert al­les ganz her­vor­ra­gend. Von den 3D-Effekten ha­be ich zwar im­mer no­ch nichts, weil die Fenster wei­ter­hin schwarz blei­ben, aber das ist mir recht egal.

Dafür ha­be ich die Drucker-Verwaltung ent­deckt! Ich ha­be an mei­nem Windows-Rechner ei­nen Drucker, der im Netz frei­ge­ge­ben ist und ich ha­be ein­fach mal pro­biert, ob ich den als Netzwerkdrucker nut­zen kann. Es geht! Und zwar to­tal ein­fach: Man kann hier ein­fach das Netzwerk durch­su­chen und den Drucker aus­wäh­len. Ubuntu ver­fügt dann schon über die nö­ti­gen Treiber.

Ich wür­de sa­gen: Das Update war 1000x bes­ser als un­ter Windows. Auf den ers­ten Blick hat si­ch ge­gen über Ubuntu 7.04 nichts ge­tan, aber im­mer­hin wur­de mit dem Kernel Herz und Seeler des Betriebssystems im lau­fen­den Betrieb aus­ge­tauscht. Bei Windows hat man nach ei­nem Update ver­mut­li­chen ein­fach das Gefühl, dass man et­was to­tal Neues vor si­ch hat, weil die das Look & Feel je­des­mal to­tal ver­än­dern. Da muss ich sa­gen, ge­fällt es mir un­ter Ubuntu bes­ser, dass ich nicht um­ler­nen muss.

Übrigens: Der Versionssprung von 7.04 auf 7.10 klingt er­st ein­mal wie ein Minor-Update. Bei Ubuntu aber wer­den die Versionen an­ders ge­zählt: Jahreszahl – 2000 Punkt Monat. Um die Versionen bes­ser zu un­ter­schei­den gibt es die Spitznamen – die ak­tu­el­le Version heisst „Gusty Gibbon“ – die nächs­te Version, die im April 2008 kom­men soll wird ent­spe­ch­end 8.04 sein und Hardy Heron heis­sen.

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