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Nachlese zum Postnuke Meeting 2007

Zum vier­ten Mal ha­ben si­ch am ver­gan­ge­nen Wochenende Postnuke Entwickler und -Anwender aus ganz Europa zum Austausch und zur Planung ge­trof­fen. Zum ers­ten Mal fand das Treffen am tech­ni­sch her­vor­ra­gend aus­ge­stat­te­ten Zentrum für Informationsmanagement und vir­tu­el­le Lehre (vir­tUOS) der Universität Osnabrück statt.Der Schwerpunkt des dies­jäh­ri­gen Treffens wa­ren die Features, die durch die neue Postnuke Version .8 ein­ge­führt wer­den. Da die meis­ten neu­en Funktionen ehr „un­ter der Motorhaube“ zu fin­den sind, war das Treffen stark an Programmierer ge­rich­tet. Der Vortrag aber zum Beispiel von Mark West zur Portierung ei­nes frei­en Webtemplates in ein Postnuke Theme war si­cher für al­le in­ter­es­sant.

Letztlich stan­den oh­ne­hin die Diskussionen über das wei­te­re Vorgehen bei der Postnuke Entwicklung im Zentrum. Die fan­den zu­meist in den Pausen, beim Grillen und wäh­rend der Mittagspause statt – Auf dem Plan stan­den aber auch die Pläne zur Entwicklung ei­nes neu­en Content Management Moduls, das we­sent­li­ch zen­tra­ler die gän­gi­gen Anforderungen an mo­der­ne Content Management Systeme ge­stellt wer­den. Es sind hier­zu schon ver­schie­de­ne Teillösungen ent­wi­ckelt – Pagesetter, Publish, CoType usw. Deren Konzepte müs­sen nun zu­sam­men­ge­führt wer­den.

Im Gegensatz zu den bis­he­ri­gen Treffen wur­de der Plan we­sent­li­ch auf­ge­lo­ckert und fle­xi­bi­li­siert: Statt ei­nes strik­ten Plans für den Sonnabend und den Sonntag, gab es nur für den Sonnabend ei­nen fes­ten Plan, in dem al­le wich­ti­gen Themen ab­ge­han­delt wur­den. Danach hat si­ch das Treffen an dem Konzept ei­ner un­Con­fe­ren­ce ori­en­tiert: Jeder konn­te die Themen vor­schla­gen, die er für in­ter­es­sant hält. Danach wur­de über die Themen ab­ge­stimmt. Die be­lieb­tes­ten wur­den auf den Plan ge­setzt und Personen aus­ge­wählt, die am Besten das ent­spre­chen­de Thema mo­de­rie­ren kön­nen. Das hat ins­ge­samt auch ganz gut funk­tio­niert – al­ler­dings fand ich die Teilnehmer zu pas­siv. Ein we­nig mehr Dialog hät­te ich mir ge­wünscht.

Eines der Highlights der Veranstaltung war aber die tech­ni­sche Ausstattung des Universität Osnabrück ge­we­sen: Dank der Hard- und Software vor Ort konn­ten wir die Vorträge li­ve ins Intranet strea­men. Das klingt viel­leicht no­ch nicht so spek­ta­ku­lär – da­zu wür­de ja ei­ne ein­fach Webcam rei­chen. Für die Übertragung aber war auf Seiten der Zuschauer nur ei­ne Flash-fähiger Browser nö­tig. Und die konn­ten dann li­ve den Ton hö­ren, ein Video-Bild se­hen, all das se­hen, was der Vortragende auf sei­nem Laptop prä­sen­tier­te und per Chat Fragen stel­len. Dazu wur­den al­le Vorträge mit­ge­schnit­ten, so dass die in nächs­ter Zeit zum Abruf be­reit ge­stellt wer­den könn­ne.

Eine schö­ne Unternehmung war die ge­mein­sa­me „Nachtwächterführung“ durch die Osnabrücker Altstadt. Viel Historisches gab es da zu se­hen, höchst un­ter­halt­sam prä­sen­tiert durch den ver­mut­li­ch lus­tigs­ten „Nachtwächter“ Deutschlands. 

Ich freue mi­ch schon jetzt, im nächs­ten Jahr wie­der die gan­zen vir­tu­el­len Kollegen aus Dänemark, England, Holland, Belgien, Spanien usw. wie­der zu tref­fen. Und ich hof­fe, dass das Meeting, wie schon in den ver­gan­ge­nen Jahren, der Postnuke Entwicklung neu­en Schwung gibt. Viele gu­te Ideen sind da. Sie müs­sen nur um­ge­setzt wer­den.

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