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Was man so alles Rechtliches bedenken kann und sollte, wenn man eine Website betreibt – Teil 3

Die Programmierer vie­ler Content Management Systeme ha­ben die­se recht­li­chen Probleme mal mehr mal we­ni­ger mit­ge­dacht. In Postnuke zum Beispiel gibt es „Nutzungsbedingungen“ und „Datenschutzauskünfte“, die kom­plett mit­in­stal­liert wer­den. Kaum ein Administrator kä­me auf die Idee, dass die­se Nutzungsbedingungen un­ter um­stän­den mehr Probleme be­rei­ten, als sie ver­hin­dern.Nutzungsbedingungen
Als wir vom Postnuke e.V. vor ei­ni­gen Jahren die Nutzungsbedingungen von Postnuke zum ers­ten Mal ha­ben prü­fen las­sen, hat der Anwalt nur die Hände über dem Kopf zu­sam­men­ge­schla­gen, als er las, was wir ihm da vor­leg­ten. Es han­del­te si­ch da­bei um die deut­sche Übersetzung der ame­ri­ka­ni­schen Nutzungsbedingungen, de­ren Autorenschaft nie ge­klärt wer­den konn­te. Es stand so viel Quatsch drin, dass die­se Nutzungsbedinungen schlicht un­gül­tig wa­ren und je­der Webmaster oh­ne die ge­mach­ten Einschränkungen der rei­nen Gesetzeslage aus­ge­setzt war.

Mittlerweile ha­ben wir die Nutzungsbedinungen für Postnuke .8 er­neut über­prü­fen las­sen. Aber auch die­se sind nur mehr oder we­ni­ger zu­tref­fend für die vie­le Sites: Einfache klei­ne, pri­va­te Communities oh­ne kom­mer­zi­el­len Anspruch. Wer aber auf Nr. Sicher ge­hen will, muss selbst zum Anwalt ge­hen.

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