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Netzpolitik: Nerd-Lobbyismus?

Nerds sind quasi dadurch definiert, dass sie sich auf der einen Seite stark für alles Elektronische interessieren, auf der anderen Seite an eine Verschwörung der Mächtigen glauben. Der Film 23 hat gezeigt, wo das hinführen kann. Und gibt es dank Leute wie Schäuble, Beckstein usw. genügend Anlass zur Paranoia: Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung, Wahlcomputer, Hackerparagraphen usw. – Wer jedoch noch einen Funken Hoffnung hat, sollte selbst aktiv werden. Das Zauberwort heisst „Nerd-Lobbyismus“.Der Software-Entwickler Hanno Zulla war einer der ersten, der sich zu diesem Thema Gedanken gemacht hat und selbst aktiv wurde. Er hat mittlerweile einige interessante Erfahrungen gemacht und in seinem Blog versammelt.

Auch das CCC-Camp 2007 hat sich dem Thema gewidmet und ebenfalls einige interessante Vorschläge gesammelt.

Zentral bei allen Überlegungen ist, dass es durch die vielfältigen Möglichkeiten der Neuen Medien und ihrer Überwachung durch den Staat zu einem Abbau der Grundrechte kommt, den technisch weniger versierte Politiker oft gar nicht überschauen können. Hier setzt die Idee des Nerd-Lobbyismus an: Die Politiker sollen von den Fachleuten kontaktiert werden und über die technischen Hintergründe der verschiedenen politischen Vorhaben informieren.

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