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Johnny Cash – I see a darkness

Es ist schon Pech, wenn man ge­ra­de mit ei­nem Comic über das Leben Johnny Cashs be­gon­nen hat und dann er­fährt, dass es ge­n­au das dem­nächst als Kino-Film ge­ben soll. Und dann ist es no­ch grö­ße­res Pech, wenn der Film den glei­chen Aufhänger wie Du nut­zen will. Wie gut aber, dass si­ch Reinhard Kleist von die­sen Widrigkeiten nicht hat ab­schre­cken las­sen.Genau wie „Walk the li­ne“ setzt das Comic beim Konzert in Folsom Prison an und bei­de er­zäh­len dar­um die Vorgeschichte. Doch wäh­rend der Film dort en­det, wo er mit der Hochzeit von Johnny Cash und June Carter ei­ne Happy Ending fin­det, zeigt das Comic, dass das Leben kein Hollywood-Film ist – Johnny Cashs schon gar nicht.

Reinhard Kleist zeigt auch den spä­ten Johnny Cash, der mit Rick Rubin ei­ni­ge der groß­ar­tigs­ten Aufnahmen in Cashs letz­ten Jahren mach­te. Er zeigt aber auch, dass den jun­gen Cash die Aufputschmittel nicht nur fer­tig ge­macht ha­ben. Sie ha­ben ihn auch auf sei­nen krea­ti­ven Höhepunkt ge­bracht.

Großartig ge­lun­gen sind die Comic-Umsetzungen ei­ni­ger Cash-Songs. Die Story von dem Jungen na­mens Sue oder na­tür­li­ch Folsom Prison Blues.

Reinhard Kleists Johnny Cash. I see a darkness ist die Ergänzung für die Cash Fans, de­nen I Walk the Line nicht reich­te und de­nen Franz Doblers 412 Seiten Biographie The Beast in me zu viel ist.

Links:
Johnny Cash. I see a darkness
Walk the li­ne
The Beast in me. Johnny Cash. Und die selt­sa­me und schö­ne Welt der Countrymusik.

Kommentare

Boogie - slidetone.net

Doblers „The Beast in me“ ist nie zu­viel. Das soll die Qualität von Kleists Comic Cash aber nicht schmä­lern.

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